Übernahme macht es möglich:
Neubaupläne überarbeitet

So soll der Neubau aussehen, der an der Martinstraße entsteht und unter anderem die Hauptpforte des St.-Martinus-Hospitals aufnehmen soll.
  • So soll der Neubau aussehen, der an der Martinstraße entsteht und unter anderem die Hauptpforte des St.-Martinus-Hospitals aufnehmen soll.
  • Foto: KHS
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz Olpe. Vor über einem Jahr hat die Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen (KHS) ihr geplantes Neubauvorhaben am Olper St.-Martinus-Hospital der Öffentlichkeit präsentiert. Passiert ist nach außen hin seitdem nicht viel – doch hinter den Kulissen wurde fleißig gearbeitet.
Hintergrund ist die Tatsache, dass die Katholische Hospitalgesellschaft inzwischen von der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) übernommen worden ist.
Im Februar 2021 kam Dr. Gereon Blum als neuer Geschäftsführer an Bord. Seitdem ist die KHS Teil des GFO-Verbundes. „Mit dem neuen Geschäftsführer und der neuen Gesellschafterin hat sich auch der Blick auf die Planungen noch mal geändert“, teilt die KHS nun mit. Der finanzielle Rahmen im großen GFO-Verbund sei ein anderer – „das macht uns deutlich flexibler“, wird Dr. Gereon Blum zitiert.

80 Millionen Euro werden investiert

Anders als ursprünglich geplant, würden daher nun der erste und der zweite Bauabschnitt nicht zeitversetzt, sondern parallel angegangen. „Das bedeutet, dass die Baukosten zur gleichen Zeit anfallen und nicht zeitlich gestreckt werden können. Ein derart großes Bauvolumen und ein solch finanzieller Kraftakt mit einer Investition in Höhe von über 80 Millionen Euro wären für uns allein kaum zu stemmen.“
Der erste Bauabschnitt an der Martinstraße, auf dem derzeitigen Parkplatz, soll wie geplant umgesetzt werden, die bisher hier vorgesehenen Pflegestationen sollen allerdings künftig für die Innere Medizin, die Chirurgie und die Wahlleistungsstation genutzt werden. Im Erdgeschoss soll es ein zentrales ambulantes Zentrum für einen Großteil der Sprechstunden sowie einen Aufnahmebereich für stationäre Patientinnen und Patienten geben.

Corona bringt Projekt in Verzug

Parallel dazu werden vorhandene alte Baukörper im zweiten Bauabschnitt ersetzt – gebaut wird auf dem bestehenden Krankenhausgelände. In diesem zweiten Bauabschnitt, der sich parallel zur Josefstraße bis zur Kardinal-von-Galen-Straße erstrecken wird, wird die gesamte Psychiatrie und die Altersmedizin untergebracht, ergänzt um einen großen Therapiegarten.
Wann die Bagger anrollen, steht noch nicht fest. „Ohne Corona würden wir schon bauen. Leider hat die Pandemie die gesamte Finanzierungsplanung durcheinandergebracht, es gibt derzeit keine sicheren krankenhauspolitischen Rahmenbedingungen, auf die im wahrsten Sinne des Wortes gebaut werden kann“, erklärt Dr. Blum. „Wir hoffen, dass das Land mit seiner neuen Krankenhausplanung und die neue Regierung in Berlin hier bald für Klarheit sorgen. Wir nehmen die Formulierungen aus dem Koalitionsvertrag dazu als positives Signal für eine Stabilisierung des Gesundheitssystems.“
Eine grobe Planung gibt es dennoch: Noch in diesem Jahr, tendenziell zum Herbst hin, soll der erste Spatenstich gesetzt werden.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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