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Natur kennenlernen
Forscherlabor an der Gallenbergschule Olpe in den Startlöchern

Hoffen, schon bald mit dem Bau des Forscherlabors an der Gallenberg-Grundschule in Olpe beginnen zu können (v. l.): Sven Hilkenbach, Sebastian Kühlmann, Claudia Dietzmann vom Förderverein, Schulleiterin Anke Olberts und Stellvertreterin Kerstin Quast sowie die Schüler Leon, Kayla und Leito.
  • Hoffen, schon bald mit dem Bau des Forscherlabors an der Gallenberg-Grundschule in Olpe beginnen zu können (v. l.): Sven Hilkenbach, Sebastian Kühlmann, Claudia Dietzmann vom Förderverein, Schulleiterin Anke Olberts und Stellvertreterin Kerstin Quast sowie die Schüler Leon, Kayla und Leito.
  • Foto: mari
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

mari Olpe. Noch liegt der Bewilligungsbescheid des NRW-Umweltministeriums nicht vor. Doch Schulleitung und Förderverein der Olper Gallenberg-Grundschule hoffen, schon bald mit dem Bau des geplanten Forscherlabors beginnen zu können. Denn ihr Antrag auf Kleinprojekt-Fördermittel steht nach Angaben von Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß der Leader-Region BiggeLand – Echt Zukunft, im Ranking ganz oben.
Die Gallenbergschule hat sich im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schon länger das Ziel gesetzt, den mehr als 240 Schülerinnen und Schülern drei zentrale Aspekte näherzubringen: Begreifen, Natur kennenlernen und Natur erhalten.

mari Olpe. Noch liegt der Bewilligungsbescheid des NRW-Umweltministeriums nicht vor. Doch Schulleitung und Förderverein der Olper Gallenberg-Grundschule hoffen, schon bald mit dem Bau des geplanten Forscherlabors beginnen zu können. Denn ihr Antrag auf Kleinprojekt-Fördermittel steht nach Angaben von Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß der Leader-Region BiggeLand – Echt Zukunft, im Ranking ganz oben.
Die Gallenbergschule hat sich im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schon länger das Ziel gesetzt, den mehr als 240 Schülerinnen und Schülern drei zentrale Aspekte näherzubringen: Begreifen, Natur kennenlernen und Natur erhalten. Bereits seit 2018 ist die Schule als „Haus der Forscher“ zertifiziert, hat einen eigenen Schulgarten mit Imkerei aufgebaut und führt regelmäßig vielfältige Projekte und Arbeitsgemeinschaften durch, bei denen Kinder Naturerfahrungen sammeln und Einsicht in Naturkreisläufe und Artenschutz erhalten. Um das naturwissenschaftliche Arbeiten und Forschen der Schülerinnen und Schüler weiter zu forcieren und zu fördern, wird ein Raum benötigt, in dem praktische Lernerfahrungen gesammelt und Materialien wie Mikroskope, Lupen, Thermometer, Gläser, Pipetten etc. aufbewahrt werden können.

Forscherlabor an der Gallenbergschule Olpe soll aus Holz gebaut werden

Am Montag stellten Schulleiterin Anke Olberts, ihre Stellvertreterin Kerstin Quast und die Fördervereins-Mitglieder Sebastian Kühlmann (Vorsitzender), Sven Hilkenbach (Kassierer) und Claudia Dietzmann der SZ die Pläne vor. Geplant ist, das Forscherlabor mit einer Größe von 30 Quadratmeter aus Holz zu bauen. Der Platz ist bereits mit Flatterband ausgewiesen. In dem Raum sollen Kleingruppen mit 15 bis 20 Kindern praxisnah Natur und Umwelt erforschen.

Im Antrag hat der Förderverein das Ziel klar definiert: Schülerinnen und Schüler sollen in Kleingruppen Antworten auf unterschiedliche Fragen zur Natur und Umwelt selbstständig erforschen. Mithilfe des Forscherlabors soll die Neugier und das Interesse der Kinder an naturwissenschaftlichen Phänomenen und Fragestellungen geweckt, gefördert und ernst genommen werden. Der Förderverein sieht es als einen aktiven Beitrag zum Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur beizubringen. Durch die Anschaffung von Pausenspielgeräten und der zentralen Lagerung im angrenzenden Materialraum sollen zudem gemeinsame Bewegung, Spiel und Spaß in der Pause gefördert und das soziale Miteinander gestärkt werden. Die Kinder sollen Verantwortung für die Ausgabe, Lagerung und den Erhalt der Spielgeräte übernehmen.

Forscherlabor schon lange auf der Wunschliste der Gallenbergschule Olpe

„Das Forscherlabor ist ein zusätzliches Bildungsangebot unserer Schule. Heutzutage sind MINT-Komponenten mehr denn je gefragt. Dies möchten wir in den Blick nehmen. Um forschen zu können, sind wir bisher immer ins Flex-Labor nach Schönau gefahren, das in Kooperation mit der Uni Siegen entstanden ist. Doch die Fahrt mit Bussen ist immer recht aufwendig. Deshalb ist ein eigenes Labor rund um den Gallenberg schon lange unser Wunsch“, so Schulleiterin Anke Olberts.
Sie sieht das Forscherlabor als Mehrwert für die ganze Stadt. Denn es soll nicht nur von Schülern der Gallenberg-Grundschule genutzt werden, sondern auch für Projekttage anderer Grundschulen und Kindergärten im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Auch behinderten Kindern soll ein Zugang möglich sein, sodass es barrierefrei gebaut werden soll.

Die Gallenbergschule wird Personalressourcen bereitstellen, um mit den Kindern im Forscherlabor Projekte durchzuführen. Schon seit längerem bilden sich die Lehrkräfte regelmäßig zu naturwissenschaftlichen Themen fort. Vier Lehrkräfte haben bereits eine spezifische Fortbildung zur „Miniphänomenta“ absolviert. Durch das Angebot können die Kinder bereits im Grundschulalter Interesse für naturwissenschaftliche und technische Themen entwickeln sind später offen für technisch geprägte Ausbildungsberufe oder ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. Durch die Kooperation der Schule mit dem BUND- Kreisverband Olpe können außerdem gemeinsame Projekte stattfinden.

Gallenbergschule Olpe freut sich auf positiven Bescheid

Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß sieht für den Bau des Forscherlabors gute Chancen. „Wir konnten bereits im Vorjahr aus dem Regionalbudget 200.000 Euro für Kleinprojekte ausschütten. Wir haben vor einigen Tagen Bescheid bekommen, dass wir auch für dieses Jahr mit der gleichen Summe rechnen können. Allerdings haben wir eine Flut von Anträgen bekommen, was wir super finden, womit wir aber nicht gerechnet haben. Nach dem Punkteraster sind 43 Projekte förderfähig. Wir müssen nun die Weiterleitungsanträge stellen und auf die offizielle Bewilligung warten.“
Die Gallenbergschule kann wohl mit einem positiven Bescheid rechnen. Das bedeutet das, dass 80 Prozent der geplanten Kosten von 19 957,89 Euro gefördert werden. Die Gelder für das Programm stammen aus dem „Sonderplan der Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur- und Küstenschutz“ (GAK- Sonderplan) sowie Eigenmitteln der vier BiggeLand-Kommunen Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden.

Autor:

Marianne Möller

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