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Start am 27. Dezember
340 Corona-Impfdosen am ersten Tag

Bald starten auch in der Region die Impfungen gegen das Coronavirus.
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juka Siegen/Olpe. Am 27. Dezember soll auch in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe mit dem Impfen begonnen werden. Der Ablauf ist klar. Zuerst sollen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Das betonte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag nochmals auf einer Pressekonferenz.

Da absehbar ist, dass nicht gleich zu Beginn alle Einrichtungen abgedeckt werden können, stehen wichtige Entscheidungen bevor. „Vor Ort entscheiden die Landräte und Bürgermeister, wo zuerst geimpft werden soll“, so Laumann. Die Impfdosen werden vom Land NRW entsprechend der Einwohnerzahl auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt, der Kreis Siegen-Wittgenstein wird laut Land rund 340 Dosen am ersten Tag erhalten, hieß es am Donnerstagabend aus dem Kreishaus.

juka Siegen/Olpe. Am 27. Dezember soll auch in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe mit dem Impfen begonnen werden. Der Ablauf ist klar. Zuerst sollen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Das betonte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag nochmals auf einer Pressekonferenz.

Da absehbar ist, dass nicht gleich zu Beginn alle Einrichtungen abgedeckt werden können, stehen wichtige Entscheidungen bevor. „Vor Ort entscheiden die Landräte und Bürgermeister, wo zuerst geimpft werden soll“, so Laumann. Die Impfdosen werden vom Land NRW entsprechend der Einwohnerzahl auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt, der Kreis Siegen-Wittgenstein wird laut Land rund 340 Dosen am ersten Tag erhalten, hieß es am Donnerstagabend aus dem Kreishaus. „Wenn diese Zahl auch in den Folgetagen so geliefert würde, brauchen wir ungefähr drei Wochen, um die Bewohner aller Pflegeheime in Siegen-Wittgenstein, die das möchten, zu impfen“, erklärte Pressesprecher Thorsten Manges. Nach drei Wochen würde man quasi von vorne beginnen, da die zweite Impfung fällig wird. „Damit wären die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen nach sechs Wochen abgeschlossen“, rechnet Manges vor. Sollte sich die Zahl der Impfdosen nach und nach erhöhen, wäre dieses Ziel auch schneller zu erreichen und man könnte in anderen Einrichtungen, etwa der Eingliederungshilfe, beginnen.

Kreis Olpe möchte noch nicht sagen, wieviele Corona-Impfdosen er bekommt

„Als sich abzeichnete, dass noch in diesem Jahr mit den Impfungen begonnen werden kann, haben wir Kontakt mit allen Pflegeeinrichtungen aufgenommen, um abzuklären, welche Häuser kurzfristig an einem Sonntag, einen Tag nach Weihnachten, logistisch in der Lage sein werden, die Impfungen durchzuführen“, erklärt Manges den Ablauf. Etwa zehn Heime hätten sich daraufhin zurückgemeldet und grünes Licht gegeben. In welchem Haus als allererstes geimpft wird, werde noch abgestimmt.

Auch im Kreis Olpe beschäftigt man sich natürlich mit dem Impfstart. „Hier geistern auch Zahlen durch die Gegend“, gibt Pressesprecher Hans-Werner Voß zu. Nennen möchte man diese am Biggesee aber genauso wenig wie die Reihenfolge, in der ab dem 27. Dezember in den insgesamt 17 Alten- und Pflegeheimen geimpft werden soll.

Personell sieht man sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) für den Impfstart gewappnet. „Wir haben gut 12 000 Freiwillige, die Hälfte davon sind Ärzte, die andere Hälfte Medizinische Fachangestellte“, erklärt Heike Achtermann, Stabsbereichleitung Kommunikation, gegenüber der SZ. Auf einzelne Kreise herunterbrechen könne man die Zahlen aber nicht. Zu Beginn seien sowieso in erster Linie mobile Impfteams in den Alten- und Pflegeheimen aktiv, das richtige Geschehen in den Impfzentren starte wohl erst 2021. „Die große Frage wird dann sein, wie viel Impfstoff wir haben“, so Achtermann. „Aber für den Anfang sehen wir uns sehr gut aufgestellt.“

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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