Fußball-Regionalliga Südwest (Update)

Auftakt nach Maß für den TSV Steinbach Haiger

Der TSV Steinbach Haiger (rote Trikots) gewann sein Auftaktspiel am Haarwasen gegen den FSV Mainz 05 2. am Ende noch deutlich mit 3:0.

Der TSV Steinbach Haiger (rote Trikots) gewann sein Auftaktspiel am Haarwasen gegen den FSV Mainz 05 2. am Ende noch deutlich mit 3:0.

ubau Haiger. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und großer Effektivität in der Chancenverwertung ist Fußball-Südwest-Regionalligist TSV Steinbach Haiger mit einem Sieg in die Saison 2019/20 gestartet. Das Team des neuen Trainers Adrian Alipour bezwang am Samstag den FSV Mainz 05 2. mit 3:0 (0:0). Vor 1138 Zuschauern am Haarwasen in Haiger erzielten Christopher Kramer (51.), Sascha Marquet (61., Foulelfmeter) und Jannik Mause (90.+1) die Tore.

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Alipour: "Ein elementar wichtiger Sieg"

Entsprechend erleichtert war Adrian Alipour nach seinem erfolgreichen Pflichtspiel-Debüt als TSV-Coach. "Das war ein elementar wichtiger Sieg für uns. Es ist keine Selbstverständlichkeit, gegen einen Gegner wie Mainz 05 2. einen Auftaktsieg in dieser Höhe einzufahren, denn das ist eine richtig gute Mannschaft. Ich hoffe, dass wir durch den Erfolg eine große Euphorie erzeugen können, die wir dann am kommenden Wochenende mit nach Saarbrücken nehmen wollen", erklärte Alipour, der freilich auch einräumte, dass der Sieg "um ein Tor zu hoch" ausgefallen sei. "Mainz hat hier speziell in der ersten Halbzeit eine richtig gute Performance gezeigt. Da hatten wir viel Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Und wenn wir 0:1 hinten gelegen hätten, dann läuft das Spiel vielleicht ganz anders..."

Gaul trauert vergebenen Chancen hinterher

Der Mainzer Coach Bartosch Gaul trauerte vor allem den Gelegenheiten in der ersten Hälfte hinterher. "Wir hatten vier Hochkaräter, davon hätten wir ein, zwei machen müssen - das haben wir aber leider verpasst. In der zweiten Halbzeit sind wir dann von einer effektiven Steinbacher Mannschaft eiskalt bestraft worden."

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Hermes bei "Alu"-Treffer im Pech

Die Gastgeber taten sich von Beginn an schwer, zwingende Chancen waren Mangelware. Die hatten auf der Gegenseite die spielerisch starken Mainzer, die immer wieder schnell umschalteten und die TSV-Abwehr ein ums andere Mal arg in die Bredouille brachten. Nach einem dieser Konter traf Lucas Hermes mit einem Kopfball das Lattenkreuz (15.). Zweimal musste TSV-Torwart Tim Paterok sein ganzes Können aufbieten, um die Schüsse von Marin Sverko (21.) und Florian Bohnert (35.) zu entschärfen, einmal verstolperte der Mainzer Lucas Hermes - allerdings bedrängt von seinem Gegenspieler - aus kurzer Distanz (28.). Hinzu kam ein nicht gegebenes Tor, da FSV-Angreifer Florian Bohnert hauchdünn im Abseits stand (17.). Die Hausherren, die im ersten Durchgang nur durch zwei Schüsse von Sascha Marquet (31.) und Manuel Hoffmann (43.) gefährlich wurden, konnten von Glück reden, dass es zur Pause noch 0:0 stand.

Kramer erzielt das erlösende 1:0

In der Kabine schien TSV-Coach Adrian Alipour die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Spieler gingen in der zweiten Halbzeit deutlich konzentrierter und entschlossener zu Werke. In die Karten spielte den Hausherren der schnelle Führungstreffer durch Christopher Kramer, der aus spitzem Winkel per Flachschuss zum 1:0 (51.) traf. Und der TSV legte nur wenig später nach: Nach einer guten Stunde verwandelte Sascha Marquet einen Elfmeter zum 2:0, nachdem Sören Eismann im Sechzehner gefoult worden war. Fortan verwaltete der TSV Steinbach Haiger den Vorsprung geschickt. Die Gastgeber ließen nichts mehr anbrennen. "Nach dem 2:0 haben wir es richtig gut runtergespielt", lobte TSV-Trainer Adrian Alipour.

Joker Mause sticht

In der Nachspielzeit erhöhte sein Team durch ein Abstauber-Tor des eingewechselten Jannik Mause sogar noch auf 3:0, nachdem der Mainzer Keeper Omer Hanin einen 16-Meter-Schuss von Sasa Strujic an den Pfosten gelenkt hatte. Kurz darauf war Schluss - und der Saisonauftakt nach Maß für den TSV Steinbach Haiger perfekt!

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TSV Steinbach Haiger: Paterok - Strujic, Kirchhoff, Herzig (46. Kamm Al-Azzawe), Hanke - Eismann, Bender - Hoffmann, Ilhan (75. Mause), Marquet - Kramer (85. Bisanovic).

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