2. Handball-Bundesliga

Verhaftung: Wilhelmshavener HV vor Insolvenz

Das letzte mal kreuzte der TuS Ferndorf am 12. Mai 2019 mit dem Wilhelmshavener HV die Klingen. Ob es zu einer Neuauflage am 14. November kommt, ist derzeit mehr als ungewiss

Das letzte mal kreuzte der TuS Ferndorf am 12. Mai 2019 mit dem Wilhelmshavener HV die Klingen. Ob es zu einer Neuauflage am 14. November kommt, ist derzeit mehr als ungewiss

sz Wilhelmshaven. Paukenschlag im deutschen Profi-Handball: die 2. Bundesliga hat noch gar nicht begonnen, da droht bereits die erste Insolvenz. Am Mittwoch wurde Maik Menninga, Hauptsponsor und Co-Geschäftsführer des Wilhelmshavener HV, in Untersuchungshaft genommen. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Wilhelmshaven lautet auf Anlagebetrug. Menniga, selbständig unterwegs als Vermögensberater („Menninga Consulting“) hatte seit eineinhalb Jahren mit erheblichen finanziellen Mitteln den Wiederaufstieg der Nordsee-Handballer ermöglicht.

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Erste Spieler schon "angeboten"

Wie die Sportredaktion der Wilhelshavener Zeitung auf Anfrage der SZ bestätigte, fürchtet man nun beim WHV den Gang der Handball-GmbH zum Insolvenzrichter. Spieler des WHV seien bereits angeboten worden, so zum Beispiel dem  VfL Lübeck-Schwartau. Ob das Aufsteiger-Team am 3. Oktober noch zum Auftaktspiel nach Hüttenberg reise, sei daher ungewiss. Der TuS Ferndorf müsste laut Spielplan am 14. November am Jadebusen antreten

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