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Mehrere Spieler kehren zurück
Wichtiges Kellerduell für TuS Ferndorf

Da kam Freude auf – und endlich auch einmal bei den „Corona-Leidenden“: Ferndorfs Sieg im Nachholspiel am Dienstag gegen den VfL Gummersbach setzte enorme Emotionen frei und weckte auch bei den Akteuren den Durst auf mehr Erfolgserlebnisse.
  • Da kam Freude auf – und endlich auch einmal bei den „Corona-Leidenden“: Ferndorfs Sieg im Nachholspiel am Dienstag gegen den VfL Gummersbach setzte enorme Emotionen frei und weckte auch bei den Akteuren den Durst auf mehr Erfolgserlebnisse.
  • Foto: Matthias M. Lehmann
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

geo Ferndorf. Nach der sechswöchigen Corona-Zwangspause musste der TuS Ferndorf (14:24 Punkte) zuletzt mit zwei Partien in den Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga einsteigen, bei denen man nicht wirklich mit Erfolgen rechnen konnte. Nach der knappen Niederlage in Hamm und dem 27:25 vom Dienstag im Nachholspiel gegen den VfL Gummersbach ist das Stimmungsbarometer im Verein und in der Mannschaft schon gestiegen. Aber das könnte sich am Samstagabend im Falle eines Rückschlages massiv ändern, denn nun steht wirklich eine Partie auf dem Programm, in der es „um mehr als zwei Punkte“ geht.

Gegner ist um 19.30 Uhr Aufsteiger HSG Konstanz (16:34), bei dem die Ferndorfer das Hinspiel mit 26:29 nach 13:12-Halbzeitführung verloren.

geo Ferndorf. Nach der sechswöchigen Corona-Zwangspause musste der TuS Ferndorf (14:24 Punkte) zuletzt mit zwei Partien in den Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga einsteigen, bei denen man nicht wirklich mit Erfolgen rechnen konnte. Nach der knappen Niederlage in Hamm und dem 27:25 vom Dienstag im Nachholspiel gegen den VfL Gummersbach ist das Stimmungsbarometer im Verein und in der Mannschaft schon gestiegen. Aber das könnte sich am Samstagabend im Falle eines Rückschlages massiv ändern, denn nun steht wirklich eine Partie auf dem Programm, in der es „um mehr als zwei Punkte“ geht.

Gegner ist um 19.30 Uhr Aufsteiger HSG Konstanz (16:34), bei dem die Ferndorfer das Hinspiel mit 26:29 nach 13:12-Halbzeitführung verloren. Taktische Besonderheit der Bodensee-Handballer: Cheftrainer Daniel Eblen lässt bevorzugt mit der offensiven 3:2:1-Deckung verteidigen. Das ging manchmal bei hohen Niederlagen schief, stellte aber umgekehrt auch viele Gegner im Angriff vor nicht lösbare Probleme.

Die Suche nach der Lücke

Robert Andersson, Coach des TuS Ferndorf, möchte daher die verbleibende Zeit bis morgen dazu nutzen, Angriffsvarianten einzustudieren. Dabei setzt er natürlich auf flinke Spieler wie Torben Matzken oder Julian Schneider, die Stärken im „eins gegen eins“ besitzen, um Lücken in die gegnerische Abwehr zu reißen. Im Hinspiel klappte das nur mit bescheidenem Ertrag, doch Andersson hofft, dass „wir anders als in der Hinrunde jetzt einen kühleren Kopf bewahren und wissen was zu tun ist“. Andersson glaubt daher, dass „wir diese Spieler haben und das lösen können. Aber die offensive Abwehr von Konstanz wird für uns definitiv zum Knackpunkt.“

Die Fortschritte in der Spielweise des Tabellenvorletzten sollen morgen Abend gegen den aktuellen Drittletzten einige weitere „Corona-Rückkehrer“ manifestieren, nachdem mittlerweile wieder alle Kader-Akteure voll mittrainieren. Andersson rechnet auch damit, dass Lucas Puhl sich wieder für das Tor anbietet, wenngleich auch der Schwede anerkannte, dass Torhüter-Stellvertreter Tim Hottgenroth „uns gegen Gummersbach sehr geholfen hat“.

Bornemann, Koloper und Michel wieder dabei

Weitere Rückkehrer auf die Bank und damit prädestiniert für Kurzeinsätze sollen Andreas Bornemann, Branimir Koloper und Mattis Michel sein. Jonas Faulenbach hingegen klage immer noch über Probleme mit der einst verletzten Schulter.

Bei den Konstanzern, die am Mittwoch ein beachtliches 26:26 im Nachholspiel beim ASV Hamm Westfalen erreichten, fehlten wie schon am letzten Samstag gegen Dormagen (20:25) Torjäger Tom Wolf und Tim Jud. Wolf, der im Hinspiel mit zwölf Treffern Ferndorf fast im Alleingang abschoss und der in der nächsten Saison für Aufstiegsaspirant TuS N-Lübbecke auflaufen wird, erlitt einen Muskelfaserriss und dürfte damit auch morgen wieder ausfallen. Dennoch warnt Andersson seine Spieler, daraus einen Vorteil abzuleiten: „Dann wird diese Aufgabe eben ein anderer übernehmen. Das hat man ja am Mittwoch gesehen. Da haben die in Hamm viel Selbstbewusstsein getankt.“

Auch die Tatsache, dass die HSG-Spieler erst gestern am frühen Morgen an den Bodensee zurückkehrten und schon heute erneut gen Westfalen aufbrechen müssen, sieht der TuS-Trainer nicht als Vorschuss auf den so wichtigen Heimsieg: „Es geht für beide um sehr viel. Wer weniger Fehler macht, wird gewinnen. Nicht, wer wann und wie lange im Bus saß. Das spielt morgen keine Rolle!“

Autor:

Jost-Rainer Georg (Redakteur) aus Siegen

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