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Weitere Bewerbung für CDU-Bundestagskandidatur
Kerstin Brauer will nach Berlin

Kerstin Brauer möchte bei der Bundestagswahl 2021 für die CDU im Wahlkreis Olpe/Märkischer Kreis I kandidieren.
  • Kerstin Brauer möchte bei der Bundestagswahl 2021 für die CDU im Wahlkreis Olpe/Märkischer Kreis I kandidieren.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

hobö Olpe. Sie war 1999 die erste Polizeibeamtin im Streifendienst überhaupt im Kreis Olpe, und nun möchte sie die erste Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Olpe werden: Kerstin Brauer aus Altenhundem hat ihren Hut in den Ring geworfen und bewirbt sich um die Kandidatur der CDU im Wahlkreis Olpe/Märkischer Kreis I. Besser gesagt, die 48-jährige verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Kindern ist als Bewerberin vom Vorstand der Frauen-Union im Kreis Olpe einstimmig vorgeschlagen worden. Dieser tagte am Dienstagabend per Videokonferenz, jetzt stand Kerstin Brauer der SZ in deren Redaktion in Olpe Rede und Antwort.
Mindestens drei Bewerber für Nachfolge von Dr.

hobö Olpe. Sie war 1999 die erste Polizeibeamtin im Streifendienst überhaupt im Kreis Olpe, und nun möchte sie die erste Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Olpe werden: Kerstin Brauer aus Altenhundem hat ihren Hut in den Ring geworfen und bewirbt sich um die Kandidatur der CDU im Wahlkreis Olpe/Märkischer Kreis I. Besser gesagt, die 48-jährige verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Kindern ist als Bewerberin vom Vorstand der Frauen-Union im Kreis Olpe einstimmig vorgeschlagen worden. Dieser tagte am Dienstagabend per Videokonferenz, jetzt stand Kerstin Brauer der SZ in deren Redaktion in Olpe Rede und Antwort.

Mindestens drei Bewerber für Nachfolge von Dr. Matthias Heider

Mit Florian Müller aus Drolshagen und Hildegard Hansmann-Machula aus Weringhausen stehen den Christdemokraten im Kreis Olpe und im südlichen Märkischen Kreis somit mindestens drei Bewerber um die Nachfolge von MdB Dr. Matthias Heider zur Wahl. Bis zum 20. November nimmt der CDU-Kreisverband Olpe noch Bewerbungen an, im Märkischen liegt bislang keine vor.

CDU Olpe sucht Nachfolger für Dr. Matthias Heider

Kerstin Brauer ist seit 2008 Mitglied in der CDU. Seit 2009 gehört sie durchgehend dem Rat der Stadt Lennestadt an, war dort von 2011 bis 2016 Vorsitzende des CDU-Stadtverbands und ist seit September 2015 Vorsitzende der Frauen-Union (FU) Lennestadt, seit Oktober 2017 Vorsitzende der FU im Kreis Olpe sowie seit Februar 2018 Vorsitzende des FU-Bezirksverbands Südwestfalen. Zudem ist die Polizeibeamtin Mitglied im Landesvorstand der Frauen-Union NRW, Beisitzerin im CDU-Bezirksvorstand Südwestfalen, Beisitzerin im CDA-Vorstand Südwestfalen und aktiv in den Arbeitskreisen „Gegen Gewalt“ der FU NRW und dem Arbeitskreis „Innere Sicherheit“ unter Leitung von NRW-Innenminister Herbert Reul. Außerhalb der Politik engagierte sich die Christdemokratin fünf Jahre als Vorsitzende des Elternvereins Kindergarten „Schatzkiste“ Altenhundem sowie viele Jahre als unterstützende Trainerin der TSG Lennestadt.

Die Familie steht hinter Kandidatur von Kerstin Brauer

Kein Wunder also, dass Kerstin Brauer angesichts dieser Postenvielfalt ihre Familie befragte, ob sie für den Bundestag kandidieren solle. „Meine Familie steht in meinen Entscheidungen voll hinter mir und unterstützt mich“, erklärt die Oberkommissarin, die derzeit als Sachbearbeiterin in der Leitstelle der Kreispolizeibehörde in Olpe tätig ist.
Was reizt die 48-Jährige an einem Bundestagsmandat? „Ich möchte diese Zeit, in der sich so viel verändert – insbesondere auf der digitalen Ebene, in den Innenstädten und in der Mobilität –, begleiten und erklären. Und Letzteres der jungen, mittleren und älteren Generation.“ Die Lennestädterin ist davon überzeugt, dass die nächste Wahlperiode eine der „entscheidendsten“ wird. „Es ist wichtig, dass der Kreis Olpe und der südliche Märkische Kreis einen starken, durchsetzungsfähigen Vertreter in Berlin haben.“ In der mittelständischen Industrie sowie der Landwirtschaft sei die Region „der Wirtschaftsfaktor überhaupt in Nordrhein-Westfalen“. Daher gelte es, Südwestfalen „vor einer Benachteiligung zu schützen, unsere Interessen gut, fachkompetent und mit starker Stimme zu vertreten“. Und Durchsetzungsvermögen strahlt die gebürtige Altenhundemerin aus: „Tatsache ist, dass ich dem politischen Mainstream nicht immer folgen kann und auch nicht folgen will. Da kommt es auch manchmal zu Diskussionen.“

Kerstin Brauer möchte alle überzeugen - nicht nur Frauen

Kerstin Brauer hält es für notwendig, die guten Lebensbedingungen hier für Jung und Alt zu erhalten und auszubauen – nicht nur in Sachen verkehrlicher Infrastruktur, sondern besonders auch in der Digitalentwicklung. Für sehr bedeutsam halte sie es, den Bürgern die Arbeit im Bundestag viel transparenter zu zeigen. Sie sehe bei „anderen Abgeordneten eine starke und aktuelle Präsenz in den sozialen Medien“. Die Favoritin des Frauen-Union-Vorstands glaubt, dass die CDU im Kreis Olpe „ein konservativer Männerverein“ ist mit einem Frauenanteil von lediglich 20 Prozent. Sie will aber auch nicht allein die Frauen von ihrer Bewerbung überzeugen, sondern alle – und das mit Inhalten. Diesbezüglich hofft sie, dass die beiden Vorstellungsrunden am 30. November und 1. Dezember „fair ablaufen“. Diese sollen online von den Mitgliedern zu verfolgen sein. Wie und wann sie aber genau stattfinden, sei noch nicht geklärt. Sie hofft, viele Mitglieder zu überzeugen, ihr die Stimme für die nächste CDU-Kandidatur für das Direktmandat im Wahlkreis Olpe/Märkischer Kreis I zu geben.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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