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Ernst Hutter und die Egerländer in „Brings-Drive-In-Arena“
"Blas' Musik in die Welt"

Ziemlich happy, endlich wieder vor Publikum spielen zu können, waren die Original Egerländer Musikanten, die am Sonntagabend zum Abschluss der Auto-Konzertreihe auf der Olper Griesemert auftraten.
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  • Ziemlich happy, endlich wieder vor Publikum spielen zu können, waren die Original Egerländer Musikanten, die am Sonntagabend zum Abschluss der Auto-Konzertreihe auf der Olper Griesemert auftraten.
  • Foto: Gaby Wertebach
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gum Olpe. Seit dem Tod des beliebten Volksmusikers Ernst Mosch dirigiert Ernst Hutter das hochkarätig besetzte Blasorchester Die Egerländer – das Original. Die 2019 und 2020 geplante Europatournee unter dem Motto „Bleib dir treu“ fand im März durch die Corona-Pandemie ein jähes Ende. Umso mehr freuten sich die Musiker über einen Neustart im Sauerland – hier waren sie am Sonntagabend zu Gast bei der letzten Veranstaltung der Konzertreihe in der „Brings-Drive-In-Arena“ auf dem Gelände der Firma Hufnagel am Rothen Stein auf der Olper Griesemert.Fans aller Altersklassen waren gekommen, wobei die jungen Zuhörer deutlich in der Überzahl waren.

gum Olpe. Seit dem Tod des beliebten Volksmusikers Ernst Mosch dirigiert Ernst Hutter das hochkarätig besetzte Blasorchester Die Egerländer – das Original. Die 2019 und 2020 geplante Europatournee unter dem Motto „Bleib dir treu“ fand im März durch die Corona-Pandemie ein jähes Ende. Umso mehr freuten sich die Musiker über einen Neustart im Sauerland – hier waren sie am Sonntagabend zu Gast bei der letzten Veranstaltung der Konzertreihe in der „Brings-Drive-In-Arena“ auf dem Gelände der Firma Hufnagel am Rothen Stein auf der Olper Griesemert.Fans aller Altersklassen waren gekommen, wobei die jungen Zuhörer deutlich in der Überzahl waren. Feiernd auf Vorder- und Rücksitzen, stimmten Hunderte von ihnen singend und hupend mit ein in die bekannten Melodien und erlebten dabei ein Konzert der Extraklasse. Mitten im Geschehen: der jüngste Fan, die sechs Monate alte Annika der Familie Telsnig aus Olpe, im Kinderwagen mit großen Augen der Musik lauschend, während ihre Brüder Tiago (11) und Thadeu (7) vom Autodach aus mitdirigierten.

Fans aus Naumburg oder Büren vor Ort

Tubist Tobias Draude aus Naumburg (Kreis Kassel) und seine elf mitreisenden Mitglieder der dortigen Stadtkapelle waren genauso begeistert wie Ulli Gerken aus Büren (Kreis Paderborn). Eine Autofahrt von knapp zwei Stunden hatte der Hornist des Musikvereins Weine auf sich genommen, um gemeinsam mit Freunden diese Veranstaltung zu besuchen. Nicht nur via Autoradio, sondern auch mit dem auf dem PKW-Dach platzierten Baustellen-Radio, hörten sie den Blasmusikern während des rund weistündigen Konzerts zu. Ein niederländisches Paar, das keines der Auftritte der Egerländer verpasst, war in Olpe ebenfalls unter den Zuhörern und wurde von Ernst Hutter freudestrahlend begrüßt.

"Hutter! Hutter!"

Er war so glücklich, der musikalische Leiter, endlich – nach 17 Wochen – wieder vor Zuhörern live musizieren zu dürfen. „Das war ganz schön mühsam ohne euch“, rief der musikalische Leiter der Egerländer den Fans zu, und diese antworteten mit anhaltendem Hupen und „Hutter-Hutter“-Rufen. Etliche der Egerländer Hits und Kompositionen, auch die der jungen Musikgeneration, hatte das Orchester im Gepäck. Drei Musikstücke waren in der Zeit des Lockdowns online regelrecht durch die Decke gegangen: „Im Wäldchen“, die „Wachtel-Polka“ und „Ich bin verliebt in deine schönen Augen“. Jetzt konnten die Besucher diese Stücke endlich live hören! Die gesangliche Unterstützung durch Katharina Praher und Nick Loris wurde ebenfalls mit lautstarkem Hupen belohnt. Außerdem äußerten sich die „Böhmischen Gefühle“ des teils sogar „krachledern“ gekleideten Publikums durch begeisterte Jodler und laute Bravo-Rufe.

Erinnerung an legendären Ernst Mosch

Nicht fehlen durfte im Programm natürlich „Die Egerländer Legende“, der Marsch, den Ernst Hutters Sohn Stephan zum 20. Todestag von Ernst Mosch komponiert hat. Als eigens für das Olper Event geplante Uraufführung spielte das Blasorchester zum ersten Mal live in großer Besetzung das Titelstück der aktuellen CD, „Blas’ Musik in die Welt“. Die neue Produktion trage die Handschrift vieler Komponisten und Arrangeure, so Ernst Hutter. Es sei herauszuhören, was diese an der Blasmusik liebten und woher sie kämen, ob der Einfluss bayerischer Blasmusik eine Rolle spiele, der weiche Klang des Böhmischen im Vordergrund stehe oder der Virtuosität der Solisten eine Plattform geboten würde. Das begeisterte Publikum klatschte und jubelte.

"Auf der Vogelwiese"

Als zum Konzertende nach diversen Zugaben „Auf der Vogelwiese“ angestimmt wurde, da gab es kein Halten mehr. Akustisch unterstützten die Zuhörer ihre Egerländer hupend im Takt, sehnlichst hoffend auf das versprochene Wiedersehen mit Ernst Hutter und seinen Musikern 2021, die sich passend mit dem Titel „Bis bald, auf Wiedersehn“ verabschiedeten.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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