Berlin ist wieder eine Reise wert

Olper Volleyballerinnen bei »Jugend trainiert für Olympia«:

Sankt-Franziskus-Gymnasium vertritt NRW beim Bundesfinale / Start heute um 8 Uhr

JaK Olpe. Pünktlich um 9.55 Uhr startete gestern der Zug vom Kreuztaler Bahnhof in Richtung Berlin ––an Bord waren auch die Volleyballerinnen des Sankt-Franziskus-Gymnasiums Olpe. Bereits zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt durften die Mädchen gen Bundeshauptstadt aufbrechen, um dort ab heute am Bundesfinale des Wettbewerbs »Jugend trainiert für Olympia« teilzunehmen. Die 16- bis 17-jährigen Schülerinnen um Trainer Josef Basch qualifizierten sich über Kreis-, Landesteil- und Landesmeisterschaft für die Wettbewerbe im Berliner Horst-Korber-Sportzentrum unweit des Berliner Olympiastadions (die SZ berichtete). Hier trägt übrigens auch der Bundesligist VC Olympia Berlin seine Heimspiele aus.

»Wir wollen natürlich eine ähnliche Platzierung erreichen, wie in den letzten Jahren«, betont Josef Basch, der sich mit seinen Schützlingen vor zwei Jahren über einen 5. und 2002 über einen 7. Platz freuen durfte. Doch diesmal wird den Olperinnen dieses Ziel bereits in der Vorrunde sehr schwer gemacht. Mit dem Liborius-Gymnasium Dessau (Sachsen-Anhalt) und den Leibniz-Gymnasien aus Altdorf (Bayern) und Potsdam (Brandenburg) warten bereits hier »dicke Brocken«. »Vor allem die beiden Teams aus den neuen Bundesländern werden keine leichte Hürde«, ist sich Basch sicher. Doch dass man auch gegen scheinbar übermächtige Gegner Siege landen kann, haben die SFG-Mädchen bereits bei der Landesteilmeisterschaft in Sundern bewiesen. Dort galt es, gegen das Kardinal-von-Galen-Gymnasium aus Münster zu bestehen, das mit Nachwuchsspielerinnen des Bundesligisten USC Münster aufwartete. Doch die Sauerländerinnen ließen sich von dem großen Namen nicht einschüchtern und behielten mit 2:1 die Oberhand.

Drei Spiele binnen weniger Stunden

Nachdem sich die Mädels mit ihren sechs mitreisenden Fans gestern noch ein wenig in der Bundeshauptstadt einleben und es sich in ihrem Quartier in der Nähe des Schöneberger Rathauses gemütlich machen konnten, heißt es heute »früh aufstehen«. Immerhin startet das Programm bereits um 8 Uhr mit der Partie gegen den Vertreter aus Brandenburg. Gut zwei Stunden später müssen Baschs Mädchen dann gegen Sachsen-Anhalt antreten, ehe um 12.15 Uhr die Bajuwarinnen warten.

Für die Franziskus-Mädchen ist es das letzte Mal, dass sie im Rahmen von »Jugend trainiert für Olympia« die Chance bekommen, nach Berlin zu fahren. Im nächsten Jahr werden sie für die Wettkampfklasse2 zu alt sein. Die nächst höhere Klasse trägt kein Bundesfinale aus.

Doch für Larissa Ohm, Alexandra Arns, Stephanie Würde, Margarete Piatek, Marina Wagner, Christin Strahlenbach, Caroline Clemens, Aleksandra Ludwa und Claudia Fischer soll das noch längst nicht das Ende ihrer noch jungen Volleyball-Karriere sein. Schließlich spielen alle im VC SFG Olpe, der 1990 aus dem Schulsport heraus gegründet wurde. Dort wird es ab der nächsten Saison einen Umbruch geben. Bislang bildeten die Schülerinnen zusammen mit ihrem Trainer und Lehrer Josef Basch die 3. Mannschaft und stiegen in diesem Jahr aus der Landes- in die Verbandsliga auf, wo bereits die 1. Mannschaft des VC spielte. Jene beiden Teams werden nun zusammengelegt, so dass ein konkurrenzfähiger Kader mit 14 Spielerinnen entsteht.

Kein Finale? »Dann gehen wir shoppen!«

Doch in den nächsten Tagen werden die SFG-Girls sich noch einmal auf Berlin konzentrieren. Und sollte es nicht zum Finale am Freitag reichen, haben die Spielerinnen sich auch schon einen Schlachtplan zurecht gelegt. »Dann gehen wir eben shoppen«, lächelt Basch.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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