1. FC Kaan-Marienborn - Sportfreunde Siegen
Vandalismus, Saka-Entwarnung und neuer Towart-Trainer

Bislang unbekannte Vandalen aus dem Fanlager der Sportfreunde Siegen brachen in der Nacht vor dem Derby in die Herkules-Arena ein und überzogen die Sportplatzanlage mit Schmierereien.
3Bilder
  • Bislang unbekannte Vandalen aus dem Fanlager der Sportfreunde Siegen brachen in der Nacht vor dem Derby in die Herkules-Arena ein und überzogen die Sportplatzanlage mit Schmierereien.
  • Foto: Verein
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

pm Kaan-Marienborn. Das Derby in der Fußball-Oberliga zwischen dem 1. FC Kaan-Marienborn und den Sportfreunden Siegen hat im Nachgang einen unschönen Beigeschmack bekommen. Was bereits am Spieltag im Breitenbachtal zum Teil die Runde machte, wurde von den mit 1:3 (0:1) unterlegenen Känern am Dienstag durch eine Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gebracht. Bei einem Einbruch durch „unverbesserliche Vandalen, die dem Fanlager der Sportfreunde Siegen zugeordnet werden müssen“, wurden in der Herkules-Arena in der Nacht auf Sonntag die ehrenamtlich errichteten Kassenhäuschen, die Werbebanden und die beiden Garagen mit „obszönen Beschimpfungen und Schmierereien“ überzogen, heißt es in der Mitteilung.

Helfer entfernten Schmierereien

Außerdem wurde ein von Käner Fans angeschafftes und angebrachtes Banner entwendet. „Der 1. FC Kaan-Marienborn verurteilt die Taten dieser sogenannten Fans, die weder den Fußballsport noch ihren Verein wirklich lieben, sondern nur eine Bühne für Provokationen und Randale suchen, aufs Schärfste“, heißt es wörtlich. Die hinzugezogene Polizei habe eine Anzeige gegen Unbekannt aufgenommen. Ehrenamtliche Helfer des Vereins entfernten und überstrichen die Schmierereien in den frühen sonntäglichen Morgenstunden.

Entwarnung bei Nino Saka

Während bei den Randgeschichten Unerfreuliches zu vermelden war, fielen die übrigen Nachrichten aus dem Breitenbachtal gestern positiver aus. Bei Flügelspieler Nino Saka, dessen verletzungsbedingte Auswechslung im Derby schlimmste Befürchtungen geweckt hatte, gab es Entwarnung. „Es ist nicht ganz so dramatisch“, verkündete Trainer Tobias Wurm, „er hat eine Entzündung und eine Prellung an der Patellasehne.“
In der 56. Minute war der Flügelspieler in einem Zweikampf mit dem rechten Knie weggeknickt – für diejenigen, die die Szene gesehen hatten, lag der Verdacht einer schweren Verletzung nahe. „Die Bänder sind in Ordnung“, sagte Wurm, nachdem ein MRT und ein anschließendes Arztgespräch Klarheit gebracht hatten. Zwar werde Saka „Stand jetzt am Sonntag in Schermbeck fehlen“, ein längerfristiger Ausfall bleibt den Känern jedoch erspart.

Wieschhaus-Comeback rückt näher

Gleiches gilt auch für Mittelfeldspieler Johannes Burk, der gegen die Sportfreunde nach einer guten Stunde ebenfalls angeschlagen raus musste, jedoch am Montag schon wieder am obligatorischen Auslaufen teilnahm. Noch nicht ganz so weit ist Tobias Wieschhaus, der sich am Derby-Tag mit bandagiertem Bein präsentierte, aufgrund seiner Prellung des Schienbeinkopfs aber auch nicht mehr allzu lang fehlen soll. „Bisher ist leider noch keine Besserung eingetreten, wir gucken aber, ob es bis Sonntag klappt“, so Tobias Wurm.

Michael Lenk neuer Towart-Trainer

Dann wird der Cheftrainer auch wieder auf die Dienste von Michael Lenk zählen können. Schon seit Mitte der Oberliga-Vorbereitung leitet der ehemalige Käner Angreifer als Nachfolger von Christian Koch das Torwart-Training der beiden Keeper Christian Bölker und Jonas
Brammen.
„Wir freuen uns, dass ,Mimi’ uns als alter Käner so schnell zugesagt hat und unsere Torhüter mit gewohnt guter Arbeit weiter nach vorne bringt. Natürlich möchten wir uns an dieser Stelle aber auch ausdrücklich bei Christian Koch bedanken, der unser Torwart-Trio in den letzten beiden Jahren spürbar verbessert hat. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und Michael Lenk weiterhin viel Spaß bei der täglichen Arbeit mit unseren Torleuten“, heißt es von Vereinsseite.
Michael Lenks Vater Karl-Heinz war übrigens viele Jahre Schlussmann im Breitenbachtal – damals noch in den Reihen des TuS Kaan-Marienborn. Somit setzt Sohn Michael als echter Käner eine Tradition fort.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.