NRW-Talentmeisterschaften im Turnen
Vier Podestplätze für SKV

Das Bild zeigt die SKV-Nachwuchsturner (vorne v. l.) Till Rohleder, Jonny Schöler, Moritz Becker, Leonard Nickel, Roman Mashkin, (mittlere Reihe v. l.) Nikita Scherer, Pontus Kupferoth, Matti Römer, Maksim Gafurow, Ruben Kupferoth sowie (hinten v. l.) Leonard Daudrich und Ilias Gafurow, eingerahmt von den Trainern Markus Römer (l.) und Anja Rheinbay/Andreas Kollig (r.).
  • Das Bild zeigt die SKV-Nachwuchsturner (vorne v. l.) Till Rohleder, Jonny Schöler, Moritz Becker, Leonard Nickel, Roman Mashkin, (mittlere Reihe v. l.) Nikita Scherer, Pontus Kupferoth, Matti Römer, Maksim Gafurow, Ruben Kupferoth sowie (hinten v. l.) Leonard Daudrich und Ilias Gafurow, eingerahmt von den Trainern Markus Römer (l.) und Anja Rheinbay/Andreas Kollig (r.).
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sz Hamm. Mit insgesamt 21 Nachwuchsturnern – davon zwölf aus dem Kunstturnzentrum Dreis-Tiefenbach und neun aus dem Turnzentrum Bochum – stellten die beiden Landesleistungsstützpunkte aus Westfalen mehr als zwei Drittel der insgesamt 30 zu den NRW-Talentmeisterschaften angetretenen Teilnehmer, die jetzt im Rahmen des NRW-Landesturnfestes in Hamm ausgetragen wurden.

Noch deutlicher war die Leistungsstärke der Westfälischen Turner: Von insgesamt 15 Podestplätzen in den vier ausgetragenen Altersklassen errangen die rheinischen Turner nur einen einzigen, die anderen 14 gingen an die Turner aus Bochum und dem Siegerland.

Die Bochumer, die seit einigen einigen Jahren vom ehemaligen SKV-Ligaturner Shalva Dalakishvili mit großem Erfolg trainiert werden, setzten sich diesmal in allen Altersklassen gegen den SKV-Nachwuchs durch, zum Teil mit deutlichem Vorsprung.

Ruben Kupferoth mit der besten Leistung

Die beste Leistung aus Siegerländer Sicht gelang Ruben Kupferoth in der AK11, der mit 53,188 Punkten Dritter hinter den beiden Bochumern Florian Grela (56,575) und Nikita Prohorov (54,525) wurde. Alle drei gehören zum Talentkader des Deutschen Turnerbundes, Grela und Prohorov sind die beiden besten AK-11-Turner Deutschlands.

Ilias Gafurow auf dem 2. Platz

Zweiter wurde der für den TV Dreis-Tiefenbach startende Ilias Gafurow in der Altersklasse 9/10 mit 47,600 Punkten hinter seinem Dauerrivalen Nathan Skulkin, der auf 55,700 Zähler kam. Ilias hatte etwas Pech am Turnpilz und auch am Boden, wodurch eine bessere Wertung verhindert wurde.

Gemeinsame Dritte wurden in der Altersklasse 7 Pontus Kupferoth und der für die TG Friesen startende Leonard Daudrich, die mit 54,200 Punkten den vor ihnen liegenden Bochumern Miron Shilov (56,100) und Alex Skulkin (55,950) recht nahe kamen. Einen Podestplatz verpasste hier Maksim Gafurow (52,650), dem wie seinem Bruder Ilias der Turnpilz zum Verhängnis wurde. Der 7. Platz für Moritz Becker (51,200 Punkte) war hingegen ein Erfolg für den jungen Netphener, der erst seit einigen Monaten am Leistungstraining im Dreis-Tiefenbacher Kunstturnzentrum teilnimmt. Eine weitere gute Platzierung erreichte in der nächsthöheren Altersklasse 8 Nikita Scherer, der hinter drei Bochumer Nachwuchsturnern Vierter wurde, mit 50,450 aber immerhin die 50-Punkte-Markte übertreffen konnte. Auch er handelte sich den größten Teil des Rückstandes am Turnpilz ein – ein klarer Hinweis also darauf, wo sich die SKV-Youngster in den nächsten Wochen verbessern müssen, wenn sie beim Altersklassen-Pokal Anfang Oktober wieder angreifen wollen.

"Gute Arbeit in beiden Zentren"

„In beiden Turnzentren, Bochum und hier bei uns in der SKV, wird eine gute Nachwuchsarbeit geleistet, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen. Shalva kommt aus der russischen Schule und setzt mit seinem eigenen leistungssportlichen Hintergrund etwas mehr auf ein hohes Trainingspensum als wir das tun, was gerade bei den Jüngeren schnelle Erfolge mit sich bringt“, erläuterte SKV-Vorstandsmitglied Horst-Walter Eckhardt.

„Wenn die Jungs etwas älter werden, nähern sich die Leistungskurven an. So nehmen zum Beispiel am nächsten Wochenende mit Niels Krämer und Michael Daudrich zwei Zwölfjährige an den Deutschen Jugendmeisterschaften teil und haben damit den Abschluss an die nationale Spitze geschafft“, zeigte sich Eckhardt zufrieden mit den Ergebnissen bei den NRW-Talentmeisterschaften in Hamm.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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