Handball-Testspiel

Ferndorf wehrte sich tapfer gegen Wetzlar

geo Dutenhofen. Zumindest konditionell ist der TuS Ferndorf startklar für die Hinrunden-Fortsetzung der 2. Handball-Bundesliga mit dem Nachholspiel am kommenden Mittwoch gegen die Rimpar Wölfe in Kreuztal (20 Uhr). Im ersten und einzigen Testspiel der kurzen Vorbereitungszeit unterlagen die Nordsiegerländer am Samstag dem Bundesliga-Siebten HSG Wetzlar in der Sporthalle Dutenhofen mit 27:32 (15:19) und offenbarten nur in den jeweils letzten vier Minuten beider Halbzeiten deutliche Unterschiede zum klassenhöheren Gastgeber. Die Gastgeber mussten noch auf drei ihrer WM-Akteure verzichten, allerdings wurde aus diesem Grunde bereits das erste Bundesliga-Spiel nach der Winterpause gegen den HC Erlangen gleich einmal vom 6. Februar verlegt, so dass auch HSG-Coach Kai Wandschneider noch fast zwei Wochen Zeit bleiben, um seinen Kader auf die Liga-Fortsetzung zu trimmen.

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Klasmann: "Brauche noch Zeit"

Soviel Zeit bleibt Robert Andersson nicht, der am Samstag erstmals den kurzfristig verpflichteten Drittliga-Torjäger Christopher Klasmann einsetzen konnte. Dies freilich nur auf Teilzeitbasis, denn der in Neuss lebende Rechtshänder hat sein letztes Drittliga-Spiel bei den SGSH Dragons in Schalksmühle Mitte November bestritten und zudem Mitte Dezember das letzte Mal in der Sporthalle trainiert: "Es war gut, ich bin froh, mal in die Mannschaft hineingekommen zu sein. Aber ich brauche noch Zeit", meinte Klasmann, dem ein Treffer diesmal noch verwehrt blieb. Ansonsten aber zeigte seine neue Mannschaft ein gutes, munteres Gesicht. Freilich merkte man dem TuS-Spiel an, dass gerade in solchen Partien der Druck eben nicht so hoch ist. Zwei gute Nachrichten: Toni Sario hat seinen Nasenbeinbruch überwunden, er steuerte drei Treffer bei. Und auch im Tor ist der TuS gut aufgestellt. Sowohl Lucas Puhl als auch Marin Durica überzeugten mit vier teils spektakulären Paraden. Außerdem kam auch Tim Hottgenroth zum Einsatz. Überhaupt wechselte Trainer Robert Andersson tüchtig durch, so dass alle Akteure Spielanteile bekamen.

"Besser" als der ThSV Eisenach

Bis zum 15:15 durch Lukas Pechy nach Anspiel von Branimir Koloper agierte Ferndorf auf Augenhöhe, erst in den letzten vier Minuten der 1. Halbzeit musste man "abreißen" lassen. Auch in der 2. Halbzeit verteidigte Ferndorf gut und sicherte sich am Ende im "Ferngleich" mit Liga-Rivale ThSV Eisenach das bessere Resultat, denn die Thüringer hatten unter der Woche mit 27:34 gegen Wetzlar verloren.

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Die Spielstatistik

TuS Ferndorf: Puhl, Hottgenroth, Durica - Bornemann (5), Eres (3/2), Matzken (3), Rink (3), Sario (3), J. Schneider (3), Pechy (2), M. Michel, L. Schneider, Koloper, Rüdiger, Puhl (je 1).

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