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Fußball-A-Kreisliga Siegen-Wittgenstein
Viererpack von Nils Uebach bringt Niederndorf wieder auf Kurs

Alle Augen auf den Setzer Torjäger Patrick Schmidt, der hier zum Fallrückzieher ansetzt, während sechs Spieler der SG Siegen-Giersberg (grüne Trikots) gespannt zuschauen. Dieser spektakulären Aktion blieb zwar der Erfolg verwehrt, aber Schmidt erzwang kurz vor Schluss mit seinem Treffer zum 2:0 die Entscheidung.
  • Alle Augen auf den Setzer Torjäger Patrick Schmidt, der hier zum Fallrückzieher ansetzt, während sechs Spieler der SG Siegen-Giersberg (grüne Trikots) gespannt zuschauen. Dieser spektakulären Aktion blieb zwar der Erfolg verwehrt, aber Schmidt erzwang kurz vor Schluss mit seinem Treffer zum 2:0 die Entscheidung.
  • Foto: Jürgen Betz
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

SV 1911 Setzen - SG Siegen-Giersberg 2:0 (0:0) Frage an Radio Eriwan: „Ist es richtig, dass sowohl der SV Setzen als auch die SG Siegen-Giersberg vor der Saison als Titelanwärter sehr hoch gewettet wurden?“ Antwort: „Im Prinzip ja, aber...“ Das „aber“ bezieht sich in erster Linie auf die mangelnde Konstanz der beiden gestrigen Rivalen, die somit die beiden Top-Teams SG Hickengrund und Siegener SC schon ziehen lassen mussten.

Wobei der SV Setzen aktuell absolut „on fire“ ist und inklusive des gestrigen 2:0-Sieges seine letzten sechs Spiele allesamt gewonnen hat, bei imposanten 26:0 Toren. Auch die Kicker vom „Sender“ hatten ihre starke Phase, feierten zwischen dem 14. Oktober und dem 5. November ebenfalls fünf Siege am Stück.

SV 1911 Setzen - SG Siegen-Giersberg 2:0 (0:0) Frage an Radio Eriwan: „Ist es richtig, dass sowohl der SV Setzen als auch die SG Siegen-Giersberg vor der Saison als Titelanwärter sehr hoch gewettet wurden?“ Antwort: „Im Prinzip ja, aber...“ Das „aber“ bezieht sich in erster Linie auf die mangelnde Konstanz der beiden gestrigen Rivalen, die somit die beiden Top-Teams SG Hickengrund und Siegener SC schon ziehen lassen mussten.

Wobei der SV Setzen aktuell absolut „on fire“ ist und inklusive des gestrigen 2:0-Sieges seine letzten sechs Spiele allesamt gewonnen hat, bei imposanten 26:0 Toren. Auch die Kicker vom „Sender“ hatten ihre starke Phase, feierten zwischen dem 14. Oktober und dem 5. November ebenfalls fünf Siege am Stück. Danach aber geriet der Giersberg-Motor wieder ins Stocken, nur ein Punkt und 13 Gegentore aus den vier jüngsten Partien warfen die Elf von Trainer Christoph Spies wieder zurück.

Von einem Rückschlag wollte der Giersberg-Coach indes gar nicht sprechen: „Ich habe ein gutes, schönes A-Liga-Spiel von beiden Mannschaften gesehen. Es ging nach dem Motto: Wer das erste Tor schießt, gewinnt diese Partie.“ Das waren die Hausherren, die nach 58 Minuten durch 
Gian-Luca 
Langematz in Führung gingen, dem ein Innenpfosten-Kracher von Tim Hermes kurz vor dem Fünfmeterraum vor die Füße fiel. „Das Tor haben wir über die linke Seite schön vorbereitet. Der Klärungsversuch der Giersberger geriet dann etwas unglücklich, weil Tim Hermes anschließend vom Strafraum frei zum Schuss kam“, schilderte Setzens Trainer Maik Wolf den „Dosenöffner“.

In der Folgezeit „haben wir das Spiel gut kontrolliert, ich habe dann bis auf zwei, drei Distanzschüsse keine klare Torchance mehr von Giersberg gesehen. Defensiv haben wir das richtig gut gemacht“, lobte Wolf sein Team, das in der 89. Minute mit dem 2:0 durch Patrick Schmidt endgültig den Deckel auf eine durchaus unterhaltsame Begegnung setzte. Diesen Treffer markierten die Platzherren in Unterzahl, nachdem David Funkner (87.) kurz zuvor wegen wiederholten Foulspiels die „Ampelkarte“ gesehen hatte.

„Das war ein wichtiges Tor, denn in Unterzahl hätte es nochmal eng werden können“, spürte Maik Wolf nach dem erfolgreichen Konter eine gewisse Befreiung. Nach einem abgewehrten Eckball der Gäste hatte Maximilian Böcking seinen Sturmpartner Schmidt auf die Reise geschickt, der mit einem schönen Lupfer ins lange Eck gekonnt vollendete. „In Haaland-Manier“, wie Maik Wolf festhielt.

Was genau macht seine Truppe nun besser als in den ersten Saisonspielen? „Wir hatten anfangs personelle Probleme – auch dadurch, dass wichtige Leute nach Verletzungen konditionell noch nicht fit waren. Mittlerweile haben wir diese auf einem guten Stand. Außerdem hatten wir nach dem mäßigen Start eine Aussprache, und die dort klar und deutlich formulierten Dinge haben sich die Jungs offensichtlich zu Herzen genommen. Wir haben hier gegen eine richtig gute Mannschaft gewonnen, das macht mich schon stolz“, so Wolf.

Worte, die Christoph Spies natürlich nicht ungern vernahm: „Ich denke, die Setzer können dieses Spiel schon einordnen. Für mich wäre ein Unentschieden gerechter gewesen. Ich kann meinen Spielern aber keinen Vorwurf machen, habe vieles gesehen, das funktioniert hat. Wir waren fokussiert und konzentriert, was gefehlt hat, war halt das Tor.“

FC 08 Kreuztal - TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf 2:2 (1:0) Spielertrainer Moussa Aloui hatte die Gastgeber nach 26 Minuten in Führung gebracht, doch die Gäste wendeten das Blatt vorübergehend durch Andre Klein (57.) und Remzi Karabina (70.). In der 82. Minute glich Zana Aslan für Kreuztal aus, wenig später sah ein Gästeakteur die Gelb-Rote Karte (86.).

FC Wahlbach - Fortuna Freudenberg 4:0 (2:0) „Wir waren von Beginn an sehr präsent und gut im Spiel, das hat mir gut gefallen“, zeigte sich Wahlbachs Trainer Patrick Nies hochzufrieden. „Das Ball lief auch gut über außen, die Tore sind überwiegend nach Flanken entstanden. Die beiden jüngsten Siege waren sehr wichtig für uns“, konstatierte der FCW-Coach. Nach dem Führungstreffer durch Ceyhun Cantürk (11.) gelang Kadir Semit (30.) ein sehenswertes Freistoßtor. Semiz war es auch, der nach dem 3:0 von Artur Michel (79.) mit seinem zweiten Treffer des Tages den Schlusspunkt setzte (85.).
Germania Salchendorf 2. - VfB Burbach 4:0 (1:0) n „Kompliment an meine Mannschaft, ich bin hochzufrieden“, sagte Germania-Coach Sebastian Reineck. „Wir haben wieder zu Null gespielt und stehen defensiv mittlerweile sehr stabil. Man muss allerdings sagen, dass es lange Zeit ein enges, offenes Spiel war, denn Burbach hat es auch sehr gut gemacht“, so Reineck. Entschieden war die Partie nach dem schönen 1:0 von Daniel Debus (24.) erst sehr spät nach einem Doppelpack von Christian Dickel (84./87.). Mats Glowick (90.) setzt dann sogar noch das 4:0 drauf.

SpVg 09 Niederndorf - SpVg Anzhausen/Flammersbach 5:2 (3:1) „Das war eine schwere Geburt“, meinte Niederndorfs Trainer Kris Stremmel. „Zum Glück haben wir auf das 2:1 postwendend mit dem dritten Tor geantwortet, das war wichtig. Unsere Chancenauswertung war nicht perfekt, die Gäste hätten sich auch über acht Gegentore nicht beschweren dürfen. Allein Nils Uebach hatte noch drei weitere Großchancen auf dem Fuß Letztlich aber bin ich einfach stolz und froh, dass wir nochmal drei Punkte geholt haben“, so Stremmel. Besagter Nils Uebach schloss mit seinem Viererpack (11., 17., 63. und 88.) mit nunmehr 21 Treffern in der Torschützenliste zum führenden Fidan Kameroli (Siegener SC) auf, das 3:1 ging auf das Konto von Ruben Grümbel (34.). Für die Gäste netzten Deniz Kodas (33.) und Jonas Schneider (68.) ein.

Grün-Weiß Siegen - TuS Deuz 3:6 (3:2) „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, hatten dann die große Chance zum 4:2. Der Wille ist vorhanden, aber in Unterzahl wurde es richtig schwer, das hat Deuz dann clever über außen ausgespielt. Durch die vielen Ausfälle müssen wir immer wieder improvisieren, da fehlen im Moment die festen Abläufe“, hielt GWS-Trainer Christoph Nehls fest. In der 59. Minute schoss GWS-Kapitän Flamur Kameraj beim Stande von 3:2 einen Foulelfmeter über das Tor, in der 78. Minute sah sein Teamkollege Damun Sadeghi „Gelb-Rot“. – Die Torfolge: 0:1 Fynn Werthenbach (8.), 1:1 und 2:1 Elvir Djencic (17./27.), 3:1 Alexander Gigin (33.), 3:2 Christian Hähn (38.), 3:3 Keane Alexander Möckel (62.), 3:4 Daniel Feuring (Foulelfmeter, 74.), 3:5 Christian Hähn (80.), 3:6 Noah Kurzweg (89.).

Sportfr. Obersdorf/Rödgen - SG Laasphe/Niederl. 4:5 (2:2) „Eigentlich war das ein typisches Unentschieden-Spiel, das du mit etwas Glück und weniger Verletzungspech auch gewinnen kannst – aber verlieren dürfen wir das nie und nimmer. Wir haben uns in vielen Zweikämpfen und bei Standardsituationen einfach zu dumm angestellt“, ärgerte sich SOR-Trainer Carsten Brodbek. So kamen die Wittgensteiner zu Toren von Papa Yaw Afriyie (7., 28. und 90.+2), Yannick Reichpietsch (Foulelfmeter, 47.) und Tim Strack (76.). Für die Hausherren waren Lucas Weller (17.), Lennart Mai (26.), Lennart Hundt (54.) und Nils Zöller (56.) erfolgreich.

Siegener SC - Sportfr. Edertal 1:0 (0:0) „Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg“, resümierte SSC-Spielertrainer Ali Dakouche, der sich nach 75 Minuten selbst einwechselte. Das „goldene“ Tor gelang dem zur zweiten Halbzeit eingewechselten Aykut Bektes (61.) mit einem schönen Dropkick, wenig später klärte Mohamed Dalli Salhioui bei einer Edertaler Großchance mit letztem Einsatz auf der Linie. „Insofern hätte das Spiel auch unentschieden ausgehen können. Beiderseits war großer Respekt erkennbar, Edertal hat eine gute Mannschaft“, so Dakouche.

SG Hickengrund - SV Netphen abgesagt Die Gäste sagten die Partie am Sonntag Vormittag aus personellen Gründen ab.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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