Mehr als ein Duchfahrtsort

Oberveischede: Dorfmarketing geht in die zweite Phase

nico Oberveischede. Die Oberveischeder leben gerne in ihrem Dorf. Das spiegelt sich nicht zuletzt in den Haushaltsbefragungen des Stadtplanungs- und Stadtforschungsbüros Junker und Kruse wider. Das erste Dorfmarketing im Kreis Olpe geht in die zweite Phase. In der Auftaktveranstaltung im Hotel Sangermann präsentierte das Dortmunder Büro jetzt den etwa 50 interessierten Bürgern in einer Stärken- und Schwächenanalyse erste Ergebnisse.

Als sehr gut zu bewerten sei laut Aussage des Diplom-Geographen Peter Beckmann die Haushaltsbefragung im Mai, die mit 297 ausgefüllten Fragebögen eine Rücklaufquote von 44 Prozent erreichte. Normalerweise liege die in vergleichbaren Fällen bei 25 Prozent. 74 Prozent der Befragten gaben an, gerne in Oberveischede zu leben. Ausschlaggebend dafür seien unter anderem soziale Bindungen, Straßenverkehrsanbindung, Wohn-, Natur- und Umweltqualität sowie das Vereinsleben und Kindergartenangebot.

Als mittelmäßig bis schlecht wurden das Angebot an Ausbildungsplätzen, medizinischer Versorgung, Bus und Bahn sowie Freizeit bewertet. Verbessert werden solle die Integration von Neubürgern. Weiterhin wird aus Sicherheits- und Hygienegründen eine Leinenpflicht für Hunde gewünscht.

Im Anschluss an die Haushaltsbefragung wurden Gespräche mit Jugendlichen, Vertretern der Vereine, Wirtschaft sowie Bürgern geführt. Auf der Grundlage der Ergebnisse konnte das externe Büro ein Stärken- Schwächenprofil erstellen. Fehlende Sport- und Freizeitangebote für Jugendliche und nachlassendes ehrenamtliches Engagement in Vereinen sollen genauso unter die Lupe genommen werden wie die Integrationsprobleme von Neubürgern und das Images des »Durchfahrtsort« Oberveischede.

Die Anwesenden beteiligten sich aktiv an der Gestaltung des Dorfmarketings und verdeutlichten ihre Visionen zur Zukunft des Dorfes im Jahre 2020. Diese werden bis zur nächsten Veranstaltung am 18. November vom organisierenden Büro aufgearbeitet und bekanntgegeben. In der Veranstaltung sollen dann auch verschiedene Workshops gebildet werden. Bereits 40 Bürger wollen dabei mitmachen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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