Ausbildung auf hohem Niveau

Mitglieder der Tischler-Innung diskutierten Situation

sz Oberveischede. Wenig hoffnungsvoll auf eine wirtschaftlich bessere Situation der Tischlerbetriebe blickte Obermeister Josef Schrage anlässlich der Mitgliederversammlung der Tischler-Innung in die Zukunft. Die Zahl der ehemals 7000 Meisterbetriebe in Nordrhein-Westfalen im Jahre 1995 habe sich auf rund 5000 Betriebe verringert. Mit diesem Rückgang verbunden sei auch ein Rückgang bei den Lehrlingszahlen.

Dennoch bilde das Tischlerhandwerk im Kreis Olpe auf hohem Niveau aus. Kritik übte Schrage auch an den jüngsten Beschlüssen der Bundesregierung, die sich investitionsfeindlich auf das Handwerk auswirken würden, bevor er zu den eigentlichen Themen der Mitgliederversammlung überleitete.

Die betriebliche Altersversorgung als Antwort auf die leeren Rentenkassen war Thema von Reinhard Lämmchen, welcher den Anwesenden die Möglichkeiten zu einem Aufbau einer zusätzlichen Rente durch die Pensionskasse des Deutschen Handwerks vorstellte. Die verschiedenen Möglichkeiten und Durchführungswege zu einer Absicherung im Alter wurden von Herrn Lämmchen aufgezeigt und diskutiert. Oberstudiendirektor Willi Zeumer, Leiter des Berufskollegs, und Oberstudienrat Gerd Leifgen standen dann den Anwesenden Rede und Antwort zum Thema »Gestaltung des Berufsschulunterrichtes und Bildungskonferenz«.

Im einzelnen wurden die Unterrichtsinhalte, die Unterrichtsgestaltung, die Verteilung der Stunden sowie die Entwicklung der Ausbildungszahlen von 1990 bis zum Jahre 2002 diskutiert.

Kritik von betrieblicher Seite gab es an der Skischulwoche für die Auszubildenden, deren Nichtdurchführung im Jahre 2003 ausdrücklich von den Betrieben begrüßt wurde.Zeumer und Schrage sprachen sich für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Berufskolleg und Innung zum Wohle der Auszubildenden aus.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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