Darüber spricht die Kreisliga

TuS Wilnsdorfs Lazarett wird immer größer

krup Wilnsdorf. Spätestens nach der 2:4-Niederlage am Sonntag gegen den TuS Deuz ist der Alptraum-Saisonstart des TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf Realität. Die Kicker vom Höhwäldchen sind nach dem 4. Spieltag das einzige noch punktlose Team in der Fußball-Kreisliga A und tragen folglich die „Rote Laterne“. Bitter: Drei ihrer vier Partien verloren die Schützlinge von Trainer Ronny Pelz im heimischen Wieland-Stadion. Freilich setzt sich damit der „Heimkomplex“ aus der vorigen Spielzeit nahtlos fort, denn in der wegen des Corona-Virus abgebrochenen Saison 2019/20 war der TuS mit nur zwei Siegen aus neun Begegnungen und sieben Niederlagen das schwächste Heimteam der Liga.

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Der letzte Heimsieg datiert vom 10. November 2019, damals gab es einen 2:1-Erfolg gegen den SV Netphen. In der Auswärts-Tabelle indes landete der Fusionsverein aus Wilnsdorf und Wilgersdorf mit einer ausgeglichenen Bilanz von jeweils vier Siegen und Niederlagen sowie zwei Unentschieden immerhin auf dem 6. Rang. Genau darauf fußt nun auch die Hoffnung: „Jetzt haben wir schon wieder drei Heimspiele verloren, vielleicht holen wir ja am Sonntag in Feudingen etwas Zählbares“, richtete Holger Schmidt, der Vorsitzende des TuS-Fördervereins, den Blick nach dem 2:4 gegen Deuz gleich wieder nach vorn – auch wenn’s spürbar schwer fiel.

Zu allem Überfluss werden die Fußballer aus der Wieland-Gemeinde derzeit arg vom Verletzungspech geplagt. Stammtorhüter Jannik Müller fällt schon länger aus und wird auch noch eine Weile fehlen, Dennis Schuppener zog sich unter der Woche beim 2:3 gegen Aufsteiger Sportfr. Edertal einen Zehenbruch zu. Gegen Deuz mussten mit Sinan Öztürk und Alexander Sohn zwei weitere Stützen des Teams bereits nach 25 Minuten ausgewechselt werden, später gesellte sich auch noch Benjamin Otto hinzu. „Das sind gestandene Spieler, die wir eigentlich gar nicht ersetzen können“, erläuterte Holger Schmidt. Die Akteure, die dafür ins Gefecht geworfen wurden, teilweise aus der „2. Welle“, zerrissen sich förmlich, doch der gewünschte Lohn blieb abermals aus. Nun bleibt nur die Hoffnung, dass der berühmt-berüchtigte Knoten in der Fremde platzt – und dann eben auch endlich vor heimischer Kulisse.

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