SZ

Sanierung der Zulassungsstelle erst 2022
Keine Firma hat Interesse

Die Zulassungsstelle des Kreises Olpe sollte eigentlich in den Sommerferien saniert werden. Doch für die beiden Hauptgewerke, die Erneuerung von Fußboden und Lüftungsanlage, hat keine einzige Firma Interesse angemeldet. Die Arbeiten können aber nur in den Sommerferien stattfinden, daher wird die Sanierung um ein Jahr verschoben.
  • Die Zulassungsstelle des Kreises Olpe sollte eigentlich in den Sommerferien saniert werden. Doch für die beiden Hauptgewerke, die Erneuerung von Fußboden und Lüftungsanlage, hat keine einzige Firma Interesse angemeldet. Die Arbeiten können aber nur in den Sommerferien stattfinden, daher wird die Sanierung um ein Jahr verschoben.
  • Foto: Jörg Winkel
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

win Olpe. Es ist die am stärksten frequentierte Abteilung der Kreisverwaltung: In der Zulassungsstelle herrscht den ganzen Tag über Hochbetrieb. Besucher müssen Nummern ziehen, um den Publikumsstrom an den Schaltern zu regeln. Nur hier ist auch am Samstag die Verwaltung standardmäßig im Einsatz. Wer ein Kraftfahrzeug zulässt, ab- oder ummeldet, wer einen Führerschein umtauschen muss, für den gilt in den meisten Fällen trotz aller Online-Angebote immer noch: Persönliches Erscheinen ist nötig.

Der starke Kundenverkehr hinterlässt seine Spuren, und daher hatte die Kreisverwaltung vor, die Zulassungsstelle in diesem Jahr grundlegend zu sanieren.

win Olpe. Es ist die am stärksten frequentierte Abteilung der Kreisverwaltung: In der Zulassungsstelle herrscht den ganzen Tag über Hochbetrieb. Besucher müssen Nummern ziehen, um den Publikumsstrom an den Schaltern zu regeln. Nur hier ist auch am Samstag die Verwaltung standardmäßig im Einsatz. Wer ein Kraftfahrzeug zulässt, ab- oder ummeldet, wer einen Führerschein umtauschen muss, für den gilt in den meisten Fällen trotz aller Online-Angebote immer noch: Persönliches Erscheinen ist nötig.

Der starke Kundenverkehr hinterlässt seine Spuren, und daher hatte die Kreisverwaltung vor, die Zulassungsstelle in diesem Jahr grundlegend zu sanieren. Dies allerdings ist nur in einem sechswöchigen Zeitfenster möglich: den Sommerferien, denn diese Zeit ist sitzungsfrei, und die Verwaltung hatte geplant, den unmittelbar neben der Zulassungsstelle befindlichen großen Sitzungssaal in der Bauzeit als Ausweichsmöglichkeit zu nutzen. Doch Fachbereichsleiter Andreas Sprenger, in Personalunion Betriebsleiter der Kreiswerke, hatte am Mittwoch eine ungewöhnliche Mitteilung für die Mitglieder des Betriebsausschusses.

Materialmangel der Grund?

Die beiden Hauptgewerke des Umbaus wären die Erneuerung des Fußbodens und der Lüftung gewesen. Diese seien wie üblich öffentlich ausgeschrieben worden – doch für keines der Gewerke sei auch nur ein einziges Angebot eingegangen, „und ohne die Hauptgewerke können Sie den Rest lassen“, so Sprenger.

Daher werde die gesamte Maßnahme nun um ein Jahr verschoben. „Die Firmen haben uns nicht begründet, warum sie nicht geantwortet haben. Aber nach allem, was man liest und hört, kann es nur am Material liegen, das offenbar überall knapp wird, und dass sie alle bis zum Kragen voll sind mit Aufträgen.“

Auch beim Radweg wird es "natürlich wieder spannend"

Daher sei er äußerst gespannt, was die nächste Ausschreibung mit sich bringe. Hier geht es um den Radweg von Wenden nach Schönau (die SZ berichtete exklusiv), bei dem schon die Vorgeschichte ungewöhnlich ist: „Wir haben einen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt, denn der Förderbescheid kam und kam nicht. Der vorzeitige Baubeginn wurde uns genehmigt, aber wenige Tage vorher kam auch der Förderbescheid.“ Die Ausschreibung werde nun schnell „auf den Markt gebracht“, und dann werde es „natürlich wieder spannend“.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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