Beinharter Sound in OT

Grindcore-Festival / Fünf Bands begeisterten Fans

sib Olpe. »Grunts« und »Grawls« bis zum Morgengrauen versüßten den Besuchern des Jugendtreffs OT die Nacht von Samstag auf Sonntag. Hier gab es nach längerer Zeit mal wieder satt was aufs Trommelfell beim Grindcore-Konzert. Als Veranstalter trat hier die neu gegründete Gruppe »U21« auf, die im wesentlichen aus fünf Jugendlichen unter 21 Jahren des Treffs besteht sowie aus einigen Helfern.

Ein Teil der Jungs ist Mitglied der Band »Stillbirth«, die als eine von fünf Live-Bands am Samstag auftraten. Ziel von »U21« ist es, die Musik-Kultur im Haus weiter zu beleben, neben angestammten Gruppen wie der »Kulturkiste«, und möglichst viele Jugendliche in der Umgebung mit dem Veranstalten von Konzerten verschiedener Musikgattungen anzusprechen.

So war es auch den Lokalmatadoren vorbehalten, das Konzert zu eröffnen. »Stillbirth« aus Olpe setzen auf technisch ausgerichteten Oldschool-Death-Metall und konnten in der OT immerhin schon ihren 3. Live-Auftritt absolvieren. Lukas Swiaczny (Gitarre, Gesang), Max Zembala (Gitarre), Hypolite Zembala (Bass) und Phillipp Kurschuss (Schlagzeug) gaben den OT-Besuchern mit Songs wie »Bone-Mill-Machinery« derbe was auf die Ohren.

Ein echtes Leckerchen für Fans des melodisch orientierten Death-Metall stellte der Auftritt von »Lay down rotten« aus Herborn dar. Ihre Songs lehnen sich an schwedische Vorbilder wie »At the gates« oder »Edge of Sanity« an. Die Songs aus dem aktuellen Album »Way of weakness« von zweimal Daniel (Gesang, Leadgitarre), Timo (Schlagzeug), Uwe (Bass) und »Special Guest« Johannes (der ehemalige Bassist der Band) bestachen durch melodische Leads, ließen aber auch die gesunde Härte keineswegs vermissen.

Der Weg frei für die 2. Gewinner des Siegener Rockförder-Festivals anno 2001 war anschließend für »Sarx« aus Bad Laasphe. Die Band, die sich im gleichen Jahr auch unter die ersten drei beim NRW-Rock-It-Festival arbeiten konnte, wurde 1997 gegründet und schöpft aus den Pfründen des innovativeren Death-Metalls. Abwechslungsreicher und maximaler Sound gehen hier Hand in Hand. Die Jungs Daniel, Christian, Gregor und Florian um Shouter Jost punkteten mit ihrer »Hymn of the worm« und »Healer. Vierte auf der Bühne waren »Gorezone« aus Oldenburg, die sich selbst zu brutalstem, kranken Death-Metall amerikanischer Prägung bekennen. Auch hier wurde dem Headbangen sauberst Vorschub geleistet und Thilo, Markus (Gitarren), Markus (Schlagzeug), Torben (Gesang) und Torsten (Bass) brachten u.a. Songs aus ihrem ersten Album »Erase the scum«. Im März 2003 soll schon das dritte Album herauskommen.

Als Headliner des Abends fungierten »Meatknife«. Die eindrucksvoll dokumentierten, dass aus dem hohen Norden auch noch was anderes als »Fettes Brot« kommt. Beinharter Grind made in Emden regnete hier auf die OT-Besucher herein. Songs aus ihren bisher zwei Alben wie »Covered with blood« oder »Dead War« gaben Matze (Gesang), Chris (Bass), Ali (Gitarre) und Tommy (Gesang) die Möglichkeit, sich als sehenswerte Live-Band zu präsentieren. Mit »Meatknife« gelangte das »Grindcore«-Festival zu einem runden Abschluss.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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