Über 90 Feuerwehrmänner im Einsatz
Dachstuhl in Stachelau in Flammen

Ein Dachstuhlbrand in Stachelau  sorgte am Freitagmorgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr.
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  • Ein Dachstuhlbrand in Stachelau sorgte am Freitagmorgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr.
  • Foto: kaio
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

kaio Stachelau. Dass Rauchmelder Menschenleben retten, wurde am Freitagmorgen bei einem nächtlichen Gebäudebrand im Olper Ortsteil Stachelau deutlich. Gegen vier Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Feuer 3 – Menschenleben in Gefahr“ in die Straße Am Winterschott gerufen. Direkt wurde von der Leitstelle Stadtalarm ausgelöst. Mit der Folge, dass die gesamte Olper Stadtfeuerwehr ausrückte. Beim Ersteintreffen schlugen Flammen an mehreren Stellen aus dem Dachstuhl.
Die Bewohner, die durch die Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen worden waren, hatten mit eigenen Löschversuchen versucht, die Flammen mit Gartenschläuchen zu löschen. Dabei bekamen sie Hilfe von Nachbarn. Leider erreichten sie mit den geringen Wassermengen nur sehr wenig. Die Feuerwehr hingegen ging mit drei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude und fing dort an zu löschen. Neben der Drehleiter aus Olpe war auch das Fahrzeug aus Attendorn vor Ort. Aus deren Körben versuchten die Einsatzkräfte, den Flammen Herr zu werden.
Um die vielen Atemschutzgeräteträger – unter anderem der Feuerwehr Drolshagen – auszustatten, wurde auch der „Abrollcontainer Atemschutz“ aus Attendorn zur Einsatzstelle alarmiert. Die Feuerwehr aus Gerlingen wurde zeitgleich ins Feuerwehrgerätehaus Olpe gerufen, um dort den Grundschutz für die Stadt zu gewährleisten. Über eine offene Wasserentnahmestelle aus dem durch Stachelau fließenden Fluss bauten die Wehrmänner unter anderem die Wasserversorgung auf. Aus mehreren Rohren gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann gegen die Flammen vor.
Neben der Feuerwehr war auch der Rettungsdienst des Kreises Olpe mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Ein Rettungswagen der Malteser unterstützte dabei. Glücklicherweise gab es bei dem Feuer keine Verletzten. Insgesamt waren mehr als 90 Einsatzkräfte in Stachelau im Einsatz. Gegen 6 Uhr konnte dann offiziell „Feuer aus“ gemeldet werden.
Wie Feuerwehr-Pressesprecher Martin Lauer erklärte, sei nach ersten Erkenntnissen das Feuer in einem Holzunterstand am Gebäude. Von dort arbeiteten sich die Flammen auf den Dachstuhl über. Zur genauen Brandursache konnte die Polizei, die mit drei Streifenwagen angerückt waren, noch nichts sagen. Die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen aufnehmen.

Autor:

Kai Osthoff (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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