Skeleton-Weltcup in Innsbruck

"Jacka" im Chaos-Rennen auf Rang 6

Jacqueline Lölling wurde in Innsbruck-Igls nach einem gewerteten Lauf Sechste.

Jacqueline Lölling wurde in Innsbruck-Igls nach einem gewerteten Lauf Sechste.

pm Innsbruck-Igls. Skeleton-Pilotin Jacqueline Lölling aus Brachbach bleibt im Weltcup-Winter 2020/21 weiter auf der Suche nach ihrer Topform. Im chaotischen und letztlich auf einen gewerteten Lauf reduzierten dritten Rennen auf der ehemaligen Olympiabahn in Innsbruck-Igls gelang die erhoffte deutliche Steigerung nicht – beim Sieg der Russin Elena Niktina belegte „Jacka“ den 6. Rang. Nach den Plätzen 8 und 7 in Sigulda war das zwar ihr bislang bestes Ergebnis, das Siegerpodest war aber erneut ein gutes Stück entfernt.

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Erster Lauf gestrichen

Dabei hatte Lölling zunächst noch Glück, dass der erste Lauf aus der Wertung gestrichen wurde. Nach dem starken Schneefall der vergangenen Tage wurde immer wieder Schnee auf die Bahn geweht, sodass die Bedingungen für die Athletinnen unterschiedlich waren. „Jacka“ lag mit fast sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock auf Rang 7, als die drittletzte Starterin Katie Tannenbaum in einen auf der Strecke vergessenen Besen raste. Die für die Amerikanischen Jungferninseln startende Pilotin kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon, der Weltverband IBSF strich den gesamten Lauf aufgrund von „Unregelmäßigkeiten“ aus der Wertung. Im zweiten Anlauf lag Lölling indes trotz überstandener Oberschenkelprobleme schon am Start drei Zehntelsekunden hinter den Schnellsten um die siegreiche Russin Nikitina, die sich auch auf dem Weg nach unten im Vergleich zum ersten Durchgang steigerte und der Konkurrenz in der Bestzeit von 53.74 Sekunden keine Chance ließ. Zweite wurde Kimberley Bos aus den Niederlanden (+0.28 Sek.) vor „Jackas“ Dauer-Rivalin Tina Hermann und der zeitgleichen doppelten Sigulda-Siegerin Janine Flock (beide +0.45 Sek.).

Fehler in Kurve 10

Die aktuelle Streckenrekord-Halterin Lölling (+0.63 Sek.) musste sich außerdem noch hinter der weitgehend unbekannten Italienerin Valentina Margaglio (+0.49 Sek.) einreihen, die nach Startbestzeit noch 14 Hunderstelsekunden Vorsprung auf die Brachbacherin ins Ziel rettete. Die dritte deutsche Starterin Hannah Neise (+0.84) wurde Achte. „Ich habe in der Ausfahrt der Kurve 10 einen Fehler gemacht und dann ist es schwierig in nur einem Lauf. Wenn man dann patzt, dann zählt der Lauf eben. Es war aber definitiv die richtige Entscheidung, dass der erste Lauf gecancelt wurde. Der Schnee hat uns heute leider einen Streich gespielt“, resümierte Jacqueline Lölling.

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