Brandermittler im Einsatz (AKTUALISIERT)
Millionenschaden bei Großbrand im Sägewerk

Dieses mit einem Multicopter aufgenommene Bild zeigt den Ausmaß des Schadens. Das Herzstück des Sägewerks ist komplett verbrannt;  unmittelbar angrenzende Produktions- und Lagerflächen blieben vom zerstörerischen Werk des Feuers verschont. Die Feuerwehr sorgte bis gegen 11 Uhr von der Drehleiter aus für die Bekämpfung letzter Glutnester.
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  • Dieses mit einem Multicopter aufgenommene Bild zeigt den Ausmaß des Schadens. Das Herzstück des Sägewerks ist komplett verbrannt; unmittelbar angrenzende Produktions- und Lagerflächen blieben vom zerstörerischen Werk des Feuers verschont. Die Feuerwehr sorgte bis gegen 11 Uhr von der Drehleiter aus für die Bekämpfung letzter Glutnester.
  • Foto: Jörg Winkel
  • hochgeladen von Jörg Winkel (Redakteur)

kaio/win Neuenkleusheim.  Ein Großbrand  hat heute Nacht große Teile des Sägewerks Schrage in Neuenkleusheim in Schutt und Asche gelegt. Der Einsatz rief heute Nacht die Feuerwehren aus dem gesamten Olper Kreisgebiet auf den Plan. Gegen 2.26 Uhr wurden die Einsatzkräfte  an die Neuenkleusheimer Straße alarmiert. Schon beim Eintreffen des ersten Löschzugs stand ein Großteil des Sägewerks in Vollbrand. Immer mehr Einsatzkräfte auf dem gesamten Kreisgebiet trafen nach und nach an der Einsatzstelle ein. „Eine große Herausforderung war die Bereitstellung des nötigen Löschwassers für diesen Brand. Im Anfangsbereich sind Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Gerlingen, Attendorn und Olpe zum Einsatz gekommen“, erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Martin Lauer vor Ort.
Der Schutz der anliegenden Wohngebäude sowie der nicht betroffenen Bereiche des Sägewerks waren eine weitere Aufgabe für die Brandbekämpfer. Zudem stellte eine 10kV-Trafostation nahe des Spänebunkers eine Gefahr da, weil diese zum Ausbruch des Brandes noch unter Strom stand. Der wurde aber vom zuständigen Energieversorger abgeschaltet.
Von mehreren Seiten des Sägewerks aus sowie von der Drehleiter herab wurden die meterhohen Flammen bekämpft. Rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK, THW und Polizei waren und sind im Einsatz. Um den Grundschutz in Olpe sicherzustellen, besetzt eine Einheit der Feuerwehr Drolshagen das Olper Gerätehaus.
Verletzt wurde bei dem Feuer nach ersten Erkenntnissen niemand. Mit Radladern wurden die Gebäudeteile auseinandergezogen, um darunter weitere Glutnester abzulöschen. Die Löscharbeiten werden noch einige Stunden andauern, erklärte Martin Lauer gegen  6 Uhr.
Nach ersten Auskünften der Polizei entstand ein Millionenschaden. Die Straße zwischen Kruberg und Neuenkleusheim ist derzeit gesperrt. Der Brandermittler der Olper Polizei ist im Einsatz, um die Ursache des Großbrandes festzustellen.
Für morgen hat die Polizei einen Brandgutachter bestellt. Heute war Polizeihubschrauber "Hummel" im Einsatz, von dem aus Luftbilder aufgenommen wurden.

Autor:

Kai Osthoff (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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