Basketball-Landesliga
TV Jahn Siegen überzeugt auch ohne den Top-Scorer

Basketball-Männer-Landesliga 6

TV Freudenberg - SG VFK Boele-Kabel 73:54 (35:26)
„Alle Wünsche und hoffnungsvollen Prognosen meinerseits haben sich bewahrheitet, das war ein gutes Spiel von uns“, freute sich Freudenbergs Trainer Heikel Ben Meftah. Sein Team kam optimal in die Partie, hatte schon in den ersten fünf Minuten einen 12:0-Lauf, an dem die komplette Starting Five beteiligt war. „Das war eine sehr gut austarierte Teamleistung“, sagte der TVF-Coach, der angesichts des kleinen Boeler Kaders (nur sieben Akteure) die Marschroute ausgegeben hatte: „Wir müssen 40 Minuten laufen und das Tempo hoch halten.“ Generell prallten zwei unterschiedliche Spielphilosophien aufeinander: „Wir werfen gern und oft von draußen, haben diesmal mit 16 Dreiern eine rekordverdächtige Ausbeute erzielt. Boele hat hingegen mit seinen großen Spielern versucht, oft unter den Korb zu ziehen, hat aber aus seinen 29 Freiwürfen nur 59 Prozent Ertrag erzielen können“, analysierte Ben Meftah. Nach einer 22:11-Führung nach dem ersten Viertel verloren die Siegerländer den zweiten Durchgang mit 13:15 und den dritten mit 19:20, entschieden den Schlussabschnitt aber wieder klar mit 19:8 zu ihren Gunsten. Vorentscheidend war ein starker Lauf mit drei Dreiern in Folge (35.), wodurch die „Flecker“ auf 68:48 davon zogen.
TV Freudenberg: Rene Ben Meftah (19), Miguel Ben Meftah (14), Lütz (14), Zwinge (9), Bretthauer (8), Trautmann (4), Schlund (3), Sahm (2), Rott, Reusch, Emrich, Knie.

TuS Fellinghausen - SV Haspe 3. 44:92 (20:49)
Auch in diesem Spiel hatte der TuS Fellinghausen einen harten Brocken vor sich. Tabellenführer SV Haspe, der bisher ungeschlagen durch die Liga spaziert ist, setzte sich direkt im ersten Viertel mit 30:13 ab. Im zweiten Viertel wurde von den Nordsiegerländern sehr stark verteidigt, wodurch man dem Gegner nicht einmal 20 Punkte erlaubte. Dennoch ging die erste Hälfte mit 49:20 deutlichst an die Gäste. In der zweiten Halbzeit hatten die Fellinghausener zunächst einen Motivationsschub. Sowohl die Manndefense als auch schöne Passspielzüge in der Offensive rundeten das dritte Viertel mit 18:19 ab. Im letzten Spielabschnitt wurden weniger Chancen verwertet, der Gast blieb jedoch konstant und konnte das Spiel am Ende mit 92:44 deutlich gewinnen.
TuS Fellinghausen: Niehüser (15), Jakubik-Dilba (9), Wotzke (6), Galster (6), Klappert (5), Hölzemann (3), Pascal Reuter, Overhoff, Haizmann, Affronti, Gün, Bednarek.

RE Baskets Schwelm 2. - TV Jahn Siegen 78:87 (20:22)
„Das war ein Duell auf Augenhöhe, in dem wir eine durchweg gute Mannschaftsleistung gezeigt haben“, lobte Siegens Abteilungsleiter und Spieler Lars Juffa sein Team. Die große Ausgeglichenheit der spannenden Partie dokumentieren schon die Ergebnisse der einzelnen Viertel: 19:22, 21:20, 21:26 und 17:19. Während die „Jahner“ mit einer 2-3-Zonendeckung begannen und beizeiten auf eine 3-2-Zone umstellten, verteidigten die Schwelmer über die kompletten 40 Minuten Mann gegen Mann. Dennoch vermochte sich speziell Nico Bläser immer wieder kraftvoll durchzusetzen und verbuchte u. a. fünf Dreier. Mit insgesamt 24 Zählern kompensierte er exzellent das Fehlen von Top-Scorer Philipp Bruch, der diesmal privat verhindert war. In der Crunchtime war es dann vor allem Adrian „Bulle“ Stricker, der mit wertvollen Aktionen in der Defensive und Offensive entscheidend dazu beitrug, den wertvollen Sieg zu sichern.
TV Jahn Siegen: Bläser (24), Schenk (16), Juffa (16), Himken (13), Stricker (8), Schneider (8), Mischur (2).

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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