2. Handball-Bundesliga

Keeper Durica rettet den TuS Ferndorf

geo Kreuztal. Mit allergrößter Mühe hat der TuS Ferndorf am Samstagabend nach äußerst schwieriger Vorbereitung einen 30:29 (15:14)-Heimsieg über den TuS Fürstenfeldbruck geschafft. Entscheidend waren die allerletzten Sekunden: 19 Sekunden waren noch zu spielen, als die Ferndorfer beim Stande von 30:29 den Ball im Angriff verloren. Die Gäste aus Bayern entschieden sich, den Torwart für einen zusätzlichen Angreifer zu opfern. Man versuchte dann vier Sekunden vor der Schlusssirene einen Kempa-Trick, doch entschlossen warf sich Torhüter Marin Durica entgegen und verhinderte den Ausgleich, so dass unter dem Strich ein äußerst mühsamer Zittersieg für die Heimmannschaft stand.

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Ferndorf bekam Horner nicht in den Griff

Wie fast schon erwartet hatte der TuS Ferndorf nach nur zwei Trainingseinheiten nach vorheriger Zwei-Wochen-Quarantäne große Probleme mit der offensiven 3:2:1-Deckung des Aufsteigers. Abspielfehler und Ballverluste waren die Folge. Auf der Gegenseite bekamen die TuS-Abwehrspieler den in der 1. Halbzeit sechsmal erfolgreichen Torschützen Max Horner nicht in den Griff. Dadurch geriet Ferndorf in der 13. Minute erstmals mit 3:4 ins Hintertreffen, und es dauerte in der Folge bis zur 20. Minute, ehe Jonas Faulenbach zum 9:;8 die Partie wieder wendete. Aber Fürstenfeldbruck blieb davon unbeeindruckt und glich immer wieder aus. Erst sieben Sekunden vor der Pausensirene war es erneut Faulenbach, der Ferndorf zum 15:14 in die Kabinen schickte. Neben dem Kapitän überzeugte auch der für Torben Matzken eingewechselte Julian Schneider mit drei Treffern nach Einzelaktionen. Überhaupt kam es gegen die unkonventionelle Deckungsarbeit der Bayern im Angriff - wie von Trainer Robert Andersson vorhergesagt - weniger auf eingeübte Spielzüge als auf individuelle Qualitäten an.

Furioser Start in die 2. Halbzeit

In der 2. Halbzeit startete Ferndorf furios und erhöhte den Abstand durch drei Treffer von Josip Eres und ein Tor Torben Matzkens - teilweise in Unterzahl - auf 19:14. Dieser Vorsprung hatte relativ lange Bestand, doch etwa zwölf Minuten vor dem Ende verloren die Hausherren den Faden, und der Neuling glich in der 54. Minute zum 27:27 aus. Jonas Faulenbach war es, der mit einer tollen Einzelaktion zum 30:28 den wohl entscheidende Treffer beisteuerte. Insgesamt kam der Kapitän auf sechs Tore. Josip Eres (5/1) sowie Bornemann und Matzken mit je vier Treffern waren ebenfalls erfolgreich.

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Freude bei Koloper und Weber

Besonders schön war dieser Abend für Geburtstagskind Branimir Koloper, der seinen 35. Geburtstag feierte. Und noch ein Spieler freute sich still: Erstmals in diesem Kalenderjahr stand Patrick Weber wieder im Kader. Auch wenn der Rückraum-Hüne nach seiner Bandscheibenoperation noch nicht zum Einsatz kam, dürfte ihm der Abend auf der Bank weiteren Auftrieb in Richtung Comeback gegeben haben.

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