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"Guter Zocker" an den "Nocken"
Wechsel sorgt für Wirbel im Wendener Land

Michel Schöler, hier noch im Trikot des FSV Gerlingen, wechselt zum Fußball-Landesligisten VSV Wenden.
  • Michel Schöler, hier noch im Trikot des FSV Gerlingen, wechselt zum Fußball-Landesligisten VSV Wenden.
  • Foto: Pascal Mlyniec
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Wenden. Diese Personalie wird für reichlich Gesprächsstoff im fußballbegeisterten Wendener Land und auch im Siegerland sorgen. Landesligist VSV Wenden hat sich die Dienste eines guten Bekannten aus der heimischen Fußball-Szene gesichert. Michel Schöler wechselt mit sofortiger Wirkung an den Schönauer "Nocken".  VSV-Tainer Manuel Fernholz bestätigte am Donnerstagmittag entsprechende SZ-Informationen.

Pikante Vorgeschichte
Der Wechsel des Mittelfeldspielers hat eine Vorgeschichte – und die ist durchaus pikant. Denn Michel Schöler, der...

ubau Wenden. Diese Personalie wird für reichlich Gesprächsstoff im fußballbegeisterten Wendener Land und auch im Siegerland sorgen. Landesligist VSV Wenden hat sich die Dienste eines guten Bekannten aus der heimischen Fußball-Szene gesichert. Michel Schöler wechselt mit sofortiger Wirkung an den Schönauer "Nocken".  VSV-Tainer Manuel Fernholz bestätigte am Donnerstagmittag entsprechende SZ-Informationen.

Pikante Vorgeschichte

Der Wechsel des Mittelfeldspielers hat eine Vorgeschichte – und die ist durchaus pikant. Denn Michel Schöler, der in der vergangenen Saison als spielender Co-Trainer beim FSV Gerlingen fungierte und auch schon für die Wendener Lokalrivalen SV Ottfingen und Rot-Weiß Hünsborn aktiv war, hatte dem Bezirksligisten SuS Niederschelden bereits im Winter seine Zusage für die Saison 2019/20 gegeben. Am „Rosengarten“ sollte er Assistent von Chefcoach Andreas Wieczorek werden und zudem auf dem Platz als Mittelfeldspieler die Fäden ziehen. Den verabredeten Wechsel ließ Schöler aber Ende April „aus privaten Gründen“ platzen – was rund um den „Rosengarten“ überhaupt nicht gut ankam.

SuS Niederschelden schäumte vor Wut

„Das kommt doch sehr überraschend für uns. Wir hatten fest mit ihm geplant“, ließ sich der Sportliche Leiter des SuS, Markus Acker, seinerzeit zitieren. Und Niederscheldens Trainer Andreas Wieczorek schob via Pressemitteilung hinterher: „Als Michel im Winter auf uns zukam und den Wunsch äußerte, wieder an den Rosengarten zurückzukehren, haben wir uns natürlich gefreut. Gerade deswegen bin ich von der plötzlichen Entwicklung von ihm menschlich absolut enttäuscht. In meinen Augen hat eine Zusage eine gewisse Bedeutung – und in dem Fall empfinde ich die Absage als charakterlos. Im Hinblick darauf, dass diese Vorgehensweise nicht zum ersten Mal vorkommt, ist es aus meiner Sicht vielleicht gar nicht verkehrt, dass die Zusammenarbeit nicht zustande kommt.“

Fernholz: "Die Vergangenheit interessiert mich nicht"

Starker Tobak von Wieczorek! Doch VSV-Coach Manuel Fernholz sagte gegenüber der SZ unmissverständlich: „Alles, was war, kann ich nicht beurteilen – und ich will es auch gar nicht. Die Vergangenheit interessiert mich nicht. Ich bin völlig unvoreingenommen.“ Vielmehr freut sich der Wendener Übungsleiter auf einen „richtig guten Zocker“, der die Qualität und die Breite des VSV-Kaders verbessere. „Ich hatte gehört, dass Michel auf dem Markt ist. Daher haben wir uns um ihn bemüht. Ich bin froh, dass der Wechsel jetzt zustande gekommen ist. Michel ist ein torgefährlicher Mittelfeldspieler mit großer Kreativität, der auch vorangehen kann. Das hat er auf seinen Stationen in Niederschelden, Hünsborn, Ottfingen und Gerlingen bewiesen – und das erhoffen wir uns auch zukünftig von ihm.“

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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