Fußball-Regionalliga Südwest (Update)

Regenschlacht mit effektiven Steinbachern

Wasserball am Haarwasen: Der TSV Steinbach Haiger (rote Trikots) entschied die Regenschlacht gegen Aufsteiger FC Bayern Alzenau mit 4:1 zu seinen Gunsten.

Wasserball am Haarwasen: Der TSV Steinbach Haiger (rote Trikots) entschied die Regenschlacht gegen Aufsteiger FC Bayern Alzenau mit 4:1 zu seinen Gunsten.

sq Haiger. Drittes Spiel, zweiter Sieg: Der TSV Steinbach Haiger hat am Freitagabend in einer wahren Regenschlacht den FC Bayern Alzenau mit 4:1 (1:0) bezwungen und nach drei Saisonspielen in der Fußball-Regionalliga Südwest nunmehr sechs Punkte auf dem Konto. Sascha Marquet verwandelte in der 42. Minute einen Foulelfmeter zur Führung. In der zweiten Halbzeit sorgte Christopher Kramer für das 2:0 (67.), bevor Marcel Wilke im direkten Gegenzug per Foulelfmeter verkürzte (68.). Erneut Christopher Kramer (79.) und Dino Bisanovic (82.) stellten vor 1239 Zuschauern am Haarwasen in Haiger den 4:1-Endstand her.

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Kramer: "Wir waren die effektivere Mannschaft"

„Es war das erwartet schwere Spiel, das auch angesichts der Witterungsbedingungen sehr umkämpft war. Heute waren wir – anders als vor einer Woche in Saarbrücken – die effektivere Mannschaft“, resümierte Zweifachtorschütze Christopher Kramer.

Alipour: "Der Sieg ist defintiv zu hoch ausgefallen"

Ins gleiche Horn blies TSV-Trainer Adrian Alipour: "Unser Sieg ist zwar verdient, am Ende aber definitiv zu hoch ausgefallen. Es war ein schwieriges Spiel gegen einen richtig starken Gegner, der nur wenig zugelassen hat. Wir sind wahnsinnig froh, dass wir die Partie zu unseren Gunsten entschieden haben. Es war ein reiner Arbeitssieg."

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Marquet mit Glück vom "Punkt"

TSV-Coach Adrian Alipour ließ seine Elf in einem 4-4-2-System auflaufen und beorderte erstmals die Mittelstürmer Christopher Kramer und Jannik Mause gemeinsam von Beginn an aufs Feld. Die Gastgeber versuchten bereits vom Anstoß weg den Gegner früh zu stören und unter Druck zu setzen. Der kurz vor dem Anpfiff einsetzende Starkregen machte es beiden Mannschaften schwer, ein vernünftiges Spiel aufzuziehen. Nach einem Freistoß verpassten Sören Eismann und Jannik Mause die frühe Steinbacher Führung (9.). Auf der anderen Seite kam Kalata nach einem Solo durch die Abwehrreihe zum Abschluss, scheiterte aber an TSV-Keeper Tim Paterok (18.). Kurz darauf behinderten sich Mause und Kramer beim Abschluss (21.), bevor Schick nach einem Konter der Gäste nur das Außennetz traf (25.). Keine fünf Minuten später musste TSV-Keeper Paterok gegen den auffälligen Schick sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern (29.). Die Alipour-Elf hatte mehr Ballbesitz, Alzenau lauerte auf Konter. In einem ausgeglichenen Spiel ging der TSV durch einen Elfmeter kurz vor der Pause in Front. Schick brachte bei einem Eckball Benjamin Kirchhoff zu Fall (41.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Sascha Marquet mit etwas Glück zum 1:0 – Alzenaus Torhüter Daniel Endres lenkte die Kugel an die Unterkante der Latte, von wo aus das Leder im Netz einschlug (42.).

Kramer sorgt für die Vorentscheidung

Der Gast aus Bayern kam mutig aus der Kabine und drängte nach Wiederanpfiff auf den Ausgleichstreffer. Elias Niesigk (48.), Serkan Firat (49.) und Dren Hodja (57.) vergaben gute Möglichkeiten. Die beste Chance hatte aber Dominique Douglas Jourdan, dessen Schuss vom Steinbacher Abwehrverbund auf der Linie geklärt wurde (58.). Die Partie wurde danach hitziger. Zunächst forderte Alzenau vehement Elfmeter (59.), bevor es nach einem Foul zu einer kurzen Rudelbildung auf Höhe der Mittellinie kam (60.). Obwohl der Aufsteiger nun das spielbestimmende Team war, erhöhten die Steinbacher mit ihrer ersten Gelegenheit im zweiten Durchgang durch Christopher Kramer auf 2:0 (67.). Es blieb aber spannend, denn Marcel Wilke traf im direkten Gegenzug per Foulelfmeter zum 2:1 (68.). Christopher Kramer sorgte aber mit seinem zweiten Treffer - diesmal per Kopf - für die Vorentscheidung (79.), ehe der eingewechselte Dino Bisanovic den 4:1-Endstand herstellte (82.). TSV Steinbach Haiger: Paterok – Hanke, Kamm Al-Azzawe, Kirchhoff, Strujic – Ilhan, Eismann, Bender (76. Bisanovic), Marquet – Mause (53. Hoffmann), Kramer.

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