Planung der Fußball-Saison in heißer Phase

"Jetzt die Wünsche der Vereine bedenken"

Der Kreisvorsitzende Marco Michel (rechts), hier bei einer Ehrung in seinem Heimatverein SpVg Anzhausen/Flammersbach, sprach mit der SZ über die Saisonplanung der Kreisligen.

Der Kreisvorsitzende Marco Michel (rechts), hier bei einer Ehrung in seinem Heimatverein SpVg Anzhausen/Flammersbach, sprach mit der SZ über die Saisonplanung der Kreisligen.

krup Siegen. Der Kreisfußballausschuss des FLVW-Kreises Siegen-Wittgenstein befindet sich in der finalen Phase, was die Planungen für die Saison 2021/22 betrifft. „Die Schlüsselzahlen der Verbandsklassen haben wir vorliegen, jetzt müssen wir schauen, dass wir die Wünsche unserer Vereine in die Spielplan-Gestaltung einfließen lassen“, erläuterte der FLVW-Kreisvorsitzende Marco Michel gestern im Gespräch mit der SZ-Sportredaktion.

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Konkret bedeutet dies, dass manche Vereine gern mit zwei oder mehr Seniorenmannschaften sonntags hintereinander Heimspiele ausgetragen würden, andere eher zu einer getrennten Lösung tendieren  – die „Erste“ an dem einen Sonntag daheim, die „2. Welle“ am darauffolgenden, wenn die 1. Mannschaft auswärts unterwegs ist. „Die meisten möchten ihre Heimspiele zusammen absolvieren“, hat Marco Michel einen deutlichen Trend ausgemacht, und den gilt es nun zu beachten.

Doppelbelegung ein wichtiger Aspekt

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es bei den Planungen zu bedenken gilt, ist die Doppelbelegung eines Sportplatzes durch zwei oder mehrere Vereine  –  Beispiel SG Siegen-Giersberg und 1. FC Dautenbach, die gemeinsam den Sportplatz „Am Sender“ nutzen. Oder auch Sportplätze, die an bestimmten Wochenenden durch andere Sportarten beansprucht werden, beispielsweise durch die Leichtathletik. „Das ist zum Beispiel in Dreis-Tiefenbach der Fall. Da macht es dann Sinn, die Fußballer an einem solchen Wochenende auswärts antreten zu lassen“, erklärt Michel. „Dann dürfen wir die Vereine unserer Frauen-Kreisliga nicht vergessen, die ebenfalls in diese Logistik einfließen. Man muss sich schon zwei Tage Zeit dafür nehmen, da sehr aufmerksam drüber zu schauen, denn jeder Fehler, den man jetzt bei der Spielplan-Gestaltung macht, zieht sich über die komplette Saison durch“, mahnt der Kreisvorsitzende. Er wird nun also zeitnah gemeinsam mit Jürgen Gieseler, der als Vorsitzender des Kreisfußballausschusses für die Vergabe der Schlüsselzahlen verantwortlich ist, die Spielpläne für die insgesamt zehn Spielklassen auf Kreisebene (eine A-Kreisliga, zwei Kreisligen B, jeweils drei Kreisligen C und D sowie die Frauen-Kreisliga) aufmerksam prüfen.

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Für die Kreisliga A, die in der „Mammutstärke“ von 19 Teams antritt, musste man im Vergleich zu den übrigen Kreisligen vier zusätzliche Spieltage pro Halbserie „einbauen“. In der Hinrunde sind dies der 22. August (alle anderen Kreisligen starten erst eine Woche später am 29. August), der 13./14. Oktober als Wochenspieltag (Mittwoch/Donnerstag), der Samstag vor Totensonntag (20. November) und der 19. Dezember, der im „Kreisliga-Oberhaus“ die Weihnachtspause eine Woche später als in den anderen Ligen einläutet.

Im Kalenderjahr 2022 startet die Kreisliga A bereits am 27. Februar. „Das ist der Karnevalssonntag, den der Verband als Spieltag frei gehalten hat  –  bei uns sollen die A-Ligisten dann wieder in den Spielbetrieb einsteigen, falls es die Witterung zulässt“, so Michel. Die drei weiteren zusätzlichen A-Liga-Spieltage sind für den 9./10. März (Mittwoch/Donnerstag) sowie für Gründonnerstag und Ostermontag (14. bzw. 18. April) terminiert, wenn alle anderen Kreisligisten pausieren.

Auslosung für Kreispokal nur virtuell

Die Auslosung für den Kreispokal wird derweil erneut virtuell stattfinden, wie Marco Michel mitteilte. Eine größere Präsenzveranstaltung, so wie vor der Corona-Pandemie jahrelang in der Braustube des Pokalsponsors Krombacher Brauerei, derzeit sei nicht möglich.

Mit dem TuS Erndtebrück, SuS Niederschelden und Gurbetspor Burbach sind zu der ursprünglichen Meldezahl von 62 Vereinen (die SZ berichtete) drei weitere hinzu gekommen. „Mit den nunmehr 65 Vereinen können wir eine vorgeschaltete Vorrunden-Partie austragen, so dass wir dann auf die gewünschte Zahl von 64 Mannschaften für die 1. Runde kommen. Dieses eine Vorrundenspiel wird wohl im Bereich Wittgenstein stattfinden, weil dort 17 Teams gemeldet haben“, so Michel.

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