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Feuertaufe für Club 574 bei Festival am See
Mobile Kulturstätte geht in Betrieb

Silke Niederschlag („Olpe Aktiv“) und Mario Grunau (Sparkasse) sowie Ursula Eichert, Andreas Brüggemann, Philipp Schneider und Michael Hunold (alle „Club 574“) stellen hier das neue Kulturzelt vor (v. l.).
  • Silke Niederschlag („Olpe Aktiv“) und Mario Grunau (Sparkasse) sowie Ursula Eichert, Andreas Brüggemann, Philipp Schneider und Michael Hunold (alle „Club 574“) stellen hier das neue Kulturzelt vor (v. l.).
  • Foto: hobö
  • hochgeladen von Marc Thomas

hobö Kirchesohl. Der „Club 574“ ist ein Zusammenschluss kulturinteressierter Menschen aus der hiesigen Region, der seit Jahren Kultur- und Musikveranstaltungen durchführt. Was dem inzwischen eingetragenen Verein noch fehlte, war eine mobile Kulturstätte, mit der an den unterschiedlichsten Orten unterschiedlichste Darbietungen dargeboten werden können. Doch nun ist es da, das Zelt, das sich die Clubverantwortlichen sehnlichst erwünscht haben. Eigentlich ist das Zelt schon ein Jahr vor Ort, aber Corona-bedingt erfährt die neue „mobile Heimat“ jetzt erst ihre „Feuertaufe“. Am Donnerstag stellten der „Club 574“ sowie finanzielle Förderer das einem Zirkuszelt gleichende Objekt und dessen ersten Einsätze vor.

Dies passierte auf dem Gelände von „Bigge Elements“ bei Kirchesohl am Biggesee.

hobö Kirchesohl. Der „Club 574“ ist ein Zusammenschluss kulturinteressierter Menschen aus der hiesigen Region, der seit Jahren Kultur- und Musikveranstaltungen durchführt. Was dem inzwischen eingetragenen Verein noch fehlte, war eine mobile Kulturstätte, mit der an den unterschiedlichsten Orten unterschiedlichste Darbietungen dargeboten werden können. Doch nun ist es da, das Zelt, das sich die Clubverantwortlichen sehnlichst erwünscht haben. Eigentlich ist das Zelt schon ein Jahr vor Ort, aber Corona-bedingt erfährt die neue „mobile Heimat“ jetzt erst ihre „Feuertaufe“. Am Donnerstag stellten der „Club 574“ sowie finanzielle Förderer das einem Zirkuszelt gleichende Objekt und dessen ersten Einsätze vor.

Dies passierte auf dem Gelände von „Bigge Elements“ bei Kirchesohl am Biggesee. Dort durfte der Kulturverein das Zelt aufbauen, und hier ist auch sein erster richtiger Einsatz vorgesehen.

"Alles klein, aber fein –
die Veranstaltungen sollen ja
einen gewissen Charme haben."

Ursula Eichert
„Club 574“

Auf dem Wunschzettel des Vereins stand ein „flexibler Veranstaltungsraum mit schöner Atmosphäre“, erinnert Ursula Eichert vom „Club 574“. Mit diesem Ansinnen bewarb man sich bei der Leader-Region „Bigge-Land – Echt. Zukunft.“ und erhielt die erhoffte Unterstützung. Mit knapp 32 500 Euro an Leader-Förderung erfuhr das Projekt die notwendig Starthilfe. Diese Zahlung stellt 65 Prozent der 50 000 Euro Gesamtsumme dar. Mit diesem Geld wurde aber nicht allein das in Hamburg nach eigenen Wünschen produzierte Zelt gekauft, sondern auch die technische Grundausstattung in Form einer Musik- und Lichtanlage sowie ein Pkw-Anhänger für den Transport des Equipments. Ferner steckt in der Gesamtsumme die finanzielle Förderung von vier Festivals der Kulturgesellschaft „Club 574“. Langfristig sollen diese einnahmen- und sponsorenfinanziert weitergeführt werden.

Zur der Zeit der Antragstellung kein eingetragener Verein

Zu jener Zeit der Antragstellung war der „Club 574“ noch kein eingetragener Verein, sondern ein Zusammenschluss musik- und kulturbegeisterter Personen aus der Region. Die Vereinsgründung erfolgte am 29. Februar 2020. Der junge Verein sah sich aber seinerzeit nicht imstande, die restlichen 35 Prozent des Gesamtsumme für das Projekt Kulturzelt zu stemmen. Hier sprangen die Stadt Olpe sowie die Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden zur Seite und übernahmen die restliche Fördersumme. Genutzt werden soll das Zelt für Konzerte, Theater, Lesungen, Kabarett, Tanz und vieles mehr. Es bietet auf 75 Quadratmetern Platz für rund 100 Zuschauer inklusive Bühne.

„Alles klein, aber fein“, fasst Ursula Eichert zusammen. „Die Veranstaltungen sollen ja einen gewissen Charme haben.“ Dies, so untermauert Michael Hunold, zeichne die Veranstaltungen des „Club 574“ ja aus. Der Aufbau bedürfe einiger Übung, berichtet Michael Hunold. Aber man benötige keine Aufbaugenehmigung für die jeweiligen Standorte, ergänzt Vereinskollege Andreas Brüggemann. Das Zelt könne auch anderen Veranstaltern zur Verfügung gestellt werden, wobei man natürlich keine Konkurrenz zu Zeltverleihern sein wolle, versichert Ursula Eichert. Aber über Anfragen könne man im Einzelfall entscheiden, so Clubmitglied Philipp Schneider.

Leader-Förderung für Veranstaltungsform genutzt

Die im Leader-Projekt gewährte Förderung von jeweils 5000 Euro für vier Festivals nutzt der „Club 574“ je zweimal für die Veranstaltungsform „Eine Stadt voller Musik“, die kürzlich bereits einmal in Olpe stattgefunden hat und im nächsten Jahr erneut und größer aufgelegt werden soll.

Die beiden anderen Veranstaltungen werden das „Festival am See“ in diesem sowie im kommenden Jahr sein. Hier kommt das neue Zelt vom 27. bis zum 29. August zum Einsatz. Auf dem Gelände von „Bigge Elements“ bei Kirchesohl wird hier an drei Tagen Musik von Irish Folk über Rock bis hin zu Jazz geboten. Das genaue Programm wird der „Club 574“ noch auf seiner Facebook-Seite und in der Presse vorstellen. Aufgrund der Corona-Bestimmungen will man eine Obergrenze von 199 Besuchern ziehen. „Erneut klein, aber fein“, so die Vereinsverantwortlichen. Karten im Vorverkauf gibt es beim Stadtmarketingverein „Olpe Aktiv“ und der Sparkasse in Olpe.

An Format festhalten

Mit der Schließung der Musikkneipe „Mythos“ in Olpe endet vorerst die vom „Club 574“ initiierte „Open Stage“-Veranstaltungsreihe in dieser Örtlichkeit. Man will aber an diesem Format festhalten. Und auch hier kann das Kulturzelt womöglich eine Alternative bieten.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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