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Bürgermeister soll weitermachen

Der CDU-Ortsverband Kleusheim geht mit seinem bewährten Vorstand ins neue Jahr. Zwei Mitglieder sollen zugleich Kandidaten für die Kommunalwahl sein (v. l.): Volker Köhler, Michael Baumann, Dr. Dirk Köster und Dr. Michael Heite. Foto: win
  • Der CDU-Ortsverband Kleusheim geht mit seinem bewährten Vorstand ins neue Jahr. Zwei Mitglieder sollen zugleich Kandidaten für die Kommunalwahl sein (v. l.): Volker Köhler, Michael Baumann, Dr. Dirk Köster und Dr. Michael Heite. Foto: win
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win ■ Mit einem einstimmigen Votum bestätigten die Mitglieder des CDU-Ortverbands Kleusheim am Mittwochabend ihren Vorstand im Amt. Vorsitzender Dr. Dirk Köster, sein Stellvertreter, Michael Baumann, sowie die Beisitzer Dr. Michael Heite und Volker Köhler bleiben somit auch im Wahljahr 2020 für die Christdemokraten in Alten- wie in Neuenkleusheim in der Verantwortung. Zwei von ihnen sollen gleichzeitig Kandidaten werden. Michael Baumann, der bereits der aktuellen Stadtverordnetenversammlung angehört, soll nach dem Willen der Kleusheimer Christdemokraten bei der bevorstehenden Wahl als Direktkandidat ins Rennen gehen. Er war in der laufenden Wahlperiode nachgerückt, nachdem sein Vorgänger, Peter Weber, als neu gewählter Bürgermeister sein ordentliches Ratsmandat zurückgeben musste. Dr.

win  Mit einem einstimmigen Votum bestätigten die Mitglieder des CDU-Ortverbands Kleusheim am Mittwochabend ihren Vorstand im Amt. Vorsitzender Dr. Dirk Köster, sein Stellvertreter, Michael Baumann, sowie die Beisitzer Dr. Michael Heite und Volker Köhler bleiben somit auch im Wahljahr 2020 für die Christdemokraten in Alten- wie in Neuenkleusheim in der Verantwortung. Zwei von ihnen sollen gleichzeitig Kandidaten werden. Michael Baumann, der bereits der aktuellen Stadtverordnetenversammlung angehört, soll nach dem Willen der Kleusheimer Christdemokraten bei der bevorstehenden Wahl als Direktkandidat ins Rennen gehen. Er war in der laufenden Wahlperiode nachgerückt, nachdem sein Vorgänger, Peter Weber, als neu gewählter Bürgermeister sein ordentliches Ratsmandat zurückgeben musste. Dr. Michael Heite soll Baumanns Ersatzvertreter werden, und Volker Köhler, so das Votum der Versammlung, soll mit einem aussichtsreichen Listenplatz ausgestattet werden, um bei einem entsprechend starken Abschneiden der CDU als zweiter Kleusheimer in die CDU-Fraktion einzuziehen.

Vorsitzender Köster hatte bei der Versammlung im Gasthof Dettmer neben etwa 15 Mitglieder des Ortsverbands auch mehrere Gäste begrüßt. Bürgermeister Peter Weber, der in Neuenkleusheim lebt und daher Mitglied des Ortsvereins ist, war ebenso erschienen wie CDU-Stadtverbandsvorsitzender Markus Arens, der Fraktionschef im Rat der Stadt Olpe, Carsten Sieg, und der langjährige frühere Stadtverordnete, Bauausschussvorsitzende und stellv. Bürgermeister, Paul-Werner Willmes.

Obwohl noch bis zur Kommunalwahl im Amt, dankte Dirk Köster schon jetzt Hans-Jürgen Dienstuhl für seinen langjährigen und intensiven Einsatz als Ortsvorsteher von Neuenkleusheim. Der pensionierte Studiendirektor hat angekündigt, nicht noch einmal für das Ehrenamt zur Verfügung zu stehen. Köster appellierte an die Versammelten, sich bereits jetzt auf die Suche nach einen designierten Nachfolger zu machen und dankte Dienstuhl für die „sensationelle, großartige Arbeit“. Volker Köhler, Ortsvorsteher von Altenkleusheim, gab einen kurzen Rückblick auf die Arbeit im vergangenen Jahr und stellte vor, was im neuen Jahr anstehen wird. Er nannte unter anderem den Kreiswettbewer „Unser Dorf hat Zukunft“, bei dem „wir die Stadt Olpe bestmöglich vertreten wollen“.

Einstimmig votierten die Christdemokraten dafür, dass der Ortsverein bei der Stadtverbandsversammlung am 4. Februar – der Termin ist nach jüngsten Angaben der Stadtverwaltung trotz der nötigen erneuten Sitzung des Wahlausschusses einhaltbar – Bürgermeister Peter Weber zur Wiederwahl vorzuschlagen. Weber dankte für das Vertrauen und erklärte, die Arbeit habe ihm bisher „viel Spaß und Freude“ gemacht trotz der damit verbundenen starken zeitlichen Belastung, die auch dafür verantwortlich sei, dass er sich im Dorfleben etwas rarer gemacht habe als früher. „Ich würde mich freuen, wenn es weitere fünf Jahre werden“, so Weber.

Ebenfalls einstimmig fiel das Votum aus, dass der Oberveischeder Bauunternehmer Lothar Sabisch erneut als Direktkandidat im Kreistags-Wahlbezirk antreten soll. Sabisch dankte für diese Vorschusslorbeeren und gab einen kurzen Ausblick auf die im Kreistag geleistete und die bevorstehende Arbeit.

Bürgermeister Weber dankte den Ortsvorstehern der beiden Dörfer: Beide seien dafür verantwortlich, dass Alten- wie Neuenkleusheim so lebendige Orte seien. Er bezog kurz Stellung zu Projekten, die die beiden Dörfer betreffen, etwa den bevorstehenden Ausbau des Kindergartens Neuenkleusheim und den seit vielen Jahren geplanten Bau des Radwegs von Stachelau nach Altenkleusheim. Hier seien die Verhandlungen weit vorangeschritten, eine Vertragsunterzeichnung zwischen Stadt und Eigentümern, zwei Waldgenossenschaften, in greifbare Nähe gerückt, dennoch sei der Bau noch lange nicht umgesetzt, unter anderem wegen strenger arten- und naturschutzrechtlicher Fragen, etwa durch die zahlreichen dort befindlichen Ameisennester.

Fraktionschef Sieg rief die anwesenden Mitglieder dazu auf, sich in den bevorstehenden Wahlkampf einzubringen: „Wir brauchen stabile Verhältnisse, um auch bei Gegenwind Kurs halten zu können“, und Stadtverbandsvorsitzender Arens stellte einzelne organisatorische Dinge zur Wahl vor.

Als Dirk Köster die Fragerunde eröffnete, meldete sich Paul-Werner Willmes: Er sprach die kürzlich vom Landtag geänderte Regelung zu den Straßenausbaubeiträgen an. „Wie positioniert ihr euch da? Das ist ein Thema, auf das man beim Wahlkampf angesprochen wird.“ Arens, Sieg und Weber erklärten unisono, sie könnten mit der Neuregelung gut leben, die die Bürger deutlich entlaste. Arens erklärte, die von mehreren politischen Kräften geforderte komplette Abschaffung der Beiträge heiße nichts anderes, als die Kosten der breiten Allgemeinheit anzulasten. „Bei einer Pflicht, Beiträge bezahlen zu müssen, ist die Neigung, wirtschaftlich zu denken, groß“, so Arens.

Sieg ergänzte, die SPD, die „jetzt ganz laut schreit, ist das Thema ihrerseits 30 oder 40 Jahre lang nicht angegangen“. Eine Verlagerung der Kosten auf die Grundsteuer sei in der Tat „einfacher, aber nicht gerechter“. Und Weber betonte, der Straßenbau müsse in jedem Fall bezahlt werden, „und immer zahlt der Bürger. Es ist nur eine Frage, über welche Kanäle“. Dies sei ein Thema, das nicht für Schlagworte tauge, sondern nach gründlicher Erklärung verlange und seiner Erfahrung nach dann schnell akzeptiert werde.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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