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Auf- und Abstieg im heimischen Tischtennis
TTG Netphen bleibt in der NRW-Liga

Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) hat einen Beschluss zum Auf- und Abstieg in den Verbandsklassen gefasst und den Bezirken und Kreisen empfohlen, diesen Beschluss in gleicher oder ähnlicher Form zu übernehmen.
  • Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) hat einen Beschluss zum Auf- und Abstieg in den Verbandsklassen gefasst und den Bezirken und Kreisen empfohlen, diesen Beschluss in gleicher oder ähnlicher Form zu übernehmen.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

rege Siegen. Dass die Tischtennisbälle an den heimischen Platten in dieser Saison bestenfalls noch zu Trainingszwecken fliegen werden und die Tabellen mit Stand vom 12. März 2020 als Abschlusstabellen gewertet werden, war schon seit längerer Zeit klar. Kopfzerbrechen bereitete den Funktionären unterdessen noch die Auf- und Abstiegsregelung. Doch auch hier sind seit dieser Woche einige große Fragezeichen verschwunden. Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV), der die geplante Ligenreform in diesem Jahr aussetzen wird, hat einen Beschluss zum Auf- und Abstieg in den Verbandsklassen gefasst und den Bezirken und Kreisen empfohlen, diesen Beschluss in gleicher oder ähnlicher Form zu übernehmen.

rege Siegen. Dass die Tischtennisbälle an den heimischen Platten in dieser Saison bestenfalls noch zu Trainingszwecken fliegen werden und die Tabellen mit Stand vom 12. März 2020 als Abschlusstabellen gewertet werden, war schon seit längerer Zeit klar. Kopfzerbrechen bereitete den Funktionären unterdessen noch die Auf- und Abstiegsregelung. Doch auch hier sind seit dieser Woche einige große Fragezeichen verschwunden. Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV), der die geplante Ligenreform in diesem Jahr aussetzen wird, hat einen Beschluss zum Auf- und Abstieg in den Verbandsklassen gefasst und den Bezirken und Kreisen empfohlen, diesen Beschluss in gleicher oder ähnlicher Form zu übernehmen.

Die wichtigsten WTTV-Entscheidungen in Kürze: Die Tabellensiebten und Tabellenachten der Männer-NRW-Liga verbleiben in ihrer Spielklasse. Gleiches gilt u. a. für die Tabellenachten und Tabellenneunten der Männer-Landesliga. Die Tabellenzehnten der Verbands- und Landesliga können sich bei den Männern jeweils um den Klassenerhalt bewerben, die Tabellenzweiten dieser Klassen dürfen jeweils den Aufstieg in die nächsthöhere Liga beantragen. Außerdem können Vereine, die weniger Spiele ausgetragen haben und sich im Kampf um Aufstieg oder Klassenerhalt dadurch benachteiligt fühlen, den Antrag auf eine Wildcard stellen.

Erhöht wurde die Anzahl der Direktaufsteiger in die Landesliga, so dass aus dem Bezirks Arnsberg nun alle Meister und Vizemeister der Männer-Bezirksligen nächste Saison eine Klasse höher aufschlagen dürfen. Die für den Frauen-Spielbetrieb getroffenen Regelungen können aus heimischer Sicht vernachlässigt werden, da sowohl die TTG Netphen (Platz 4 in der NRW-Liga) als auch die TG Friesen Klafeld-Geisweid (Rang 7 in der Verbandsliga) jenseits von Gut und Böse standen.

Etwas interessanter ist der Blick auf die Männer-Spielklassen: In der Männer-NRW-Liga darf sich neben dem VTV Freier Grund (Platz 6) nun auch die TTG Netphen als Tabellensiebter über den Klassenerhalt freuen. Etwas verzwickt ist die Lage noch in der Landesliga, in der die DJK TuS Siegen als Tabellendritter eigentlich nicht aufstiegsberechtigt ist. Die Siegener haben ebenso viele Partien ausgetragen wie der Tabellenzweite TTC Bergneustadt 4., sind allerdings auch punktgleich mit den Oberbergern. Sollte die DJK einen Aufstiegsantrag stellen, wird der WTTV-Ausschuss für Erwachsenensport sich mit diesem Härtefall beschäftigen müssen. Der TTC Wenden muss sich mit solchen Gedanken nicht beschäftigen, denn für die Spieler des Tabellensiebten ist klar, dass sie auch nächste Saison wieder in der Landesliga aufschlagen werden.

Dort bekommen sie dann eventuell Besuch aus der Nachbarschaft, denn die Tischtennisfr. Olpe/Dahl-Friedrichsthal sind als Tabellenzweiter der Bezirksliga – wie alle anderen Mannschaften auch, die auf einem Relegationsplatz stehen – aufstiegsberechtigt. Darauf deuten momentan zumindest alles Anzeichen hin, auch wenn der Bezirksbeirat diese Regelung noch endgültig „absegnen“ muss. Beendet ist das Kapitel Bezirksliga definitiv für den TuS Ferndorf, der als Tabellenelfter in die Bezirksklasse absteigt. Die SpVg Rinsdorf könnte als Bezirksklassen-Primus den Weg in die andere Richtung gehen, die Rinsdorfer verzichten aber auf Sprung in die Bezirksliga. In den Genuss des Aufstiegs kommt – falls der Bezirksbeirat wie erwartet „Grünes Licht“ gibt – der Tabellenzweite TTV Lennestadt, zudem kann der Tabellendritte TV Attendorn, der einen Punkt weniger auf dem Konto hat als Lennestadt, allerdings auch ein Spiel weniger ausgetragen hat, den Wunsch äußern, aufzusteigen. Im Tabellenkeller steht der TSV Aue-Wingeshausen neben der im Dezember abgemeldeten 2. Mannschaft des TTC Wenden als Absteiger fest. Die 2. Mannschaften des VTV Freier Grund und der DJK TuS Siegen stehen auf Relegationsplätzen und können, sobald die empfohlenen Regelungen amtlich sind, den Liga-Verbleib beantragen.

Bei den Frauen hat Germania Salchendorf als Bezirksliga-Spitzenreiter den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. In der Bezirksklasse bietet sich dem Tabellendritten TTV Lennestadt vermutlich die Möglichkeit, nächste Spielzeit in der Bezirksliga an den Start zu gehen, die Sauerländerinnen hatten im Vorjahr aber bereits auf den Aufstieg verzichtet.

Auch auf Kreisebene nimmt die Zusammensetzung der Ligen bereits Konturen an, auch wenn Kreissportwart Rüdiger Heidersdorf noch auf die ein oder andere Antwort bzw. Mannschaftsmeldung wartet. „Wir werden auf jeden Fall alle Wünsche der Relegationsteilnehmer erfüllen“, teilte Heidersdorf dazu mit.

Fest steht, dass in der Männer-Kreisliga 1 die TSG Helberhausen als Tabellenfünfter als einziges Team „aufstiegswillig“ ist und nächste Saison somit eine Etage höher, also in der Bezirksklasse, um Punkte kämpfen wird. In die 1. Kreisklasse runter geht es für den Tabellenletzten TTC Sporke. Die davor platzierten Teams TuS Hilchenbach 2. und FGF Saalhausen dürfen für ein weiteres Kreisliga-Jahr planen. In der Kreisliga 2 steht die Antwort des Meisters SuS Niederschelden zum Thema „Aufstieg“ noch aus, die DJK TuS Siegen 3. bleibt als Drittletzter drin, der Tabellenvorletzte TSG Adler Dielfen steigt freiwillig ab, und dem Liga-Schlusslicht TG Friesen Klafeld-Geisweid bleibt gar nichts anderes übrig.
In der 1. Kreisklasse haben die Sportfr. Ennest, die 3. Mannschaft der Tischtennisfr. Olpe/Dahl-Friedrichsthal (beide Kreisklasse 1), die TTG SMS Dahlbruch (Kreisklasse 2) und der TV Freudenberg Aufstiegsambitionen angemeldet, alle anderen Erst- bis Drittplatzierten verzichten auf die mögliche „Klettertour“ in die Kreisliga. Sollte es dennoch zu einem „Überhang“ in der Kreisliga kommen – dies wäre ab einer Zahl von 25 oder mehr Mannschaften der Fall –, werden nächste Saison nach Auskunft von Heidersdorf ausnahmsweise drei Gruppen gebildet.

Die Zahl der Absteiger aus der 1. in die 2. Kreisklasse beträgt – Stand gestern – fünf: Der TV Grevenbrück, die TTG SMS Dahlbruch 2. und die SpVg Rinsdorf 3. (zurückgezogen) müssen runter, die 2. Mannschaft der TG Friesen Klafeld-Geisweid und der TSV Siegen müssten nicht zwingend, wollen aber in die 2. Kreisklasse wechseln. Die auf den unteren Relegationsplätzen stehenden Teams FGF Saalhausen 2., TTC Wenden 5., TTG Netphen 5. und TuS Erndtebrück 2. profitieren unterdessen von der Corona-Regelung des Kreises. Aufsteiger aus der 2. in die 1. Kreisklasse gibt es natürlich auch, allerdings ebenfalls nur eine Handvoll, da mit dem TTC Gerlingen 2. und dem TTC Welschen-Ennest 3. zwei potentielle Aufsteiger ihren Verzicht erklärt haben. Die TTF Olpe/Dahl-Friedrichsthal 4., der SuS Nenkersdorf, der TV Oberhundem, der Eiserfelder TV 2. und der VfB Burbach 4. wollen unterdessen den Lohn ihrer sportlichen Mühen einfahren und die Platten nächste Saison in der 1. Kreisklasse aufbauen.

Autor:

René Gerhardus (Redakteur) aus Siegen

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