Fußball-Regionalliga Südwest

TSV Steinbach Haiger klettert auf Rang 2

Johannes Bender (rotes Trikot/Archivfoto) erzielte beim 1:0-Sieg des TSV Steinbach Haiger in Freiburg das „goldene“ Tor.

Johannes Bender (rotes Trikot/Archivfoto) erzielte beim 1:0-Sieg des TSV Steinbach Haiger in Freiburg das „goldene“ Tor.

sq Freiburg. Sechstes Spiel, fünfter Sieg, vierter „Dreier“ in Folge: Der TSV Steinbach Haiger hat sich durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg am gestrigen Sonntagnachmittag beim SC Freiburg 2. auf Tabellenplatz 2 der Fußball-Regionalliga Südwest vorgeschoben. Lediglich das schlechtere Torverhältnis im Vergleich zum 1. FC Saarbrücken, der zudem eine Partie weniger ausgetragen hat als der TSV, verhinderte die Tabellenführung. Das „goldene Tor“ im Breisgau erzielte Johannes Bender kurz vor dem Pausenpfiff (44.). TSV-Trainer Adrian Alipour nahm eine Änderung im Vergleich zum 1:0-Heimerfolg in der Vorwoche gegen den SSV Ulm vor. Serhat Ilhan bekam den Vorzug vor Jannik Mause. Bei den Gastgebern kamen mit Jannik Haberer, Manuel Gulde, Fabian Rüdlin, Lukas Kübler und Wooyeong Jeong fünf Akteure zum Einsatz, die auch im Profikader beheimatet sind.

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Bender trifft kurz vor dem Halbzeitpfiff

Vor 350 Zuschauern im Möslestadion entwickelte sich eine laufintensive Partie, bei der die Gäste durch Pressing ab der Strafraumgrenze immer wieder für brenzlige Situationen vor dem Gehäuse von SC-Keeper Rafael Zbinden sorgten. Steinbachs Sascha Marquet hatte aus einer solchen Situation heraus die erste gute Gelegenheit der Partie, doch sein Schuss aus 20 Metern wurde vom Torwart entschärft (32.). Auf der Gegenseite hatte Jeong die beste Chance des Sportclubs vor der Pause. Nach Zusammenspiel mit Burkart wurde der Angreifer gerade noch von Sascha Wenninger am Abschluss gehindert (35.). In einem ausgeglichenen Spiel gelang der Alipour-Elf mit dem Pausenpfiff der letztlich entscheidende Treffer des Tages. Erneut griff das frühe Pressing der Gäste. Mittelfeldmann Johannes Bender eroberte den Ball kurz vor dem Freiburger Strafraum und versenkte das Leder nach kurzem Solo eiskalt zum 0:1 (45.).

Hoffmann trifft nur den Pfosten

Im zweiten Durchgang setzten wieder die Mittelhessen die ersten Akzente. Einen starken Drehschuss von Christopher Kramer parierte Freiburgs Torhüter Zbinden glänzend (50.), bevor Manuel Hoffmann nur den Pfosten traf (57.). Auch der eingewechselte Dino Bisanovic (59.) und Sascha Marquet (87.) hatten die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, verfehlten das Tor aber jeweils knapp. Auf Seiten der Freiburger gab es lediglich eine Großchance im gesamten zweiten Abschnitt. Eine Flanke von der rechten Seite fand Nieland. Dieser brachte den Ball auch in Richtung Tor, doch TSV-Schlussmann Tim Paterok zeigte vollen Einsatz und verhinderte mit einer Glanztat den Ausgleich (53.). In der Schlussphase versuchten es die Hausherren mit hohen Bällen in den Strafraum, fanden dort aber fast ausschließlich die wachen Innenverteidiger des TSV. Durch die offensive Ausrichtung der Breisgauer ergaben sich zunehmend Räume. Doch wie schon in den beiden vorigen Partien wussten die Alipour-Schützlinge diese nicht zu nutzen. Am Ende stand dennoch ein nicht unverdienter 1:0-Auswärtserfolg zu Buche.

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Stenogramm: SC Freiburg 2. – TSV Steinbach Haiger 0:1 (0:1) Aufstellung TSV Steinbach Haiger: Paterok – Wenninger, Kamm Al-Azzawe, Kirchhoff, Strujic – Hoffmann (78. Hanke), Eismann, Bender, Marquet (87. Damaschek) – Ilhan (55. Bisanovic), Kramer. Tor: 0:1 Johannes Bender (45.). Zuschauer: 350.

Stimmen zum Spiel: Adrian Alipour (Trainer TSV Steinbach Haiger): „Es war ein extrem laufintensives Spiel gegen eine taktisch gut eingestellte Mannschaft. Wir haben hier viele Körner gelassen, aber ich glaube, dass wir aufgrund der Vielzahl an Chancen verdient gewonnen haben. In der ersten Halbzeit hatten wir alles im Griff. Im zweiten Durchgang hat man die Spielstärke von Freiburg gesehen. Dennoch hatten sie nur eine Chance.“ Christian Preußer (Trainer SC Freiburg 2.): „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Durch einen individuellen Fehler sind wir dann in Rückstand geraten und mussten gegen gut verteidigende Steinbacher anrennen. Wir hatten zu wenig Durchschlagskraft nach vorne.“ Johannes Bender (TSV Steinbach Haiger): „Wir haben – bis auf eine Möglichkeit – nichts zugelassen. Ich denke, es war ein verdienter Sieg.“

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