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Gewerbepark Hüppcherhammer
Erster Bauabschnitt ausverkauft

Im ersten Bauabschnitt des interkommunalen Gewerbeparks Hüppcherhammer ist kein Grundstück mehr zu haben.
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win Olpe. Als die landwirtschaftlichen Flächen im Bereich Hüppcherhammer um die Jahrtausendwende Gewerbepark wurden, war das Interesse enorm – gipfelnd in einer Großdemonstration mit 500 Teilnehmern, die im Jahr 2001 vor der Stadthalle den dort tagenden Olper Rat vor dem Unmut der Rüblinghauser warnen sollte. Der Rat hörte zwar nicht auf die Bedenken aus Rüblinghausen und beschloss den Bau des Gewerbeparks – doch die Erschließung erfolgt, wie seinerzeit vom damaligen Bürgermeister, Horst Müller, den Rüblinghausern versprochen, ausschließlich über die Anbindung aus Richtung Rosenthal/Eichen und nicht über den Bratzkopf. Das blieb so und soll so bleiben.

win Olpe. Als die landwirtschaftlichen Flächen im Bereich Hüppcherhammer um die Jahrtausendwende Gewerbepark wurden, war das Interesse enorm – gipfelnd in einer Großdemonstration mit 500 Teilnehmern, die im Jahr 2001 vor der Stadthalle den dort tagenden Olper Rat vor dem Unmut der Rüblinghauser warnen sollte. Der Rat hörte zwar nicht auf die Bedenken aus Rüblinghausen und beschloss den Bau des Gewerbeparks – doch die Erschließung erfolgt, wie seinerzeit vom damaligen Bürgermeister, Horst Müller, den Rüblinghausern versprochen, ausschließlich über die Anbindung aus Richtung Rosenthal/Eichen und nicht über den Bratzkopf. Das blieb so und soll so bleiben.

Noch sind nicht alle Grundstücke bebaut

Nach anfänglich verhaltenem Interesse ist der voll ausgebaute erste Bauabschnitt des interkommunalen Gewerbeparks Hüppcherhammer seit vergangener Woche nun komplett verkauft. Zwar sind noch nicht alle Grundstücke bebaut, aber zahlreiche Hallen stehen bereits, andere sind im Bau, auf weiteren Grundstücken lassen Messpflöcke bereits die Maße der dort geplanten Bauwerke erahnen.
Und gleichzeitig laufen die Planungen zur Erweiterung des Gebiets auf Hochtouren. Die Bürgerbeteiligung fand am Dienstagabend in der Stadthalle statt – doch wer angesichts des ursprünglich so brisanten Themas mit großem Interesse gerechnet hatte, der wurde enttäuscht: lediglich ein gutes Dutzend Zuhörer – davon eine Frau – waren in die Stadthalle gekommen, und zwei Drittel von ihnen hätten gar nicht kommen müssen, sind sie als Olper Ratsmitglieder doch bestens im Bilde.

Keine einige Nachfrage zu den Planungen

Dementsprechend „knackig“ war die Versammlung: Nach der Begrüßung durch die technische Beigeordnete der Stadt Olpe, Judith Feldner, und eine kurze Einführung ins Thema durch Stadtplaner Kai Thomalla stellte Thomas Arnold vom Büro Pesch und Partner Details zur Planung vor. Dies geschah offensichtlich so erschöpfend, dass keine einzige Frage gestellt wurde – nach genau 17 Minuten konnte Hallenmeister Martin Telsnig wieder abschließen. Stadtplaner Thomalla betonte allerdings, dass mit der öffentlichen Veranstaltung in der Stadthalle die Bürgerbeteiligung nicht vorbei sei: Binnen einer Vier-Wochen-Frist können alle Betroffenen ihre Anregungen und Bedenken bei der Stadtverwaltung vorbringen.

Bauabschnitt 1 bietet rund 17 Hektar Nutzfläche, 19 kommen nun dazu.

Arnold hatte erklärt, dass die 23. Änderung des entsprechenden Flächennutzungsplans mit der 2. Änderung des Bebauungsplans mit der laufenden Nummer 100 einhergehe, um den 2. und den 3. Bauabschnitt gemeinsam erschließen zu können. Es handle sich um zwei verschiedene Bauabschnitte, aber ein einziges Verfahren. Gleichzeitig mit der Bürgerbeteiligung würden auch die betroffenen Träger öffentlicher Belange mit ins Boot geholt, um Anregungen und Bedenken zu dem Vorhaben zu äußern. Eine Änderung werde nötig, weil außer Gewerbe und Industrie im südlichen Plangebiet auch 2,2 Hektar Gemeinbedarfsfläche neu ausgewiesen würden – hier soll, unmittelbar am Autobahneinschnitt auf dem Höhenrücken zwischen Rüblinghausen und Drolshagen-Berlinghausen, das Notfallzentrum des Kreises errichtet werden. Weiterhin seien gegenüber den 2003 erfolgten ersten Planungen größere Abstände zur Autobahn nötig – hier müsse der Platz berücksichtigt werden, der durch den geplanten sechsspurigen Ausbau zusätzlich in Anspruch genommen werde.
Während der erste, nun verkaufte Bauabschnitt insgesamt 17,1 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen umfasst, sind es bei den gemeinsam geplanten Bauabschnitten 2 und 3 zusammen 19 Hektar, davon 7,8 Hektar Industrie – und 11,2 Hektar Gewerbeflächen.
Detaillierte Informationen mit allen Plänen hat die Planungsabteilung der Stadt im Internet bereitgestellt: https://kurzelinks.de/brng.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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