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Gespräche erfolgreich beendet
Hospitalgesellschaft wird Teil der GFO

Das St.-Martinus-Hospital Olpe ist wichigster Standort der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen. Sie soll nun Teil des GFO-Verbundes werden. Nur noch Formalien sind zu erledigen, die beteiligten Gremien sind sich einig.
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  • Das St.-Martinus-Hospital Olpe ist wichigster Standort der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen. Sie soll nun Teil des GFO-Verbundes werden. Nur noch Formalien sind zu erledigen, die beteiligten Gremien sind sich einig.
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win Olpe. Fast möchte man Willy Brandt zitieren: „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“. Heute Nachmittag wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen informiert, dass die Übernahmegespräche mit der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) erfolgreich verlaufen sind. Rückwirkend zum 1. Januar soll die Katholische Hospitalgesellschaft mit ihren Krankenhäusern Olpe und Altenhundem, mehreren Medizinischen Versorgungszentren und Senioreneinrichtungen sowie der Fortbildungsakademie für Gesundheitshilfe in Rhode in den GFO-Verbund integriert werden. Sitz beider Gesellschaften ist Olpe, bis vor einigen Jahren waren Olper Franziskanerinnen, Eigentümerinnen der GFO, im Olper Krankenhaus beschäftigt.

win Olpe. Fast möchte man Willy Brandt zitieren: „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“. Heute Nachmittag wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen informiert, dass die Übernahmegespräche mit der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) erfolgreich verlaufen sind. Rückwirkend zum 1. Januar soll die Katholische Hospitalgesellschaft mit ihren Krankenhäusern Olpe und Altenhundem, mehreren Medizinischen Versorgungszentren und Senioreneinrichtungen sowie der Fortbildungsakademie für Gesundheitshilfe in Rhode in den GFO-Verbund integriert werden. Sitz beider Gesellschaften ist Olpe, bis vor einigen Jahren waren Olper Franziskanerinnen, Eigentümerinnen der GFO, im Olper Krankenhaus beschäftigt. 2004 trat Schwester Adelgund, langjährige Pflegedienstleiterin des Olper Krankenhauses, als letzte aktiv tätige Ordensschwester in den Ruhestand. Nun kehren die Olper Franziskanerinnen indirekt zurück in Gestalt der von Ordensgründerin Maria Theresia Bonzel selbst gegründeten ordenseigenen Firma.

"Langfristige Sicherung und Stärkung unserer Einrichtungen"

Wilhelm Rücker, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Hospitalgesellschaft, hat sich in einem Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewandt. Schon 2019 sei begonnen worden, mit der GFO über die Einbindung in deren Verbund zu sprechen „und eine damit erwünschte langfristige Sicherung und Stärkung unserer Einrichtungen und Arbeitsplätze zu erreichen. Diese Gespräche sind nunmehr weitgehend abgeschlossen, lediglich formale Beschlüsse stehen noch aus, weil Präsenz-Gremiensitzungen coronabedingt nachgeholt werden müssen“.
Vorgesehen sei, dass die GFO mit Wirkung vom 1. Januar diesen Jahres neben den bisherigen Gesellschaftern (Kirchengemeinden St. Martinus Olpe und St. Agatha Altenhundem sowie die erzbischöfliche Beteiligungsgesellschaft Cura) als zusätzlicher Gesellschafter eintritt und mit 51 Prozent die Mehrheit der Anteile übernimmt.

Geschäftsführer wechselt

Geschäftsführer Johannes Schmitz wird die Hospitalgesellschaft Ende Januar „auf eigenen Wunsch hin verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung als Geschäftsführer einer anderen großen Krankenhausgesellschaft zu stellen“. Für einen mittelfristigen Übergang wird ab 1. Februar 2021 Dr. Gereon Blum als Interimsgeschäftsführer eingesetzt. Er war zuletzt fast zwei Jahrzehnte lang am Krankenhaus Düren als Geschäftsführer tätig und ist promovierter Mediziner. Zusätzlich wird Ingo Morell, bis zum Jahreswechsel Sprecher der Geschäftsleitung der GFO und nun Geschäftsführer der Maria-Theresia-Bonzel-Stiftung, als Generalbevollmächtigter in der Geschäftsleitung mitwirken. Morell ist schon seit einiger Zeit in die strategischen Planungen der Hospitalgesellschaft eingebunden. Rücker: „Die Entscheidungsträger der Hospitalgesellschaft sind zuversichtlich, mit diesen Signalen (Einbindung in einen starken christlichen Verbund mit Sitz in Olpe; Zukunftsinvestitionen an beiden Standorten) gerade jetzt in der für das Gesundheitswesen besonders fordernden Zeit eine gute Grundlage für eine dauerhafte Standortsicherung der beiden Krankenhäuser und der anderen Einrichtungen, sichere Arbeitsplätze und weiterhin beste medizinische Versorgung zu schaffen.“

"Zwei langjährige Partner finden zusammen"

Der Sprecher der GFO-Geschäftsführung, Markus Feldmnan, wird in einer Pressemitteilung zitiert: „Die St.-Martinus-Kirchengemeinde Olpe und den Orden der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung verbindet die gemeinsame Geschichte. Mit dem geplanten Zusammenschluss finden zwei langjährige Partner zusammen.“ Die GFO ist im Kreis Olpe bereits mit zahlreichen Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe vertreten. „Mit der Katholischen Hospitalgesellschaft schaffen wir einen starken lokalen Verbund. Es handelt sich daher um eine Partnerschaft zum beiderseitigen Vorteil.“

Das St.-Martinus-Hospital Olpe ist wichigster Standort der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen. Sie soll nun Teil des GFO-Verbundes werden. Nur noch Formalien sind zu erledigen, die beteiligten Gremien sind sich einig.
2004 verließen Schwester Adelgrund (l.) und Schwester Konreda als letzte Franziskanerinnen das Olper Krankenhaus. Nun, 17 Jahre später, wird das St.-Martinus-Hospital wie die komplette Hospitalgesellschaft Teil der ordenseigenen Firma GFO.	SZ-Archivfoto: win
Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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