Hospitalgesellschaft stellt Weichen

Das St.-Martinus-Hospital in Olpe ist das Herzstück und der Sitz der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen. SZ-Archivfoto
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  • hochgeladen von Jörg Winkel (Redakteur)

win  Schon länger ist bekannt, dass die Katholische Hospitalgesellschaft Olpe mit ihren beiden Krankenhäusern in Olpe und Altenhundem den Weg in die Zukunft sicherstellen will. Dass dieser wohl nicht allein gegangen werden kann, zeigt die Situation ähnlich kleiner Träger, die entweder aufgeben oder geschluckt werden.

Die Katholische Hospitalgesellschaft hat in der Vergangenheit Gespräche mit dem Siegener St.-Marien-Krankenhaus geführt, ebenfalls mehrheitlich von einer örtlichen Kirchengemeinde getragen. Diese Gespräche waren bereits weit gediehen, sind aber im vergangenen Jahr geplatzt. Zunächst waren Pläne für eine gemeinsame Logistikfirma und eine Zentralküche geschmiedet worden, dann sogar die für eine Fusion – beide ohne Erfolg.

Nun scheint sich etwas zu tun, was dafür sorgen könnte, dass die Hospitalgesellschaft auf Dauer sicher aufgestellt ist und für die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig Verantwortung trägt.

Seitens der Hospitalgesellschaft war lediglich die Bestätigung zu erhalten, dass heute eine gemeinsame Sitzung der Gesellschafterversammlung und des Verwaltungsrats angesetzt ist. Dass dabei Tiefgreifendes beschlossen werden könnte, zeigt die Tatsache, dass im Anschluss leitende Mitarbeiter der Hospitalgesellschaft eingeladen sind. Beschlüsse seien keine vorbereitet. Nach Informationen der SZ soll der Weg zu Gesprächen bereitet werden, um langfristig als Hospitalgesellschaft in der Region Präsenz zu zeigen und für die Gesundheitsversorgung da zu sein.

Nach Informationen der SZ geht es dabei nicht um einen Verkauf oder gar eine Schließung, sondern um die zukunftsfähige Aufstellung durch mögliche Kooperationen.

Als möglicher Partner sei ein großer Träger im Gespräch, der zum einen katholisch geprägt, zum anderen in der Region verwurzelt ist: die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO), die ihren Sitz in der Kreisstadt hat. Diese ist in Olpe überwiegend durch ihre Trägerschaft der St.-Franziskus-Schule und des Kinder- und Jugendhospizes „Balthasar“ bekannt, verfügt aber auch über insgesamt 13 Krankenhäuser mit 20 Standorten in Bad Honnef, Bergisch Gladbach, Bensberg, Bonn, Brühl, Dinslaken, Duisburg, Engelskirchen, Langenfeld, Troisdorf und Wissen.

Eine Stellungnahme zu möglichen Gesprächen mit der Hospitalgesellschaft war von der GFO gestern nicht zu erhalten. Morgen will sich die Hospitalgesellschaft zu den Plänen äußern.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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