2. Handball-Bundesliga
TuS Ferndorf gewinnt Tore-Festival

Unser Bild aus der Hagener Krollmann-Arena zeigte Ferndorfs vierfachen Torschützen Jan Wörner im Angriff. Hagens Trainer Niels Pfannenschmidt (rechts) schwante da nichts Gute.s
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  • Unser Bild aus der Hagener Krollmann-Arena zeigte Ferndorfs vierfachen Torschützen Jan Wörner im Angriff. Hagens Trainer Niels Pfannenschmidt (rechts) schwante da nichts Gute.s
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geo Hagen.  Nach einem 38:35 (17:17)-Tore-Festival beim VfL Eintracht Hagen beendete der TuS Ferndorf am Samstagabend die erfolgreichste Saison seiner Vereinsgeschichte auf dem 8. Platz der 2. Handball-Bundesliga. Für die unterlegenen Hagener stand der Abstieg in die 3. Liga dagegen schon vor dem letzten Saisonspiel fest.
Vor 628 Zuschauern, unter denen rund 300 Fans aus dem Siegerland sozusagen eine "rote Wand" in der ehrwürdigen Ischeland-Halle, die mittlerweile Krollmann-Arena heißt, bildeten, verzichteten  beide Teams von Beginn an auf "lästiges" Abwehrspiel und suchten ihr Heil im offensiven Schlagabtausch. Hagen spielte dabei das komplette Match mit sieben Feldspielern, bzw. deren sechs bei Zeitstrafe. Das verschaffte dem Team von Trainer Niels Pfannenschmidt in der ersten Hälfte nahezu immer einen Tore-Vorteil, der zwischenzeitlich auch drei Treffer betrug, weil sich Ferndorf zu viele schlechte Abschlüsse leistete.

Zerbes TuS-Karriere endete vorzeitig mit Verletzung

Aber drei Treffer in Folge Lukas Zerbes verschafften Ferndorf doch noch den Ausgleich. Jedoch verletzte sich der zu Lemgo zurück kehrende Rechtsaußen und beendete damit noch in der 1. Halbzeit seine einjährige, sehr erfolgreiche Karriere beim TuS Ferndorf.

Ab in den Süden!

Gleich nach dem Seitenwechsel ging das Team von Trainer Michael Lerscht erstmals in Führung und gab diese auch kein einziges Mal mehr her. Einerseits häuften sich bei den VfL-Handballern nun die schwachen Abschlüsse, andererseits spielte sich die erfahrenen TuS-Spieler offensiv förmlich in einen Rausch, auch weil sie sich unbedingt mit einem Sieg in den Mallorca-Kurzurlaub verabschieden wollten, den die Mannschaft am Pfingstsonntag antrat.

Rottschäfer ging dann wirklich

In der 52. Minute endete eine weitere TuS-Karriere, als Kai Rottschäfer das Tor verließ und es Tim Hottgenroth überließ, der sich dafür mit einem abgewehrten Siebenmeter und drei weiteren tollen Paraden in der Schlussphase bedankte. So brachte die Ferndorfer Mannschaft den Vorsprung, der zwischenzeitlich fünf Tore betrug (auch weil Rottschäfer mit seinem 3. Saisontreffer und Julian Schneider zweimal in Folge ins leere Hagener Tor trafen) über die Zeit.

Neun Faulenbach-Treffer

Beste Torschützen waren Jonas Faulenbach (9), Jonas Müller (6) und Julius Lindskog Andersson (5/3).

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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