Netphener Eishockeyspieler in Limburg

André Bruch trumpft beim 5:2 in Herne groß auf

André Bruch (Bildmitte), hier noch zu seiner Zeit bei seinem Heimatverein EHC 08 Netphen mit den beiden Tschechen Dominik Svehla (links) und Jakub Zdenek, scorte beim 5:2-Sieg in Herne dreifach für die EG Diez-Limburg.

André Bruch (Bildmitte), hier noch zu seiner Zeit bei seinem Heimatverein EHC 08 Netphen mit den beiden Tschechen Dominik Svehla (links) und Jakub Zdenek, scorte beim 5:2-Sieg in Herne dreifach für die EG Diez-Limburg.

krup Netphen/Limburg. Der aus Netphen stammende André Bruch und sein Team, die EG Diez-Limburg, sind bestens in der Eishockey-Oberliga Nord angekommen. Von den ersten drei Partien der noch jungen Saison 2020/21 gewannen die Lahnstädter zwei, lediglich die Heimpremiere gegen Mitaufsteiger Herforder EV ging mit 2:3 verloren.

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Dagegen präsentieren die Limburger auswärts noch eine „weiße Weste“, denn ihrem 5:3-Auftaktsieg in Krefeld ließen die Schützlinge von Trainer Arno Lörsch (59) am Wochenende einen 5:2-Sensationssieg beim hoch vorgewetteten Herner EV folgen. Am Herner Gysenberg erwischte der 32-jährige André Bruch einen großen Abend: Seine Sturmreihe mit dem routinierten Kevin Lavellée (35) und Torjäger Ross John Reed (28) sorgte, jeweils in kompletter Gemeinschaftsproduktion, für drei der fünf Limburger Tore. Nach der frühen Herner Führung durch Dennis Thielsch (5.) erzielte André Bruch (9.) nach Vorarbeit seiner beiden Sturmkollegen den Ausgleich, ehe er wenig später gemeinsam mit Lavallée die Gästeführung durch „RJ“ Reed (15.) einleitete – damit ging es auch in die erste Pause.

Erwartungsgemäß kamen die Gastgeber mit viel Schwung und Wut im Bauch aus der Kabine und schafften durch Richard Mueller (22.) rasch das 2:2. Nach der abermaligen Limburger Führung durch Thomas Matheson (34.) war es erneut die erste Limburger Reihe, die „Bruch-Formation“, die mit dem 4:2 durch Lavallée (44.) den Deckel drauf setzte. Kurz darauf markierte Matheson (50.) den Schlusspunkt. „Es war ein gutes Spiel mit einer mega-starken Mannschaftsleistung von uns – und unser Torwart Jan Guryca hat einfach überragend gehalten. Auch das Zusammenspiel mit meinen neuen Sturmpartnern lief gut – ich hoffe, das bleibt jetzt so“, sagte André Bruch nach dem Überraschungscoup gegenüber der SZ. Die drei Scorerpunkte in Herne waren seine ersten in der laufenden Saison. In der dritthöchsten deutschen Eishockey-Liga hat der Siegerländer aber auch schon für den EHC Neuwied (fünf Tore und 21 Vorlagen in 32 Partien in der Saison 2014/15) und für seinen Heimatverein EHC 08 Netphen (16 Tore, 21 Assists in 36 Spielen in der Spielzeit 2011/12) sehr ordentlich gepunktet.

Außerdem spielte der jüngere der beiden Bruchs – sein ein Jahr älterer Bruder Tim zählte in Netphen ebenfalls jahrelang zu den absoluten Leistungsträgern – in der Saison 2015/16 für die Eisadler Dortmund in der damaligen 1. Liga West, die zu dieser Zeit unterhalb der DEL und der DEL 2 ebenfalls drittklassig war. Dort sammelte André Bruch 51 Scorerpunkte (24 Tore, 27 Vorlagen) in 39 Begegnungen.Nun also stehen auch in Limburg seine ersten Oberliga-Zähler zu Buche – weitere sollen folgen!

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