Gisela Kluge gewann Fertighaus

Hauptpreis bei Spenden-Gala der Unternehmensgruppe Friedhelm Dornseifer

mari Olpe. 124 Herzen schlu- gen schneller, als Glücksfee Monika Dörnbach von Weber-Haus in der Olper Stadthalle in der Nacht zum Samstag unter Aufsicht von Anwalt Martin Dietzmann in die Lostrommel griff. Für Jeden der Wochengewinner konnte in dieser Sekunde der Traum von einem neuen Weber-Fertighaus in Erfüllung gehen, das die Unternehmensgruppe Friedhelm Dornseifer anlässlich des 40-jährigen Bestehens als Hauptpreis ausgesetzt hatte. Seniorchef Friedhelm Dornseifer zog die Spannung noch in die Länge, als ihm die Weber-Haus-Architektin gegen Mitternacht den entscheidenden Beleg überreichte. »Das Haus geht nach Olpe«, so seine erste Ankündigung. Mit der Bekanntgabe der Straßen-Nr. 11 lockerte er das Geheimnis. Dann lüftete er es ganz: »Die Gewinnerin ist Gisela Kluge.« Diese konnte ihr Glück kaum fassen. Dass dem Gewinn eines Trikots der Deutschen Nationalmannschaft in einer der Wochenverlosungen im Olper Stadtmarkt der Hauptpreis folgte, damit hätte sie nicht gerechnet. Erst bei Bekanntgabe der Straßen-Nr. 11 sei sie nervös geworden, gestand sie später. Ähnlich erging es Robert Quast, der ebenfalls in Olpe wohnt und die Nr. 11 an seinem Haus stehen hat.

Die Nervosität von Gisela Kluge wechselte schnell in Freude, als ihr Friedhelm Dornseifer symbolisch das Haus in Kleinformat überreichte. Es handelt sich um ein »Twin-Haus« im Wert von mehr als 100000e. Seit 21 Jahren wohnt Gisela Kluge (51) mit ihrem Mann Norbert (53) und Tochter Christine (17), die für ein Jahr in den USA weilt, in einem Schrage-Fertighaus an der Hohen Straße in Dahl. »Wir sind gerade bei den ersten Renovierungen, die wir auch zu Ende führen. Aber dann ziehen wir ins Neue«, war sich die Hauptgewinnerin gleich sicher. Am liebsten auf den Hatzenberg in Olpe, denn dort wohnen ihre Eltern und Brüder.

Für die anderen 123 Hauptpreisanwärter und ihre Partner war der Gala-Abend der Unternehmensgruppe Dornseifer trotz der verpassten Chance ein außergewöhnliches Erlebnis. Immerhin hatten sie bereits in den wöchentlichen Verlosungen attraktive Preise gewonnen und konnten nun ein erstklassiges Essen und ein buntes Rahmenprogramm genießen. Neben der Hausverlosung war die Spendenübergabe ein weiterer Höhepunkt. Die Geschäftsführer Jörg (31) und Peter Dornseifer (34), ihr Vater Friedhelm (60) sowie die Sponsor-Partner überreichten Spenden in Höhe von 49538e an Vertreter von Institutionen in den Städten und Gemeinden, in denen die Firma Supermärkte unterhält (vergl. gesonderten Bericht). Diese kamen am »Tag der offenen Tür« aus Anlass des 40-jährigen Bestehen zum Unternehmenssitz nach Hünsborn sowie durch den Verkauf von Sonderangeboten zusammen.

Friedhelm Dornseifer erinnerte sich noch gut, dass er am 27. November 1966 sein erstes Geschäft an der Wittgensteiner Straße in Siegen auf 140m2 Verkaufsfläche eröffnete. Erfahrung brachte er aus dem kleinen Lebensmittelladen seiner Eltern Anna und Otto in Vahlberg mit. Ein bedeutender Schritt, dem viele folgten: Heute unterhält seine Firma 18 Supermärkte in 14 Kommunen von Siegen bis Solingen, betreibt eigene Produktionen für Wurst-, Fleisch, Brot-, Backwaren und Fertiggerichte, darüber hinaus werden 22 Fleischabteilungen in anderen Märkten unterhalten. Insgesamt beschäftigt Dornseifer mehr als 1000 Mitarbeiter. »Man braucht zwei Schlüssel«, deutete der Seniorchef sein Erfolgskonzept: »Gute Mitarbeiter und ein wenig Glück.«

Deshalb war es ihm wichtig, zum 40-jährigen Bestehen etwas für die Region zu tun, in der das Unternehmen verwurzelt ist. Mit seinen Söhnen entschied er, dass Institutionen im Verbreitungsgebiet und die Kunden ein Stück vom Kuchen abbekommen sollten. So gab es Spenden, zahlreiche Wochenpreise und schließlich das Traumhaus. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sagten die Chefs bei einer großen Feier in der Dorfgemeinschaftshalle Hünsborn Danke. Doch ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Dornseifer steht vor der größten Expansion der Firmengeschichte: In dieser Woche öffnet das Krönchen-Center im ehemaligen Kaufhof Siegen seine Pforten. Auf dem Waldrich-Gelände in Siegen plant das Unternehmen seinen größten Markt, der in eineinhalb Jahren eröffnet werden soll, und in Olpe wird im nächsten Jahr der zweite Markt innerhalb der Kreisstadt verwirklicht. »Damit schaffen wir etwa 220 weitere Arbeitsplätze«, so Friedhelm Dornseifer.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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