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Nach klarem Heimsieg gegen Hüttenberg
TuS Ferndorf will Euphorie in Serie umwandeln

Kaum zu stoppen: Beim klaren Heimerfolg gegen den TV Hüttenberg schauen gleich drei Akteure der Hessen Ferndorfs Mattis Michel zu, stoppen kann den Kreisläufer in dieser Aktion allerdings niemand.
  • Kaum zu stoppen: Beim klaren Heimerfolg gegen den TV Hüttenberg schauen gleich drei Akteure der Hessen Ferndorfs Mattis Michel zu, stoppen kann den Kreisläufer in dieser Aktion allerdings niemand.
  • Foto: Mathias M. Lehmann
  • hochgeladen von Julian Kaiser

Trainer Robert Andersson war auch am Tag nach dem klaren Erfolg seines Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf noch voll des Lobes über seine Mannschaft. Nach zuletzt schwankenden Leistungen wollen die Siegerländer möglichst bereits im nächsten Heimspiel gegen den HC Elbflorenz am Samstag (19 Uhr) in der Stählerwiese nachlegen. Wie das gelingen soll, welche Spieler weiterhin fehlen und wen Andersson besonders hervorhebt:

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Trainer Robert Andersson war auch am Tag nach dem klaren Erfolg seines Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf noch voll des Lobes über seine Mannschaft. Nach zuletzt schwankenden Leistungen wollen die Siegerländer möglichst bereits im nächsten Heimspiel gegen den HC Elbflorenz am Samstag (19 Uhr) in der Stählerwiese nachlegen. Wie das gelingen soll, welche Spieler weiterhin fehlen und wen Andersson besonders hervorhebt:

juka Kreuztal. Auch mit einigen Stunden Abstand geriet Robert Andersson noch ins Schwärmen. „Das war eine gute Leistung gegen eine offensive Abwehr. Jörn Persson war wieder hervorragend, Andreas Bornemann hat das richtig gut gemacht und entwickelt sich in seinem Spiel gut weiter“, lobte der Trainer des Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf seine Spieler nach dem überzeugenden 30:23-Heimerfolg gegen den Tabellenfünften TV Hüttenberg. „Wir hatten über 60 Minuten hinweg einen guten Torhüter und eine gute Abwehr, auch gegen den siebten Feldspieler von Hüttenberg“, so der 52-Jährige.

"Wir müssen wieder diese Energieleistung auf die Platte bringen."
Robert Andersson vor dem Heimspiel gegen Dresden

Das Kunststück für die weiter stark abstiegsgefährdeten Siegerländer wird nun jedoch sein, diese Leistung in die nächste Partie zu transportieren, wechselten sich zuletzt doch starke und schwache Niederlagen stets ab. Die Chance dazu, eine kleine Serie zu starten, bekommt der TuS bereits am Samstag (19 Uhr), wenn der Tabellenachte HC Elbflorenz in der Kreuztaler Stählerwiese gastiert. Mut dafür macht Andersson die Entwicklung seiner Mannschaft. „Es sind Kleinigkeiten, die sich immer weiter verbessern“, spielt der Schwede unter anderem auf den zuletzt so starken und erst 21 Jahre alten Spielmacher Jörn Persson an.

TuS Ferndorf wie im Rausch

Auffällig war gegen Hüttenberg auch die starke Emotionalität der Siegerländer, besonders Bornemann und der in der Winterpause eben vom HC Elbflorenz gekommene Christoph Neuhold feierten jede gelungene Abwehraktion wie einen eigenen Treffer, holten die 857 Zuschauer in der Stählerwiese emotional ab. „Wir müssen wieder diese Energieleistung auf die Platte bringen, wie wir es in den vergangenen Spielen häufig gemacht haben“, findet auch Andersson. Spielerisch habe man die Lösungen, um die Dresdener Abwehr zu knacken, ist sich der Schwede sicher. Zuletzt gewann der HCE drei seiner vergangenen fünf Spiele - musste sich nur zweimal dem HSC Coburg geschlagen geben. Auch das Hinspiel gegen Ferndorf entschied die Mannschaft von Rico Göde mit 29:24 für sich.

TuS Ferndorf wieder mit gleicher Mannschaft

„Sie haben eine schnelle Mitte und starke zweite Welle, daher brauchen wir ein gutes Umschaltspiel und Rückzugsverhalten“, fordert der 52-Jährige. „Wenn wir das hinbekommen und ins sechs gegen sechs in der Deckung kommen, ist das gut für uns“, ist sich Andersson sicher. An der personellen Konstellation wird sich derweil nichts ändern. Neben Jonas Faulenbach und Valentino Duvancic werden auch gegen Dresden Tim Rüdiger, Lukas Siegler, dessen Fingerverletzung wohl doch schlimmer als zuerst erhofft ist und Simon Strakeljahn, der zwar nicht mehr in Quarantäne, aber weiter angeschlagen ist, fehlen. „Wir werden am Samstag auch die Spieler brauchen, die gegen Hüttenberg weniger gespielt haben“, betont Andersson insbesondere mit Blick auf die beiden Rückraumspieler Kim Voss-Fels und Niklas Diebel, die aufgrund der starken Leistungen von Bornemann und Neuhold kaum zum Zug kamen.

TuS Ferndorf verpflichtet Bundesliga-Spieler

Dass auch die zweite Reihe im Saisonendspurt zündet, wäre auch mit Blick auf die Tabelle wichtig. Zwar hat sich der TuS mit dem souveränen Heimsieg etwas Luft verschafft, steht nun drei Punkte vor Bayer Dormagen auf Rang 16, doch auch die Konkurrenz punktet immer wieder unerwartet, wie zuletzt der TV Großwallstadt gegen den ASV Hamm-Westfalen. „Natürlich schauen wir auch auf die anderen Partien, aber wir dürfen und können uns nicht darauf verlassen“, betont Andersson. Wohl wissend, dass seine Mannschaft wahrscheinlich noch mindestens zwei Siege benötigt, um eine weitere Saison in der Zweitklassigkeit auch aus eigener Kraft klar zu machen.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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