Wenn das Runde nicht mehr ins Eckige darf
Die #klopapierchallenge geht um

Was machen die Hamsterkäufer mit dem ganzen Klopapier? Eine  nicht ganz ernst gemeinte Analyse.
  • Was machen die Hamsterkäufer mit dem ganzen Klopapier? Eine nicht ganz ernst gemeinte Analyse.
  • Foto: Screenshot
  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

jak Siegen. Was machen all die Menschen eigentlich mit diesen Unmengen an Toilettenpapier? Es ist ja kaum davon auszugehen, dass ein kleines Virus, das die Menschen zum vermehrten Daheimbleiben zwingt, so viele Deutsche dazu bringt, öfter ihr Geschäft zu verrichten. Was also tun die Hamsterkäufer mit dem "weißen Gold"?
Eine (wenn auch nicht ganz ernst gemeinte) Antwort geben Instagram und Co. in diesen Tagen. Unter Hashtags wie "#klopapierchallenge" oder "#toiletpaper" kann man sie beobachten, die Wächter über die Rollen mit zwei-, drei- und vierlagigem Zellstoff.

Die einen nutzen das Papier als Fußballersatz und halten "das Röllchen" hoch. Das gelingt den einen, wie der Alchenerin Kathlen Kuhring besser...

...den anderen auch gut, aber eben anders - gesehen bei Franziska und Branko Grgic aus Alchen...
 

Und wie das bei einer Challenge so ist, gibt es Herausforderer und auch Leute wie Yannick Hoffmann aus Niederndorf, die man anschließend herausfordert. Der wiederum hält dann das "Röllchen" plötzlich nicht mehr hoch, sondern befördert es unkonventionell an die Stelle, an die es gehört: Auf den Rollenhalter...
 

Man kann es auch auf die Spitze treiben und das Objekt der Begierde aus drei Metern Entfernung auf eine Bierflasche zirkeln. Und, nein...es handelt sich absichtlich nicht um Siegerländer Pils.

Eine weiterer Grund für den vollkommen aus den Fugen geratenen Absatz von simplem Papier mit Blümchen- und Schmetterlingsprägung ist die Schließung von Fitness-Studios. Während die einen Wasserkisten stemmen, um den Körper in Form zu halten, binden andere Toilettenpapier in ihre Übungen ein:

  
Bei Tierfreunden wiederum spielt der vierbeinige Begleiter die Hauptrolle, indem er über Mauern aus aloe-vera-getränktem Tuch springt, als sei er Mitglied im Zirkus "Hakle".

So viel Aufmerksamkeit haben die 200 Blatt mit Mikroperforation zum letzten Mal wohl in den 70er- und 80er-Jahren bekommen, als die Rolle noch zum guten Ton auf der Hutablage von Vatis Opel Ascona gehörte.

Aber Häkeln ist heutzutage ja out. Wer in diesen Tagen hobbbymäßig der Handarbeit fröhnt, näht wohl eher stylische Atemschutzmasken. Oder produziert sie aus... na, woraus wohl? 

Autor:

Jan Krumnow (Redakteur) aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen