Kritik an Zusammenlegung von Ausschüssen
Flammender Appell an Landrat Theo Melcher

Viel Arbeit für Landrat Theo Melcher: Es gibt eutliche Kritik an Zusammenlegung von Ausschüssen.
  • Viel Arbeit für Landrat Theo Melcher: Es gibt eutliche Kritik an Zusammenlegung von Ausschüssen.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Olpe. Die Arbeitgemeinschaft Wohlfahrtspflege im Kreis Olpe, zu der die Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Arbeiterwohlfahrt, die Diakonie und das Deutsche Rote Kreuz gehören, appellieren in einer gemeinsamen Stellungnahme an Landrat Theo Melcher. Sie protestieren in dem Schreiben gegen die Zusammenlegung des Sozial- und Gesundheitsausschusses mit dem Umwelt- und Strukturausschuss zum neuen „Ausschuss für Umwelt und Kreisentwicklung“.

"Soziales" und "Gesundheit" kommen nicht mehr vor

„Die Zusammenlegung von zwei mit Themen stark belegten Ausschüssen zum Fachausschuss Umwelt und Kreisentwicklung stößt auf Unverständnis in der AG Wohlfahrtspflege, insbesondere auch deshalb, weil dies gerade in der Corona-Zeit als falsches Signal bewertet werden muss“, heißt es in dem Schreiben, das Caritas-Vorstand Christoph Becker als Sprecher der AG Wohlfahrtspflege unterzeichnet hat. In der neuen Ausschussterminologie kämen die Begriffe „Soziales“ und „Gesundheit“ nicht mehr vor.
Ebenso stoße auch auf deutliches Befremden, dass auf „die bewährte und regelmäßige Beteiligung sachkundiger Bürgerinnen und Bürger vollständig verzichtet werden soll und damit die auf Anfrage des Kreises Olpe bereits benannten Personen mit vielfach langjähriger Erfahrung und fachlichem Hintergrund nun aktiv aus dem Gremium ,ausgeladen’ werden“. Daran ändere auch die Option einer themenbezogenen Einladung in „einen als Untergremium bezeichneten Arbeitskreis, der nichtöffentlich tagen soll, nichts“, so Becker.

Arbeitsgemeinschaft sieht ein falsches Signal für den Kreis Olpe

Nach Meinung der Arbeitsgemeinschaft setzen die politischen Kräfte im Kreis Olpe „mit dieser Entscheidung aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege ein mehrfach falsches Signal: ,Soziales’ wird begrifflich und inhaltlich gestrichen, ,Gesundheit’ wird in einen nichtöffentlich arbeitenden Arbeitskreis ,abgeschoben’ und soll dort unter Ausschluss regelmäßiger, externer Fachkompetenz und unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt werden“.
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege fordern Politik und Verwaltung „nachdrücklich auf, diesbezüglich getroffene Entscheidungen zu überdenken und die im Wahlkampf gemachten Aussagen zur Bedeutung einer guten Gesundheitsversorgung und einer sozialen Ausrichtung durch entsprechendes Handeln zu unterstreichen“. Das beinhalte auch die Förderung subsidiärer und partizipativer Strukturen.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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