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Imbergstraße muss saniert werden
Bald ist Schluss mit dem Parken

Die Imbergstraße: Das Bild zeigt deutlich, dass der Zustand wahrlich nicht mehr der beste ist. Nach Schützenfest sollen die Straßenbauer kommen und Fahrbahn und Bürgersteige neu gestalten. Alle Bäume werden fallen, neue werden gepflanzt. Das Parken auf dem Bürgersteig hingegen ist künftig aber Geschichte. Foto: win
  • Die Imbergstraße: Das Bild zeigt deutlich, dass der Zustand wahrlich nicht mehr der beste ist. Nach Schützenfest sollen die Straßenbauer kommen und Fahrbahn und Bürgersteige neu gestalten. Alle Bäume werden fallen, neue werden gepflanzt. Das Parken auf dem Bürgersteig hingegen ist künftig aber Geschichte. Foto: win
  • hochgeladen von Jörg Winkel (Redakteur)

Olpe. Die Imbergstraße wird einer vollständigen Erneuerung unterzogen. 25 Bäume werden gefällt, anschließend 36 neu gepflanzt. Geparkt werden darf dort knfitg nicht mehr, dafür entstehen an zwei Stellen zentrale Parkflächen, um dies zu kompensieren. Am Montag hatte die Stadtverwaltung die Anlieger der Straße ins Rathaus geladen, um die geplanten Maßnahmen vorzustellen und sich ein Meinungsbild einzuholen.

Zentral ging es dabei um die Frage, ob auch künftig der Bürgersteig zum Parken freigegeben werden soll oder nicht. Viele Anlieger hätten es gern, wenn dort zwar Parkflächen blieben, diese aber Anliegern vorbehalten wären, um Besuchern einen Platz für ihr Auto anbieten zu können.

Olpe. Die Imbergstraße wird einer vollständigen Erneuerung unterzogen. 25 Bäume werden gefällt, anschließend 36 neu gepflanzt. Geparkt werden darf dort knfitg nicht mehr, dafür entstehen an zwei Stellen zentrale Parkflächen, um dies zu kompensieren. Am Montag hatte die Stadtverwaltung die Anlieger der Straße ins Rathaus geladen, um die geplanten Maßnahmen vorzustellen und sich ein Meinungsbild einzuholen.

Zentral ging es dabei um die Frage, ob auch künftig der Bürgersteig zum Parken freigegeben werden soll oder nicht. Viele Anlieger hätten es gern, wenn dort zwar Parkflächen blieben, diese aber Anliegern vorbehalten wären, um Besuchern einen Platz für ihr Auto anbieten zu können. Die Verwaltung machte aber klar, dass das nicht möglich sei: Entweder gebe es öffentliche Parkplätze oder gar keine. Daraufhin entstand ein deutliches Meinungsbild: Eine einzige Anwohnerin blieb dabei, den Bürgersteig auch künftig zum Parken frei zu haben. Die überwältigende Mehrheit war dafür, die Bürgersteige künftig für Fußgänger freizuhalten. Als Ersatz für die wegfallenden Parkplätze sollen an zwei Stellen – im vorderen Bereich des Schulhofs der ehemaligen Imbergschule und im Bereich der Bushaltestelle an der Einmündung Seminarstraße – insgesamt 18 öffentliche, unbeschränkte Parkplätze anzulegen.

In der nächsten Woche soll im Bauausschuss ein entsprechender Projektbeschluss gefasst werden, unmittelbar danach sollen die ersten Arbeiten beginnen: Der Baubetriebshof wird die Bäume fällen, Versorger „Bigge-Energie“ wird dann Gas- und Wasserleitungen erneuern. Dies wird im Vorfeld der eigentlichen Arbeiten erledigt, die unmittelbar nach dem Olper Schützenfest beginnen sollen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Winterberg- und Otto-Müller-Straße. Ein Jahr später soll dann der Abschnitt Otto-Müller-Straße bis Schützenplatz angegangen werden.

Tiefbauamtsleiter Thomas Stupperich informierte darüber, dass die derzeit 5,50 Meter breite Fahrbahn durch den Neubau auf 6 Meter verbreitert werden solle. Davon allerdings werde bergauf ein Radstreifen farblich markiert, der eine Breite von 1,50 Meter haben wird.

Jochen Ritter (MdL) wies darauf hin, schon bald könnten autonome Fahrzeuge eingesetzt werden, um Wohngebiete wie den Imberg für den öffentlichen Personennahverkehr zu erschließen. Für diese Fahrzeuge seien Bodenschwellen ein Hindernis, daher bat er darum, zwei vorgesehene Querungshilfen für Schüler nicht durch Schwellen, sondern Einengungen und farbliche Markierungen kenntlich zu machen. Dem will das Tiefbauamt nachkommen.

Die neu zu pflanzenden Bäume werden in neuartige „Pflanzquartiere“ eingesetzt, die zum einen dafür sorgen sollen, dass die Bewässerung gesichert ist, zum anderen, dass die Wurzeln nicht in die Kanäle einwachsen.

Zwar ist der in der Imbergstraße liegende Abwasserkanal noch in sehr gutem Zustand, aber Stupperich machte deutlich, dass dies für einige Hausanschlussleitungen nicht gelte. Die Stadt nutzt die Kontrollfahrten, um vom Hauptkanal aus mit einer kleinen Seitenkamera in die Hausanschlussleitungen hineinzuschauen. Die Anlieger werden in den nächsten Tagen Post von der Verwaltung bekommen und über den Zustand ihrer Anschlüsse informiert. Stupperich betonte, wie sinnvoll es sei, die anstehenden Straßensanierung zu nutzen, um in diesem Zug die Hausanschlüsse mitzusanieren.

In Sachen Kosten hatte Stupperich eher beruhigende Nachrichten für die Anlieger. Denn die Imbergstraße hat vor allem einen Hauptanlieger: die Stadt selbst. Das Städtische Gymnasium auf der einen, die ehemalige Imbergschule auf der anderen Seite sorgen dafür, dass die Stadt selbst den Löwenanteil tragen muss. Stupperich führte aus, wie sich die Berechnung nach Kommunalabgabengesetz darstellen wird. Pro Quadratmeter Veranlagungsfläche würden knapp unter 4 Euro veranschlagt, wobei die genauen Kosten erst nach dem Abschluss der Arbeiten feststehen werden. Ritter machte deutlich, dass diese Kosten dann noch grob halbiert würden, weil besagtes Gesetz ja gerade geändert worden sei und die Belastung der Anlieger auf die Hälfte reduziert werde. Allerdings liegen die dazu nötigen Ausführungsbestimmungen noch nicht vor.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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