"ABC"-Einsatz in Friedrichsthal
Metallischer Staub brennt

Ein "ABC"-Alarm hat am Freitagabend im Industriegebiet "Im Langen Feld" bei Friedrichsthal die Rettungskräfte auf den Plan gerufen.
  • Ein "ABC"-Alarm hat am Freitagabend im Industriegebiet "Im Langen Feld" bei Friedrichsthal die Rettungskräfte auf den Plan gerufen.
  • Foto: kaio
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

kaio Friedrichsthal. Ein "ABC"-Einsatz hat am Freitag ab 19.15 Uhr Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Atem gehalten. Einsatzort war das Industriegebiet "Im Langen Feld" bei Friedrichsthal. Auf dem Gelände einer dortigen Firma war es laut Aussage  von Feuerwehr und Polizei zu einer chemischen Reaktion gekommen. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Information,
dass ein Fass mit einer bis dahin unbekannten kochenden Flüssigkeit für die
große Rauchentwicklung verantwortlich ist. Das Einsatzstichwort wurde daraufhin
von "Feuer" auf "ABC" geändert und weitere Kräfte zur Einsatzstelle gerufen.  "ABC"  ist die Bezeichnung für  atomare, biologische und chemische Gefahr. So
wurden der Messzug des Kreises Olpe und ABC-Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde
Wenden nachalarmiert.
Auf den Rauch waren einige Jugendliche vom Verbindungsweg aus, der von Saßmicke nach Rüblinghausen führt, aufmerksam geworden. Diese hatten auch den Notruf gewählt und die Rettungskette somit in Gang gesetzt.
Vor Ort wurde der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt und auch der parallel
verlaufende Radweg oberhalb des Gewerbegebietes vollständig gesperrt. Zu diesem
Zeitpunkt konnte, wie gemeldet, ein Fass mit kochender Flüssigkeit und weißer
Rauchentwicklung ausgemacht werden. Alle weiteren Maßnahmen der Feuerwehr
erfolgten nur noch durch Kräfte unter schwerem Atemschutz.
Nach telefonischer Rücksprache mit Verantwortlichen des Betriebes stand fest,
dass es sich um einen Brand von metallischem Staub handelt und somit keine
chemische Gefahr bestand. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Olpe löschten den
Metallbrand ab und stellten sicher, dass es nicht zu einer erneuten Entzündung
kommen konnte.
Die Feuerwehren aus Olpe und Wenden, sowie der Messzug des Kreises Olpe waren
mit insgesamt 40 Einsatzkräften und acht  Fahrzeugen vor Ort. Zur Eigensicherung
stand der Rettungsdienst des Kreises Olpe und der Malteser-Hilfsdienst bereit.
Die Polizei übernahm die weiträumige Absperrung der Einsatzstelle. Der Einsatz
konnte nach rund 1,5 Stunden beendet werden.

Autor:

Kai Osthoff (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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