Auch Biathlon-Ass Laura Dahlmeier am Start

Heike Schürbusch Zweite

Heike Schürbusch (links) freut sich über ihren 2. Platz in der Senior Master Women Klasse beim 9. Zugspitz-Ultratrail.  Foto: privat

Heike Schürbusch (links) freut sich über ihren 2. Platz in der Senior Master Women Klasse beim 9. Zugspitz-Ultratrail. Foto: privat

sz/krup Garmisch. Die „Anläuferin“ Heike Schürbusch und weitere Teamkollegen standen jetzt in Mittenwald-Grainau bei der 9. Auflage des legendären Zugspitz-Ultratrail, Deutschlands schwerstem Trail-Lauf, zusammen mit der Ex-Biathletin Laura Dahlmeier an der Startlinie. Ein Erlebnis der besonderen Art. Die 25-jährige Doppel-Olympiasiegerin Dahlmeier gewann das Frauenrennen über die kürzere Distanz von 38,7 Kilometer und benötigte für die Strecke mit rund 2000 Höhenmetern von Mittenwald nach Grainau 4:15:38 Stunden.

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"Passagen waren der Horror"

Zu bewältigen war der Basetrail XL, der es trotz seiner „nur“ 38,7 Kilometer und 2005 Höhenmeter in sich hat. Auf spannenden Trails ging es bis zum malerischen Ferchensee und weiter über die Elmauer Alm, Schloss Elmau und den Wamberger Rücken bis zur imposanten Partnachklamm, die bergab und anschließend wieder hinauf zur Partnachalm den Läufern alles abverlangte. Als krönender Abschluss wartet der Aufstieg zur Talstation der Längenfelderbahn samt der berüchtigten Schleife über den Osterfelderkopf. „Diese Passagen waren der Horror. Doch bei gutem Ausblick konnte man sich gut ablenken und Kraft schöpfen“, so Heike Schürbusch. An der letzten Verpflegungsstelle noch mal richtig gestärkt ging es über den berüchtigten Jägersteig steil bergab ins Ziel nach Grainau. Das schwüle, heiße Wetter verlangte, dass man sich gut mit salziger Nahrung und viel trinken versorgte. Nur so war es möglich, diesen schweren Lauf durchzustehen. Heike Schürbusch erlief trotz heftigem Sturz, der blaue Flecken und Schwellungen in Gesicht und Knie verursachte, einen guten 2. Platz in der Senior Master Women Klasse und kam nach 6:19:01 Stunden glücklich ins Ziel.

Nach acht Stunden im Ziel

Ihre Teamkollegen kämpften auch wacker mit der Strecke und konnten ebenso gute Ergebnisse vorweisen. Nach 8:07:23 Stunden erreichte Anke Panthöfer die Ziellinie, gefolgt von Ralf Laesecke (9:08:33), Sabrina Kolke (9:29:20), Annette Wolf (9:55:40) und Tülay Fikirli mit einer ebenso lobenswerten Zeit von 9:55:41.

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