2. Handball-Bundesliga

TuS Ferndorf kann fünf Ausfälle nicht kompensieren

geo Wetzlar.  Der TuS Fern dorf muss jetzt schon mehr als zwei Monate auf einen Sieg in der 2. Handbaball-Bundesliga warten. Auch im Kellerduell beim TV Hüttenberg verlor der TuS nach einer schwachen 2. Halbzeit am Samstagabend mit 24:25 (13:10). Am Ende konnte die Mannschaft des schwedischen Trainers Robert Andersson die gleich fünf Ausfälle verletzter Spieler (Faulenbach, Pechy, Rink/Knie, Sario, Weber) nicht kompensieren und scheiterte zudem noch am überragenden TVH-Keeper Nikolai Weber. In der spielentscheidenden Phase um die 55. Minute parierte der 40-jährige Ex-Bundesliga-Keeper dreimal hintereinander gegen einschussbereite Ferndorfer am Kreis.

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Ganz viele Premieren beim TuS

Für den TuS Ferndorf war es der Abend der Premieren. Erstmals bestritt man ein Pflichtspiel in der Wetzlarer Rittal-Arena, erstmals in dieser Saison kam Leon Sorg auf Linksaußen zum Einsatz, und auch die Neuzugänge Christopher Klasmann und Niklas Diebel debütierten in der ersten Hälfte. Der 22-jährige gebürtige Ehringshausener Diebel war erst am Freitagabend von seinem Verein, dem Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten, ins Siegerland gereist, konnte nicht ein einziges Mal mit der Mannschaft mit trainieren und erhielt am Samstagmorgen erstmal eine Art Theorie-Schnellkurs von Trainer Robert Andersson über die Spielideen des Schweden. Nach SZ-Informationen soll zwischen Balingen und Ferndorf von Woche zu Woche über Training und Spieleinsätze entschieden werden. Der Bundesligist möchte dem 1,95-m-Mann mehr Spielzeit verschaffen. In der Bundesliga kam Diebel in dieser Saison zu elf Treffern. Möglich wurde sein Einsatz über das so genannte Zweitspielrecht. Das aber kann zur Folge haben, dass Diebel kurzfristig wieder zu seinem eigentlichen Arbeitgeber reisen und spielen muss.

Klaskam kam und traf

So war in der ersten Spielhälfte die eigentliche Überraschung Christopher Klasmann, der genau30 Sekunden für seinen ersten TuS-Treffer zum 5:3 benötigte. Der aus Schalksmühle ins Siegerland gewechselte Rechtshänder traf danach noch ein zweites Mal, gefiel aber auch durch blitzschnelle und blitzsaubere Anspiele auf Linksaußen bzw. an den Kreis. Und dann war da noch Keeper Lucas Puhl, der mit beachtlichen zehn Paraden den Hausherren den Zahn zog, die nach knapp 20 Minuten erstmals mit drei Toren in Rückstand gerieten (6:9) und durch Josip Eres ersten verwandelten Siebenmeter sogar 8:12 hinten lagen (26.).

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Neuzugang Diebel noch ohne Bindung

Doch weil Diebel verständlicherwesie noch keine Bindung zum TuS-Spiel fand und auch keine Treffer markierte, kam Hüttenberg schnell zum 13:13-Gleichstand und ging in der 45. Minute auch erstmals mit 17:16 in Führung - eine Führung, die die Mittelhessen nicht mehr abgaben. Zwar machten die Nordsiegerländer in der Schlussphase einen 21:24-Rückstand fast noch wett. Doch als die Hausherren zehn Sekunden vor der Schlusssirene an den Pfosten warfen, landete das Zuspiel von Josip Eres nicht  bei Julian Schneider, war die Niederlage perfekt.

Die Spielstatistik

TuS Ferndorf: Puhl (14 Paraden), Hottgtenroth (3) - Eres (6/3), Matzken (5), Klasmann (5), J. Schneider (4), M. Michel (4)

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