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Martinushöfe werden komplett

Freuen sich, dass es nun endlich losgehen kann mit dem zweiten Bauabschnitt (v. l.): Wilhelm Rücker, Michael Ohm, Martin Immekus und Wolfgang Hesse.
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  • Freuen sich, dass es nun endlich losgehen kann mit dem zweiten Bauabschnitt (v. l.): Wilhelm Rücker, Michael Ohm, Martin Immekus und Wolfgang Hesse.
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win ■ Als die Mitglieder des Kirchenvorstands von St. Martinus in Olpe am Donnerstagabend im Lorenz-Jaeger-Haus tagten, hatte der Geschäftsführende Vorsitzende, Wolfgang Hesse, frohe Kunde für das Gremium: Ihn hatte vor der Sitzung ein Brief des Erzbistums erreicht, den der Kirchenvorstand schon lange erhofft hatte. Es war die Genehmigung des Erzbischofs, dass der Kirchengemeinde endgültig den Bau des zweiten Abschnitts der Martinushöfe erlaubt. „Jetzt können wir endlich loslegen“, so Hesse.

Eine dreiköpfige Arbeitsgruppe des Kirchenvorstands um Wolfgang Hesse begleitet nun den Bau, wobei Wilhelm Rücker die Finanzen und Martin Immekus den technischen Part begleitet.

win  Als die Mitglieder des Kirchenvorstands von St. Martinus in Olpe am Donnerstagabend im Lorenz-Jaeger-Haus tagten, hatte der Geschäftsführende Vorsitzende, Wolfgang Hesse, frohe Kunde für das Gremium: Ihn hatte vor der Sitzung ein Brief des Erzbistums erreicht, den der Kirchenvorstand schon lange erhofft hatte. Es war die Genehmigung des Erzbischofs, dass der Kirchengemeinde endgültig den Bau des zweiten Abschnitts der Martinushöfe erlaubt. „Jetzt können wir endlich loslegen“, so Hesse.

Eine dreiköpfige Arbeitsgruppe des Kirchenvorstands um Wolfgang Hesse begleitet nun den Bau, wobei Wilhelm Rücker die Finanzen und Martin Immekus den technischen Part begleitet. Als Projektsteuerer ist das frühere Kirchenvorstandsmitglied, der Olper Architekt Michael Ohm, mit im Boot, der auch den ersten Bauabschnitt begleitet und zuvor das angrenzende ehemalige Eisenbahnbetriebsamt saniert hat.

Die Baugenehmigung der Stadt liegt bereits seit 2018 vor, doch nachdem eine erste Ausschreibung nur ein einziges und zudem viel zu hohes Angebot zur Folge gehabt hatte, war die Kirchengemeinde noch einmal in die Planung gegangen. Die ursprünglichen Pläne, im Untergeschoss Handel und Gewerbe unterzubringen und einen Bürotrakt im ersten Obergeschoss, sind Makulatur. Der Bauabschnitt Martinushöfe 2 wird eine reine Pflegeeinrichtung – außer den fünf auch im Ursprung vorgesehenen fünf Wohnungen im Dachgeschoss. 8,63 Millionen Euro sind für das Bauvolumen veranschlagt. Der Bauantrag sei verlängert worden, denn die veränderte Planung habe keine grundlegenden Veränderungen am Baukörper zur Folge, erklärte Michael Ohm.

Der Neubau wird 36 Pflegeplätze bieten, dazu eine Tagespflege im Untergeschoss. „Das sind gute Nachrichten für die Stadt“, so Wilhelm Rücker, denn der Bedarf nach Pflegeplätzen sei immens.

Wenn nun die Ausschreibung ein akzeptables Ergebnis bringt, könnte bereits im November der Baubeginn erfolgen. Wie schon den ersten Bauabschnitt, hat auch den zweiten der Siegener Star-Architekt Gunnlaugur Baldursson geplant.

Das Geld für den Bau kommt vollständig aus den Kassen der Kirchengemeinde St. Martinus: Durch den Bau soll langfristig ein Beitrag zur finanziellen Absicherung der Gemeinde geleistet werden, denn auch der reichen Kirchengemeinde St. Martinus brechen die Kirchensteuermittel weg. Durch Projekte wie die Martinushöfe sollen Einnahmen generiert werden, um auch künftig kirchliche Arbeit möglich zu machen.

Freuen sich, dass es nun endlich losgehen kann mit dem zweiten Bauabschnitt (v. l.): Wilhelm Rücker, Michael Ohm, Martin Immekus und Wolfgang Hesse.
Wildkräuter wuchern auf dem seit zwei Jahren brachliegenden Baufeld. Bald dürfte sich hier etwas tun: Am Donnerstag hat das Erzbistum die Erlaubnis zur Errichtung des zweiten Bauabschnitts der Martinushöfe erteilt, der das Projekt komplett machen wird. Fotos: win
Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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