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2. Handball-Bundesliga
TuS Ferndorf ohne Bornemann nach Coburg

Wer austeilt, muss auch einstecken! Diese Erfahrung machte Andreas Bornemann - hier im Heimspiel des TuS Ferndorf gegen die Rimpar Wölfe - schon mehrfach. Der Linkshänder fehlt dem TuS am Samstag in Coburg wegen seiner "Blauen Karte"
  • Wer austeilt, muss auch einstecken! Diese Erfahrung machte Andreas Bornemann - hier im Heimspiel des TuS Ferndorf gegen die Rimpar Wölfe - schon mehrfach. Der Linkshänder fehlt dem TuS am Samstag in Coburg wegen seiner "Blauen Karte"
  • Foto: Reinhold Becher
  • hochgeladen von Jost-Rainer Georg (Redakteur)

geo Ferndorf. Obwohl das Ausmaß der Sperre für Andreas Bornemann noch nicht feststeht, wird der Neuzugang des TuS Ferndorf das Auswärtsspiel der 2. Handball-Bundesliga am Samstagabend beim ehemaligen Bundesligisten HSC Coburg (19.30 Uhr) nicht bestreiten dürfen, denn die Regeln besagen klar, dass ein mit „Blauer Karte“ des Feldes verwiesener Akteur unabhängig vom Strafmaß immer im nächsten Spiel „außen vor“ ist.  Bekanntlich hatte der Linkshänder beim 28:23-Erfolg gegen die HSG Krefeld in der Schlussphase ein Foul begangen, dass die Schiedsrichter, die insgesamt sehr viele Strafen verhängten, mit eben dieser „Blauen Karte“ ahndeten.

geo Ferndorf. Obwohl das Ausmaß der Sperre für Andreas Bornemann noch nicht feststeht, wird der Neuzugang des TuS Ferndorf das Auswärtsspiel der 2. Handball-Bundesliga am Samstagabend beim ehemaligen Bundesligisten HSC Coburg (19.30 Uhr) nicht bestreiten dürfen, denn die Regeln besagen klar, dass ein mit „Blauer Karte“ des Feldes verwiesener Akteur unabhängig vom Strafmaß immer im nächsten Spiel „außen vor“ ist.  Bekanntlich hatte der Linkshänder beim 28:23-Erfolg gegen die HSG Krefeld in der Schlussphase ein Foul begangen, dass die Schiedsrichter, die insgesamt sehr viele Strafen verhängten, mit eben dieser „Blauen Karte“ ahndeten. Da Ferndorf wie die meisten Handballclubs mit guten Linkshändern nicht gerade reich gesegnet ist, wird die Hauptlast im halbrechten Rückraum daher am Samstag wieder auf den Schultern Lucas Schneiders lasten. Allerdings lösten Trainer und Mannschaft solche Situationen auch schon in der letzten Saison immer wieder mal kreativ durch unterschiedliche Rückraumformationen.

"Jammern ist nicht unser Ding"

Da auch eine Rückkehr Branimir Kolopers (Wadenverletzung) in den Kader noch nicht sicher ist, begleiten einige Unwägbarkeiten die Fahrt der Ferndorfer am Samstagmorgen nach Franken. „Jammern ist nicht unser Ding. Wir müssen es nehmen, wie es kommt“, äußerte sich Trainer Michael Lerscht zur Personalsituation zurückhaltend.  Und auch statistische „Argumente“ lassen den TuS-Coach meistens kalt, denn die Bilanz seiner Mannschaft gegen den ambitionierten HSC ist schon eher ernüchternd: vier Spiele kein Sieg, 1:7 Punkte. Mehr Duelle hat es nicht gegeben, denn ein Jahr spielte Coburg 1. Liga, ein anderes Ferndorf 3. Liga, ging man sich also in Liga 2 aus dem Weg. Ausgerechnet genau jener eine Plus-Zähler in der Bilanz, erzielt im Mai beim 20:20 in Kreuztal, tat indes den Franken sehr, sehr weh. Lange Zeit der vergangenen Saison rangierte die Mannschaft des wie Lerscht noch sehr jungen Trainers Jan Gorr auf einem der beiden Bundesliga-Aufstiegsplätze, geriet in den finalen Spielwochen aber noch aus der Spur, unter anderem wegen des Punktverlustes im Siegerland.

Coburg legte nach Niederlage Protest ein

Aber dennoch sind die Kräfteverhältnisse auch in der noch jungen Saison klar verteilt. Coburg gehört zu jenem halben Dutzend Teams, dass den Aufstieg anpeilt. 10:4 Punkte stehen aktuell zu Buche, eingerechnet natürlich auch das 22:23 in Hüttenberg, gegen das die Coburger Protest einlegten wegen eines vermeintlichen Regelverstoßes der Schiedsrichterinenn in den letzten Spielsekunden. Vor allem in der erst acht Jahre alten und 3530 Zuschauern Platz bietenden HUK-Coburg-Arena, ist das Gorr-Team eine Macht. Alle vier Spiele gingen zugunsten der Franken aus, darunter waren auch sehr deutliche Erfolge gegen N-Lübbecke und den VfL Gummersbach. Hinzu kam am letzten Wochenende noch ein nicht minder deutliches 36:29 beim hoch eingeschätzten Team Bayer Dormagens.

Starke Torhüter, starke Schweden

Ein starker Rückhalt im Rheinland war HSC-Keeper Konstantin Poltrum mit vielen Paraden. In den Spielen gegen Ferndorf war es in der Vergangenheit indes meist der tschechische „Kugelblitz“ Jan Kulhanek, der den TuS-Angreifern die Zähne zog. Max Jaeger, der in der nächsten Saison bereits als Neuzugang des Erstligisten HC Erlangen feststeht, Siebenmeterschütze Pontus Zetterman aus Schweden und dessen Landsmann Tobias Vavrne, der Dormagen zehn herbstliche „Kastaniengrüße“ ins Nest legte, sind neben Ex-Nationalspieler Florian Billek (Rechtsaußen) weitere HSC-Topspieler.
Michael Lerscht lobte: „Coburg hat einen überragenden Gesamtkader und auch eine Infrastruktur geschffen, die bundesliga-würdig ist. Aber die haben den Druck, nicht wir.“

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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