Handball-Testspiel
TuS Ferndorf auch beim TV Hüttenberg stark

Auszeit-Besprechung mit Trainer Robert Andersson in der Sporthalle Hüttenberg.
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sz Hüttenberg. Nur zwei Tage nach dem beeindruckenden 31:22-Kantersieg über die klassenhöhere HSG Nordhorn/Lingen trumpfte Handball-Zweitligist TuS Ferndorf erneut auf und besiegte am Freitagabend den hessischen Liga-Rivalen TV Hüttenberg mit 29:23 (17:9). Dabei wirbelten die Schützlinge des neuen Trainers Robert Andersson vor allem in der ersten Hälfte die noch ziemlich indisponierten Hessen gehörig durcheinander.Etwas wilder verliefen die zweiten 30 Minuten, in denen die Gastgeber in der zuschauer-leeren Sporthalle Hüttenberg den Rückstand um zwei Treffer verkürzten jedoch nie näher als fünf Tore an die Ferndorfer heranrückten.

17 Treffer von Linkshändern erzielt

Besonders beeindruckend im Team des schwedischen TuS-Trainers agierten  die insgesamt vier Linkshänder, die es zusammen auf 17 Tore brachten und damit fast 60 Prozent der TuS-Treffer beisteuerten. Sehr auffällig dabei ein weiteres Mal Rechtsaußen Josip Eres: der Bosnier spielte nur in der 1. Halbzeit (abgesehen von zwei Siebenmetern) und ließ den Ball wie gegen Nordhorn neunmal im Kasten der Hüttenberger einschlagen. Darunter waren auch zwei verwandelte Siebenmeter, einen allerdings „versemmelte“ er.Ebenfalls nett anzuschauen die fünf Distanzkracher Andreas Bornemanns, der seine Würfe wieder gefühlt ansatzlos in die Winkel ballerte. Aber auch Lucas Schneider und dann in den letzten Minuten noch Rechtsaußen Tim Rüdiger, in der Jugend selbst beim TV Hüttenberg groß geworden, mit den beiden letzten Ferndorfer Toren deuteten im Quartett an, dass der TuS Ferndorf viel variabler geworden ist und speziell auf der rechten Angriffsseite schlagkräftig gestartet ist.

Verletzungssorgen bei Torben Matzken

Deutlich mehr Spielzeit als gegen Nordhorn, wo er nach einer leichten Blessur am Oberschenkel geschont wurde, erhielt auch Torben Matzken. Der Berliner Junioren-Nationalspieler erzielte ebenfalls drei Treffer und hinterließ einen respektablen Eindruck. Doch in der 52. Minute passierte es: Matzken kam falsch auf und knickte um. Ferndorfers Sportlicher Leiter Mirza Sijaric, der die 2. Halbzeit als Co-Kommentator bei „sportdeutschland.tv“ verfolgt hatte, erkundigte sich nach dem Spiel sofort nach der Verletzung. Sijaric: Das Sprunggelenk ist geschwollen. Da muss man jetzt leider erstmal einige Tage Geduld haben und abwarten, was das MRT ergibt. Wir hoffen natürlich, dass es nichts Schlimmeres ist!“
Sijaric trat nicht nur in seiner Spielkommentierung auf die Euphoriebremse. Zwar habe man jetzt drei Testspiele mehr oder weniger eindrucksvoll gewonnen, aber diese Spiele seien in der jetzigen Phase der Saisonvorbereitung noch „weitgehend bedeutungslos“. Das habe sich alles sehr gut angefühlt, aber: „Was in zwei Wochen ist, weißt du nicht“, so der Sportliche Leiter auch leicht betroffen wegen der Matzken-Verletzung.Dennoch verhehlte der dafür Verantwortliche nicht, dass Trainer Andersson hinsichtlich der Athletik schon einen guten Grundstein gelegt habe. „Es tut uns allen auch gut, dass da mal einer von außen kommt und Dinge, von denen wir sagen würden, dass wir das schon immer so gemacht haben, dann doch mal in Frage stellt.“

Beide Torhüter erneut überzeugend

In der Partie zog Ferndorf schnell auf 10:4 davon, ehe Hüttenbergs Trainer Frederick Griesbach die Auszeit nahm und die Deckung auf das 5:1-System umstellte. Dadurch kamen die Gastgeber kurzzeitig auf 7:11 heran, aber vor allem Eres, darunter mit einem spektakulären Rückhandwurf, baute den Vorsprung schnell wieder aus. Auch dank guter Torhüterleistungen von Puhl und Durica blieb der TuS-Vorsprung auch danach fast immer konstant.

Die Spielstatistik

TuS Ferndorf: Puhl, Durica - Eres (9/2), Bornemann (5), Pechy (3), Matzken (3), Rüdiger (2), Rink (2), L. Schneider (2), J. Schneider, Faulenbach, Sario (alle je 1).

Auszeit-Besprechung mit Trainer Robert Andersson in der Sporthalle Hüttenberg.
Gut eingestellt präsentierte sich die Ferndorfer Abwehr im Testspiel in Hüttenberg gegen die hessischen Angreifer, hier mit Dieudonné Mubenzem.
Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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