Ausdauer-Cup 2019
Viele Teilnehmer beim 33. Hachenburger Löwenlauf

Start frei zum Löwenlauf über 10,5 Kilometer – zu erkennen Kevin Wolf (Nr. 329), Aleksei Nesterov (Nr. 34/TuS Deuz), Manuel Knie (237/Tribärs Sespenroth), Ralf Bossert (183/Westerwaldbank), Thierry van Riesen (316/TuS Horhausen), Sebastian Weber (35/TuS Deuz), Andreas Schütz (399/TuS Wallmerod), und der Zweitplatzierte Felix Lange (84/SG Wenden).
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  • Start frei zum Löwenlauf über 10,5 Kilometer – zu erkennen Kevin Wolf (Nr. 329), Aleksei Nesterov (Nr. 34/TuS Deuz), Manuel Knie (237/Tribärs Sespenroth), Ralf Bossert (183/Westerwaldbank), Thierry van Riesen (316/TuS Horhausen), Sebastian Weber (35/TuS Deuz), Andreas Schütz (399/TuS Wallmerod), und der Zweitplatzierte Felix Lange (84/SG Wenden).
  • hochgeladen von Frank Steinseifer (Freier Mitarbeiter)

fst Hachenburg. Wenn der Hachenburger Löwe brüllt, dann kommen sie alle. Kaum ein Lauf in der Region zieht so viele Teilnehmer an wie der Hachenburger Löwenlauf der DJK Marienstatt. Auch bei der 33. Auflage des Traditionsvolkslaufs am vergangenen Samstag war das wieder so – und es passte alles zusammen: Insgesamt 1782 Läuferinnen und Läufer (809 Bambini, 59 Schüler, 350 im Jedermannlauf, 323 Starter über 10,5 Kilometer, 171 Starter über die Halbmarathonstrecke und 70 Marathonläufer) im Ziel, perfekte Organisation dank eines großen Helfer-Teams, prächtige Stimmung an Start und Ziel an der Rundsporthalle in der dann auch wieder die Siegerehrungen vorgenommen wurden sowie gute äußere Bedingungen mit Temperaturen von 12 Grad. Der Lauf in Hachenburg ist Jahr für Jahr auch wieder ein Aufeinandertreffen zweier Laufserien. Während der Wäller Lauf-Cup sein Finale hat, steht beim Ausdauer-Cup der vorletzte Lauf an.

Tina Schneider machte Pace für Bruder

Im Halbmarathonlauf war Vorjahressieger Nils Schäfer von der SG Wenden nicht am Start, diesmal feierte Freddy Ortmann vom LAZ Puma Rhein-Sieg in 1:16:19 Stunden den 1. Platz. Bei den Frauen freute sich im Ziel die Altenkirchenerin Tina Schneider im Trikot des TuS Deuz über den Gesamtsieg. Die Deuzerin hatte nur eine Woche nach ihrem Marathonstart in Köln (2:57:39) in Hachenburg nur eine Mission: „Ich wollte meinen Bruder begleiten, damit er eine gute Zeit läuft“, erklärte die 29-Jährige im Ziel. Das klappte dann auch hervorragend, das Geschwisterpaar lief nach 1:28:41 Stunden ins Ziel – für Tina war es der Sieg bei den Frauen, für ihren drei Jahre älteren Bruder Sven der Klassensieg in der M 35.

Triathlet Tim Meyer feiert Comeback

Über 10,5 Kilometer feierte der Daadener Triathlet Tim Meyer nach langer Verletzungspause sein Comeback. Eine Nervenentzündung im Fußgelenk hatte ihn gestoppt – vor zwei Jahren hatte er seinen letzten Laufwettkampf gemacht. Der Ausdauerdreikämpfer, der nun in Koblenz lebt und arbeitet und der im Jahre 2013 mit 31:17 Minuten über 10 Kilometer und 1:08 Stunden im Halbmarathonlauf seine Bestzeiten aufgestellt hatte, siegte auf der anspruchsvollen Strecke in 34:44 Minuten. Auf Platz 2 im Gesamtklassement folgte diesmal Felix Lange von der SG Wenden in 37:18 Minuten.

Caprice Löhr mit Sieg vor der Haustür

Bei den Frauen wurde im Zielkanal Dr. Caprice Giehl als Siegerin vorgestellt. Schnell hatte Moderator Thomas Heck seinen kleinen Versprecher bemerkt, der eigentlich auch nur von von einem Laufinsider kommen konnte, denn Caprice Löhr hatte bereits vor vielen Jahren unter ihrem Mädchennamen Erfolge beim Löwenlauf gefeiert. Auch diesmal ließ sich die Langstrecklerin des TuS Deuz einen Start „vor der Haustür“ nicht nehmen und gewann in 42:49 Minuten vor Kerstin Buchwald von der LG Sieg (44:01) und der Niederscheldenerin Petra Henkel (ebenfalls TuS Deuz) in 44:33 Minuten.

Sebastian Leins mit achtem Sieg im Marathon

Im Marathonlauf hat Triathlet Sebastian Leins (Sportclub Optimum) ein Abo auf den Sieg. Der Lehrer aus Altenkirchen gewann im Alleingang in 2:48:28 Stunden – es war sein achter Gesamtsieg über die Königsetappe. Schnellste heimische Läuferin über die 42,195 Kilometer war Julia Rosenthal vom TV Büschergrund, die 38-Jährige freute sich im Ziel über 3:34:32 Stunden und den Klassensieg in der W 35.

350 Läufer im Jedermannlauf

Auch in diesem Jahr gingen im Jedermannlauf über die „krumme“ Distanz von 6,3 Kilometern die meisten Volks- und Hobbyläufer an den Start. Insgesamt wurden im Ziel 350 Teilnehmer gezählt – im Vorjahr waren es sogar noch 414 Starter. Schnellster im Gesamteinlauf war hier Philipp Brenner (DIE Mannschaft) in 23:37 Minuten, vor Manuel Becker (LG Rhein-Wied) in 23:49 Minuten und Vorjahressieger Paul Lichtenthäler (Körperwerkstatt), der 2018 in 23:55 Minuten gestoppt wurde und diesmal nach 24:14 Minuten in den Zielkanal einlief. Die zwei schnellsten Frauen liefen für das Team Streuler Tri Kids: Es siegte Nelly Althofen in 29:11 Minuten vor Leonie Reichel in 29:12.

Julius Kölbach und Fabio Klein stark

Besonders groß sind Jahr für Jahr die Starterzahlen beim Nachwuchs. Diesmal liefen 809 (!) Bambini aus den Schulklassen 1 bis 4 um die Wette. Ein hoffnungsvolles Lauftalent wächst mit Julius Kölbach von der LG Sieg heran. Der 15-Jährige rannte über 1800 Meter der Konkurrenz auf und davon, siegte in 7:18 Minuten. Ein weiteres Lauftalent belegte dann Rang zwei im Gesamteinlauf: der noch zwei Jahre jüngere Fabio Klein vom TuS Deuz (7:35 Minuten) rang in einem fulminanten Endspurt noch Tom-Luca Krumm vom ASC Weißbachtal (7:40) nieder. Schnellste Schülerin war die 13-jährige Leonie Reichel von den Steuler Trikids in 8:12 Minuten.

Autor:

Frank Steinseifer (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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