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Ausflugstipp: Naturerlebnispark „Panarbora“ in Waldbröl
Den Baumkronen so nah

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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  • Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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soph Waldbröl. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein normaler Spaziergang durch einen Buchenwald: Die Bäume spenden angenehmen Schatten, die Blätter rascheln leise im Wind und der Blick auf die geschlossenen Hüllen der Bucheckern weist klar darauf hin, in welcher Jahreszeit wir uns gerade befinden. Die Tatsache jedoch, dass man die kleinen haarigen Fruchtbecher von ganz nah betrachten kann, zeigt, dass dieser Weg durch den Wald ein besonderer ist.

Denn während der Blick normalerweise nach oben gerichtet sein muss, um die Früchte der Rotbuche zwischen den Blättern erahnen zu können, braucht man hier nur die Hand danach auszustrecken: Auf dem Baumwipfelpfad im Naturerlebnispark „Panarbora“ am Stadtrand von Waldbröl im Oberbergischen Kreis ist man den Baumkronen so nah wie sonst nie.

soph Waldbröl. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein normaler Spaziergang durch einen Buchenwald: Die Bäume spenden angenehmen Schatten, die Blätter rascheln leise im Wind und der Blick auf die geschlossenen Hüllen der Bucheckern weist klar darauf hin, in welcher Jahreszeit wir uns gerade befinden. Die Tatsache jedoch, dass man die kleinen haarigen Fruchtbecher von ganz nah betrachten kann, zeigt, dass dieser Weg durch den Wald ein besonderer ist.

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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Denn während der Blick normalerweise nach oben gerichtet sein muss, um die Früchte der Rotbuche zwischen den Blättern erahnen zu können, braucht man hier nur die Hand danach auszustrecken: Auf dem Baumwipfelpfad im Naturerlebnispark „Panarbora“ am Stadtrand von Waldbröl im Oberbergischen Kreis ist man den Baumkronen so nah wie sonst nie. Über breite Holzstege folgt man dem barrierefreien Pfad durch die Kronen von Buche und Eiche.

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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An sechs interaktiven Lern- und Erlebnisstationen erfährt man interessante Fakten über die unterschiedlichen Waldtypen, die wichtigen Funktionen von Totholz oder wie der Mensch vom Wald lebt. Die Stationen sind für Erwachsene wie Kinder ab dem Grundschulalter gleichermaßen ansprechend, weil sie informative Texte mit spielerischen Elementen verbinden. So kann man an Bildschirmen mit Touchpad allerlei Krabbeltiere „fangen“ oder mit einem Drehspiel Baumkrone, -stamm und -wurzel zusammenbringen.

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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Von einer Aussichtsplattform etwa auf der Hälfte des Baumwipfelpfades hat man einen sehr schönen Blick über das Bergische Land. Schaut man nach unten, offenbart sich, was die Baumkronen und das stabile Geländer womöglich zuvor gut versteckt haben – wir sind ganz schön weit oben! Mit 34 Metern über dem Boden ist der Blick über das Geländer der Aussichtsplattform sicherlich nicht für jeden angenehm. Allen mit Höhenangst sei aber versichert, dass der Pfad auch für Akrophobiker ein Erlebnis ist, da man die Höhe wirklich gut ausblenden kann. Für alle Mutigen lohnt sich der Blick nach unten auf jeden Fall, weil sich erst dann die Dimensionen wirklich offenbaren.

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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Wer gerne noch weiter hinauf möchte, der kann im Anschluss an den Pfad noch den 40 Meter hohen Aussichtsturm erklimmen. Wobei erklimmen hier nur metaphorisch zu verstehen ist, denn auch den Turm kann man mit Kinderwagen und Rollstuhl besuchen – der Weg führt in einer großen Spirale bis nach oben. Zwischendurch lohnt auch hier der Blick über das Geländer, denn die Holzkonstruktion, aus der der Turm gefertigt worden ist, sieht beeindruckend aus. 870 m³ Holz wurden für Pfad und Turm mit einer Länge von insgesamt 1635 Metern verbaut. 200 Tonnen Stahl sorgen für weitere Stabilität.

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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Auf dem Turm findet sich die letzte Lernstation: Anhand der Jahresringe einer großen Baumscheibe wird der Wandel der Landschaft im Bergischen Land vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute gezeigt. Durch Fernrohre kann der Blick noch weiter in die Ferne schweifen, als es die Rundum-Aussicht ohnehin in dieser Höhe zulässt. Mit entsprechenden Markierungen erkennt man auch, was das Auge da in der Ferne erblickt – sogar das Siegtal ist zu erkennen.

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es beim Blick über das Geländer einen Überblick darüber, was „Panarbora“ noch zu bieten hat: Auf dem großen Abenteuerspielplatz können sich die älteren Kinder mit Schaukeln, Klettergerüst, Rutsche und Wasserlauf sehr gut beschäftigen, während die Erwachsenen unter Sonnenschirmen auf der Terrasse der Gastronomie eine kleine Pause machen. Auf einem Teil des Spielplatzes finden sich zudem Spielgeräte für kleinere Kinder.
Wer anstelle von Pommes und Eis aus dem Restaurant ein Picknick aus dem Wanderrucksack machen möchte, findet auf dem weitläufigen Gelände sicherlich die ein oder andere Stelle dafür. Neben bequemen Bänken gibt es auch Hängematten, auf denen sich eine Pause noch einmal besser aushalten lässt. Der Heckenirrgarten ist sicherlich noch keine richtige Herausforderung, da die geringe Höhe der Vegetation ein wirkliches Verirren derzeit recht schwierig macht, aber trotzdem einen Abstecher auf dem Weg in den hinteren Bereich von „Panarbora“ wert.

Im Naturerlebnispark „Panarbora“ geht es hoch hinaus. Das Herzstück des Parks sind der Baumwipfelpfad und der 40 Meter hohe Aussichtsturm.
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Und es lohnt sich auf jeden Fall, das Gelände weiter zu erkunden: Die drei Spieltunnel sorgten bei den acht- und zweijährigen Begleitern dieses Ausflugs in jedem Fall für Freude und die Durchgänge aus Weiden, durch die auch Erwachsene aufrecht gehen können, spenden an heißen Sommertagen angenehme Kühle. Keinesfalls verpassen sollte man den Sinnesrundweg mit Balancierseilen, Barfußpfad und einer Sprunggrube, der in einem sehr gut sortierten Kräutergarten endet.
Auf dem Weg zurück zum Ausgang sieht man, was „Panarbora“ als Jugendherberge zu bieten hat: Neben den Erlebnisdörfern, in denen in Stelzenhäusern oder Jurten übernachtet werden kann, gibt es auch Baumhäuser. Ein Übernachtungsbesuch in „Panarbora“ könnte also durchaus auch lohnenswert sein.

Autor:

Katja Fünfsinn (Redakteurin) aus Siegen

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