„Ein Kreis ist ganz Ohr“

sz Olpe. Der Behindertenbeauftragte des Kreises Olpe, Friedhelm Hoffmann, bat kürzlich Altenheime und ambulante Pflegedienste, sich an einer Umfrage zum Thema Schwerhörigkeit im Alter und den damit verbundenen Versorgungsproblemen zu beteiligen. Auf Grund des bisherigen Rücklaufs kann bereits festgestellt werden, dass eine systematische Erfassung des Hörstatus normalerweise nicht erfolgt. Überhaupt besteht – auch dies ist eine Erkenntnis der Befragung – ein großer Informationsbedarf über diese Problematik.

Denn immerhin ist, wie Studien belegen, jede zweite Person über 70 Jahre schwerhörig. Wird diese Schwerhörigkeit nicht erkannt, kann es bei der Beurteilung der psychischen, physischen oder geistigen Befindlichkeit der Betroffenen zu Fehldiagnosen kommen. Häufig wird in diesen Fällen Depression oder Demenz diagnostiziert, wodurch unangemessene Pflege-, Behandlungs- und Therapiemaßnahmen ergriffen werden.

In diesem Zusammenhang bieten technische Hilfsmittel verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die die Kommunikationsfähigkeit und damit die Selbständigkeit der Betroffenen länger erhalten. Dies bedeutet mehr Lebensqualität und geringeren Pflegebedarf.

Um über das breite Spektrum der Schwerhörigkeit im Alter zu informieren und Hilfen aufzuzeigen, führt der Behindertenbeauftragte des Kreises am Samstag, 22. August, eine Informationsveranstaltung durch. Unter dem Motto „Olpe – ein Kreis ist ganz Ohr“ lädt Friedhelm Hoffmann Mitarbeiterinnen von Altenheimen und Pflegediensten, Betroffene und Interessierte von 10 Uhr bis 15 Uhr ins Kreishaus ein. Nähere Einzelheiten zum Programm können einem entsprechenden Informationsblatt sowie dem Internet unter http://www.kreis-olpe.de entnommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos; um Anmeldung wird jedoch gebeten, Tel. (0 27 61) 8 13 32, E-Mail: fr_hoffmann@kreis-olpe.de.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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