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Derby-Kracher in der Stählerwiese
TuS Ferndorf eröffnet Saison gegen Hagen

Zum Saisonauftakt in der 2. Bundesliga trifft der TuS Ferndorf, wie hier in einem Testspiel im vergangenen Sommer, Anfang September auf Aufsteiger Eintracht Hagen.
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juka Ferndorf. Das Wochenende vom 10. bis 12. September sollten sich die Anhänger des Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf schon einmal rot im Kalender markieren. Denn dann trifft die Mannschaft von Robert Andersson zum Liga-Auftakt in der heimischen Stählerwiese auf den Derby-Rivalen und Aufsteiger Eintracht Hagen, mit dem man sich in der Vergangenheit schon so manche denkenswerte Auseinandersetzung geliefert hat. „Da kann man direkt schön mit Feuer rein starten“, freut sich auch Ferndorfs neuer Geschäftsführer Maximilian Huxoll, der am 1. Juli seine Arbeit aufgenommen hat, über den Auftaktgegner. „Für die Mannschaft ist es natürlich auch eine zusätzliche Motivationsspritze.

juka Ferndorf. Das Wochenende vom 10. bis 12. September sollten sich die Anhänger des Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf schon einmal rot im Kalender markieren. Denn dann trifft die Mannschaft von Robert Andersson zum Liga-Auftakt in der heimischen Stählerwiese auf den Derby-Rivalen und Aufsteiger Eintracht Hagen, mit dem man sich in der Vergangenheit schon so manche denkenswerte Auseinandersetzung geliefert hat. „Da kann man direkt schön mit Feuer rein starten“, freut sich auch Ferndorfs neuer Geschäftsführer Maximilian Huxoll, der am 1. Juli seine Arbeit aufgenommen hat, über den Auftaktgegner. „Für die Mannschaft ist es natürlich auch eine zusätzliche Motivationsspritze.“ Zumal in Reihen der Ferndorfer auch manche Spieler eine Hagener Vergangenheit aufweisen und mit Kim Voss-Fels ein Neuzugang von der Eintracht kommt, der sein erstes Ligaspiel nach dem Drittliga-Aufstieg gleich gegen das alte Team absolvieren wird.

Ob und wie viele Zuschauer Anfang September in die Sporthalle Stählerwiese dürfen, steht durch die Corona-Pandemie und die auch in der Region immer mehr aufkommende Delta-Variante noch in den Sternen. „In so einem Derby möchte man natürlich eine volle Halle haben. Ob es möglich ist, werden wir sehen“, bleibt auch Huxoll zurückhaltend. Man habe zum Ende der abgelaufenen Saison aber auch schon gesehen, was in der Stählerwiese mit einer vergleichsweise geringen Auslastung möglich sei, betont der neue Geschäftsführer.

Mit der Ankündigung des Derby-Knallers am 1. Spieltag waren die Hagener, die sich in der abgelaufenen Corona-Saison über eine Aufstiegsrunde mit 14 Drittligisten den Sprung zurück in die Zweitklassigkeit gesichert hatten, auf ihren Kanälen vorgeprescht. Zum großen Unmut der Handball-Bundesliga (HBL). Die wird den Spielplan in Gänze nämlich erst Ende Juli vorstellen. Dass einzelne Vereine dennoch schon vorab ihre Auftaktbegegnungen bekanntgaben, kam in Köln überhaupt nicht gut an.

Bereits kommuniziert ist dagegen der Rahmenspielplan. Die Hinrunde wird, wenn alles planmäßig verläuft, dabei komplett im Jahr 2021 gespielt, der 19. Spieltag ist für den 26. und 27. Dezember angesetzt. Nach der Winterpause geht es am ersten Februar-Wochenende (2. - 4.2.) weiter, das Saisonfinale der Mammut-Spielzeit mit 20 Mannschaften und 38 Spieltagen ist für den 10. und 11. Juni anberaumt.

"In so einem Derby möchte man natürlich eine volle Halle haben. Ob es möglich ist, werden wir sehen."
Maximilian Huxoll
Geschäftsführer TuS Ferndorf

Noch vor dem Liga-Auftakt gegen Hagen steht allerdings am 28. oder 29. August die erste Runde im DHB-Pokal auf dem Programm, für den sich die Ferndorfer nur um haaresbreite qualifiziert haben. Nach der erneuten Reform des Modus, die unbeliebten Viererturniere fallen weg, stattdessen wird direkt im K.O.-Modus gespielt, hat sich die Anzahl der Teilnehmer nämlich rapide reduziert. Von 64 auf 44. Laut Spielordnung sind aus der 2. Bundesliga so nur noch die Teams auf den Plätzen 1 bis 12 qualifiziert. Da die 3. Liga zwei ihrer Startplätze aber nicht besetzen kann, rücken zwei weitere Zweitligisten nach. Und die Ferndorfer landeten just auf diesem letzten Nachrückerrang 14, da man im Vierervergleich mit den punktgleichen Rimpar Wölfen, dem TV Hüttenberg und dem Dessau-Rosslauer HV gegenüber letztgenannten besser da stand und den DRHV so auf Rang 15 verwies, der für den DHB-Pokal nun nicht mehr genügt.

Ende August werden nun die 14 Zweitligisten und zehn Drittligisten, nach der abgebrochenen Saison in der Drittklassigkeit haben sich vier Teams über die Aufstiegsrunde und sechs Mannschaften über die Pokalrunde qualifiziert, in einer Qualifikationsrunde die zwölf Teilnehmer für die Hauptrunde ausspielen, in der die Bundesligisten einsteigen. Ausgelost werden soll die Qualifikationsrunde Mitte Juli, wobei die unterklassigen Teams Heimrecht haben und bei gleicher Spielklasse das Los entscheidet. Kurios: Da für die Bundesliga laut Spielordnung nur 18 Startplätze vorgesehen sind, Corona-bedingt die Staffel in der Vorsaison aber aus 20 Teams bestand, werden die beiden Absteiger TuSEM Essen und HSC Coburg wohl nicht am Pokalwettbewerb teilnehmen können. Dieser Planung muss die Ligaversammlung und der Vorstand des Deutschen Handballbundes am Donnerstag aber noch offiziell zustimmen.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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